Donnerstag, 21 Juni 2007 00:00

Neun US-Feuerwehrleute sterben im Einsatz

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Bei einem Einsatz im Südosten der USA sind neun Feuerwehrleute ums Leben gekommen – so viele auf einmal wie seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 nicht mehr.

Die Feuerwehrleute waren zu einem Brand in einer Geschäfts- und Lagerhalle in Charleston im Bundesstaat South Carolina ausgerückt, wie Bürgermeister Joseph Riley sagte. Sie hätten das Feuer gelöscht und mit ihrem Leben für die Sicherheit anderer bezahlt, als das Dach der Halle einstürzte. Es sei "eine Tragödie von enormem Ausmaß", sagte der Bürgermeister.

Der US-Feuerwehrverband bestätigte den Tod der neun Feuerwehrleute. Ein Sprecher sagte, so viele Feuerwehrmänner auf einmal seien seit den Terroranschlägen vor knapp sechs Jahren nicht mehr gestorben. Das Unglück erinnere daran, wie gefährlich die Arbeit der Feuerwehr sei. Bei den Terroranschlägen waren 343 Feuerwehrleute ums Leben gekommen, die zu den Bränden im New Yorker World Trade Center ausgerückt waren.

Am Sonntag, den 01. Juli 2007 um 09.00 Uhr findet im Freizeitzentrum der Gemeinde Waigolshausen

der 40. Kreisfeuerwehrtag,
verbunden mit der 15. Kreisfeuerwehrverbandsversammlung

statt.

Tagesordnungspunkte:

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Grußwort des Bürgermeisters
  4. Grußwort des Landrates
  5. Bericht des Kreisbrandrates und Kreisverbandsvorsitzenden
  6. Bericht des Kreisjugendwartes – KBM Klopf
  7. Bericht des Kassiers des Kreisfeuerwehrverbandes – Kdt. Nicola
  8. Entlastung der Vorstandschaft
  9. Katastrophenführungs- und Gefahrguteinsatzkonzept des Landkreises Schweinfurt – Vortrag KBI Hauke
  10. Fachvortrag
  11. Bilder der vergangenen Jahre
  12. Wünsche und Anträge

Des weiteren eine Vorveranstaltung zum Kreisfeuerwehrtag am Montag, den 25.06.2007 um 19.00 Uhr im Ausbildungszentrum Niederwerrn.

Tagesordnungspunkte:

  1. Vorstellung des Gefahrgutübungscontainers
  2. Möglichkeiten der Ölbekämpfung auf Straße und Wasser

Zu beiden Veranstaltungen ergeht herzliche Einladung.

Es wird gebeten, daß alle Kommandanten und Stellvertreter sowie Vorstände teilnehmen. Auch sonstige Dienstgrade sind herzlich willkommen.

Die Verständigung der o.g. Personen hat durch den Kommandanten zu erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen
V o l l m u t h
Kreisbrandrat

In einem Brief vom 15.05.2007, der an alle Kreis- und Stadtbrandräte in Bayern, die Vorsitzenden der Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände und den LFV-Verbandsausschuss gerichtet ist, informiert der Landesfeuerwehrverband (LFV) Bayern über den Einsatz von Atemschutzgeräten in holzbefeuerten Brandübungscontainern:

Sehr geehrte Damen und Herren,

das IMS ID2-2241.1011-2 vom 22.12.2006 hat zu großen Umsetzungsproblemen, auch beim holzbefeuerten Brandübungscontainer der Versicherungskammer Bayern (VKB), der mit Trainern der Fa. Dräger und der BF Augsburg im Namen des LFV Bayern eingesetzt ist, geführt.

In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Betreiber (Fa. Dräger), der VKB, dem Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverband und dem LFV Bayern über den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Anlage wurde festgelegt, dass:

  • die Temperaturen im Betrieb so gering wie möglich gehalten werden
  • die Temperaturen im Container an der Decke als auch in 1 m Höhe überwacht und dokumentiert werden
  • die Verweildauer der einzelnen Teilnehmer im vorderen (=> heißen) Bereich des Containers begrenzt wird
  • ein festgelegter Mindestabstand zum Brandraum eingehalten wird.

Bei Einhaltung dieser Punkte (sowie der gültigen Vorschriften für Atemschutzgeräteträger) bestehen aufgrund der bisherigen Erfahrungen beim Betrieb des Brandübungscontainers der VKB derzeit - bis zum Vorliegen neuer Erkenntnisse - keine Bedenken, den Betrieb der Anlage in bisheriger Weise fortzuführen.

Zu den o.g. Punkten übersenden wir beiliegend informativ die Temperaturverlaufskurven von 2 Durchgängen (siehe unten).

Bei bestimmungsgemäßer Durchführung der Übungen im Brandübungscontainer der VKB sind nach den bisherigen Erfahrungen im Aufenthaltsbereich der Pressluftatmer keine extremen thermischen Beanspruchungen im Sinne des IMS ID2-2241.1011-2 vom 22.12.2006 zu erwarten. Daher können die eingesetzten Pressluftatmer nach dem Übungseinsatz – wie bisher – nach Herstellerangaben gewartet werden.

Bei Auffälligkeiten (z.B. sichtbaren Beschädigungen am Gerät, Ergebnissen der Temperaturmessung, Wahrnehmung des Teilnehmers oder Beobachtungen des Trainers) ist das Atemschutzgerät entsprechend des IMS-Schreibens ID2-2241.1011-2 im Sinne einer extremen thermischen Belastung zu behandeln.

Mit freundlichen Grüßen

Alfons Weinzierl
Vorsitzender

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