KFV Verband Allgemein (932)
SCHWEINFURT-LAND (HOF) Den Lehrgang für Atemschutzgeräteträger erfolgreich absolviert haben 19 teilnehmende Feuerwehrleute aus zehn Wehren des Landkreises.
Im Ausbildungszentrum der Kreisbrandinspektion und auf der Atemschutzübungsstrecke der Feuerwehr Schweinfurt wurden sie von Kreisbrandinspektor Peter Höhn und seinem Kreisbrandmeisterteam auf ihre künftigen nicht leichten Aufgaben vorbereitet. Die Ausbildung bestand aus einem theoretischen Teil, der 14 Stunden umfasste. Für die praktischen Übungen waren 18 Stunden angesetzt. In den drei Wochen erfuhren die Floriansjünger viel über die Atmung und über Atemgifte. Zum Abschluss stand eine schriftliche Prüfung an, die alle Teilnehmer bestanden.
Neue Atemschutzgeräteträger sind: Fabian Göller, Thomas Hummel, Daniel Niedermeyer, Matthias Rebhan (alle Bergrheinfeld); Florian Finster (Donnersdorf); Oliver Elflein, Thomas Schmitt (beide Gochsheim); Michael Brandenstein, Marco Kiesel, Andreas Klausberger, (alle Pfändhausen); Stefan Schmitt (Röthlein); Christian Bauer, Sven Grob (beide Schwanfeld); Oliver Kelly, André Willacker (beide Werneck); Franz Ort, Sebastian Saalmüller (beide Grettstadt); Martin Stöcker (Lülsfeld); Horst Geck (Oberschwarzach).
KREIS SCHWEINFURT (HOF) Einen Gefahrgutübungscontainer stellte Kreisbrandrat Georg Vollmuth im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Kreisfeuerwehrtag im Ausbildungszentrum der Kreisbrandinspektion in Niederwerrn vor. Unter reellen Bedingungen könne hier gearbeitet und gelöscht werden, erklärte der Erbauer Hubert Karl. Brandsimulation, Abdichten von Lecks, Gasexplosionen, Riss-, Fass- und Gasflaschenbrände könnten hier simuliert werden. Dazu käme noch Training mit der Wärmebildkamera. Geplant sei, so Vollmuth, dass die Kreisbrandinspektion diesen Container für die Ausbildung anmietet. Auch praktisches Arbeiten wurde gezeigt: Hier gehen zwei Feuerwehrleute mit Hohlstrahlrohr gegen einen Brand bei Gasaustritt vor. Hier musste bei "Feuer aus" das Ventil des Behälters geschlossen werden.
SCHNACKENWERTH (HOF) Eine gemeinsame Übung der Freiwilligen Feuerwehren Schnackenwerth, Werneck und des in Bergrheinfeld, Geldersheim und Werneck stationierten AC-Zuges stand auf dem Programm des 25. Gemeindefeuerwehrtags. Angenommen war ein Gefahrgutunfall, bei dem eine chemische Substanz auslief. Die Feuerwehren aus Schnackenwerth und Werneck stellten den dreifachen Brandschutz (Pulver, Schaum, Wasser) sicher. Geschützt mit Chemiekalienschutzanzügen (CSA) suchten zwei Feuerwehrleute die Ladepapiere und dichteten das Leck ab. Ein zweiter Trupp entnahm eine Flüssigkeits- und eine Bodenprobe. Anschließend wurden die vier CSA-Träger von Kräften der FF Bergrheinfeld dekontaminiert (Foto). Kreisbrandmeister Holger Strunk erklärte den Einsatzverlauf und betonte, dass in Wirklichkeit die Abarbeitung eines solchen Einsatzes mindestens drei Stunden dauern würde.
