KFV Verband Allgemein (932)
Pfarrer Werner Kirchner erhält höchste Auszeichnung des Landkreises Schweinfurt
geschrieben von FledererEhrenurkunde des Landkreises unter großem Beifall des Kreistages im Landratsamt überreicht
Schweinfurt – In der Sitzung des Kreistages des Landkreises Schweinfurt wurde Pfarrer Werner Kirchner mit der Ehrenurkunde des Landkreises ausgezeichnet. Als Notfallseelsorger leiste Pfarrer Kirchner einen überaus wichtigen Dienst für die Hilfskräfte bei Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, so Landrat Harald Leitherer. Für die Hilfskräfte sei es nicht immer leicht, Stress bringende Situationen zu verarbeiten. Da sei Pfarrer Kirchner der richtige Ansprechpartner und auch immer bereit dazu, trotz seiner zeitintensiven Aufgabe als Pfarrer einer Pfarrei.
Als Dekan für den nördlichen Landkreis Schweinfurt habe Kirchner zu seinen Pfarraufgaben zusätzlich Verantwortung übernommen und sei stets beliebt gewesen. Auch in der Ökumene habe Kirchner immer den Dialog zu seinen evangelischen Kollegen gesucht. Bei den Maltesern habe er große Dienste geleistet und dafür auch die höchste Auszeichnung erhalten. Als Kreisfeuerwehrseelsorger im Landkreis Schweinfurt betreue er über 4000 Feuerwehrleute – die Größenordnung einer Pfarrei. Kirchner sei einfach der richtige Mann am richtigen Ort. Besonders freue es Landrat Leitherer, dass Kirchner ein Sohn des Landkreises sei, und er hoffe, dass Kirchner weiterhin segensreich im Landkreis Schweinfurt tätig sein könne. Für sein großes Engagement erhielt Kirchner bereits viele Auszeichnungen und so sei es recht, die Ehrenurkunde des Landkreises – sie ist gleichzustellen mit der Ehrenbürgerwürde – an Pfarrer Kirchner zu überreichen.
Leitherer überreichte die Urkunde mit den besten Wünschen, der gesamte Kreistag schloss sich der Gratulation an. Die Anzahl der Träger ist im Landkreis Schweinfurt auf 100 lebende Personen begrenzt. Ehre, wem Ehre gebührt.
Bischof Hofmann lobt bei Kiliani-Vesper wertvolle Dienste der Notfallseelsorger, Rettungskräfte, Polizisten und Feuerwehrleute – "Ihre Arbeit ist unbezahlbar"
Würzburg (POW) Dickes Lob für Notfallseelsorge und Rettungsdienste, für Polizei und Feuerwehr im Bistum Würzburg: Bei einer Pontifikalvesper am Mittwochabend, 11. Juli, würdigte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann diese Dienste als wertvoll für die Gemeinschaft. "Ihre Arbeit ist unbezahlbar", sagte er zu den rund 600 Helfern, die zum Kiliani-Tag der Notfallseelsorge, Rettungsdienste, Polizei und Feuerwehr gekommen waren.
Mit Uniform, Einsatzjacke oder Rettungsweste strömten sie aus allen Regionen des Bistums in den Kiliansdom: der Polizeichor Würzburg, der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Iphofen im Landkreis Kitzingen, ein Bus voller Rettungskräfte aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld, Johanniter aus Würzburg, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk (THW), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Malteser mit Uniform und Banner, Bereitschaftspolizisten sowie zahlreiche evangelische und katholische Notfallseelsorger. Kreisbrandrat Benno Metz aus Burkardroth rückte beispielsweise mit rund 40 Feuerwehrleuten aus dem Landkreis Bad Kissingen an und vertrat die insgesamt 120 Feuerwehren des Landkreises. "Ich bin erstmals bei dieser Begegnung in Würzburg und bin neugierig, einmal den Bischof zu erleben."
Dieser schlug gleich den Bogen von den Frankenaposteln zu den Rettungskräften. Kilian, Kolonat und Totnan hätten im wahrsten Sinne des Wortes ihren Kopf hingehalten. "Auch Sie halten den Kopf hin für andere. Sie stehen bereit, wenn es brennt und riskieren manchmal selbst Ihr Leben", lobte der Bischof. Für Rettungskräfte, Feuerwehrleute und Polizisten sei es nicht einfach, zu Einsätzen gerufen zu werden, die immer mit großen Schwierigkeiten, wenn nicht gar mit Katastrophen verbunden seien. Ebenso stünden die Notfallseelsorger unter Stress, wenn ständige Rufbereitschaft angesagt sei. Besonders schwierig sei die Überbringung einer Todesnachricht an die Hinterbliebenen. Ohnmacht, Wut und Verzweiflung äußerten sich auf sehr unterschiedliche Art. Für Christen sei es bei diesen Diensten immer wichtig zu wissen, dass Gott nahe sei. "Für uns hat sogar der Tod seinen Schrecken verloren, weil wir an die Auferstehung und Vollendung unseres Lebens in Gott glauben dürfen."
Den Vespergottesdienst feierte Bischof Hofmann zusammen mit dem Diözesanbeauftragten für die Notfallseelsorge, Dekan Thomas Keßer aus Bad Kissingen, und Diakon Ulrich Wagenhäuser, Beauftragter für die Notfallseelsorge in Würzburg-Stadt. Keßler dankte Bischof Hofmann für die Wertschätzung dieser wichtigen Dienste. "Die Notfallseelsorge ist eine ökumenische Perle in der Diözese Würzburg." Feuerwehrleute und Rettungskräfte trugen die Fürbitten vor. Der Musikzug der Feuerwehr Iphofen spielte festliche Weisen im Wechsel mit Domorganist Professor Stephan Schmidt. Und da der 60-köpfige Polizeichor Würzburg gleich hinter dem Rücken von Bischof Hofmann im Chorraum sang, konnte der Bischof am Schluss der Feier sagen: "Ich habe mich selten so sicher gefühlt wie heute."
Zusätzliche Blinkleuchten zur Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen in Bayern genehmigt
geschrieben von FledererDer LFV Bayern setzt sich ein
Wie wir bereits informiert haben, setzte sich der LFV Bayern e.V. für die Sicherheit der Bayerischen Feuerwehrleute ein und forderte vehement, dass die Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen durch zusätzliche Blinkleuchten wieder genehmigt wird. Dieser Einsatz trägt nun Früchte.
Auch seitens des Bundesverbandes der Unfallkassen und des Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes wurde unser Anliegen befürwortet.
Mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministers für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Erwin Huber sowie dem Vorsitzenden des Ausschuss für Kommunale Fragen und Innere Sicherheit im Bayerischen Landtag, MdL Dr. Jakob Kreidl, und MdL Dr. Marcel Huber konnten wir erreichen, dass auch für Bayern die zusätzlichen Blinkleuchten zur Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen wieder genehmigt werden.
Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie gab hierzu am 02.07.07 nachfolgende Pressemitteilung (PM 218/07) heraus:
Zusätzliche Blinkleuchten zur Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen in Bayern genehmigt
Huber: „Sicherheit hat höchste Priorität“
„MÜNCHEN Bayerns Verkehrsminister Erwin Huber stimmt einer weiteren optischen Heckabsicherung von Feuerwehrfahrzeugen im Freistaat zu. „Die Sicherheit unserer Feuerwehrleute und anderer Verkehrsteilnehmer hat oberste Priorität“, erklärte der Minister. Schon bislang habe Bayern zu den wenigen Ländern gehört, die zusätzlich zum Blaulicht den Einsatz von runden gelben Warnleuchten und Verkehrssicherungsanhängern erlaubt haben. Diese Regelung habe sich überaus gut bewährt und zur Sicherheit im Straßenverkehr beigetragen.
Eine vom Bayerischen Verkehrsministerium durchgeführte fahrzeugtechnische Überprüfung hat ergeben, dass künftig noch eine weitere optische Heckabsicherung erlaubt werden könne. Sie besteht aus zwei bis sechs eckigen orangefarbenen Blinklichtern, die fest am Fahrzeug montiert sind. Die geplante Regelung soll jetzt im Rahmen der Verbandsanhörung mit dem Landesfeuerwehrverband abgestimmt werden. „Ich bin sicher, dass wir gemeinsam eine ausgezeichnete Regelung zur Sicherung unserer vielen ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute finden werden“, so Huber abschließend.“
Diesen Worten des Staatsministers Erwin Huber schließen wir uns an, immer mit dem Ziel vor Augen, dass auch in Zukunft die Sicherheit unserer Feuerwehrleute an erster Stelle steht.
Die endgültige Version der Ausnahmegenehmigung Nr. 7320a357/8 vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie (StMWIVT) können Sie nun als PDF-Datei herunterladen: ausnahmegenehmigung.pdf, 13 kB.
