Am vergangenen Samstag ist die "Feuerwehr-Ausbildung" im Kloster "Maria Hilf" in Heidenfeld erfolgreich abgeschlossen worden.

Insgesamt 105 Schwestern, Pflegekräfte und Angestellte des Klosters wurden hierbei unter der Leitung des Heidenfelder Feuerwehrkommandanten Ottmar Weth über Grundlagen des vorbeugenden Brandschutzes und das Verhalten im Brandfall informiert. Zu den Teilnehmern zählten auch einige Schwestern aus dem Kloster "St. Alfons" in Eichelsdorf (Hofheim), welches ebenfalls zur Kongregation der Schwestern des Erlösers gehört.

Besonderes Augenmerk wurde im theoretischen Teil auf die Kennzeichnung und das Freihalten von Flucht- und Rettungswegen sowie die Rettung hilfloser Personen gerichtet. Im praktischen Teil durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann die Handhabung von Löschdecke und Strahlrohr üben und mittels Pulverlöscher ein "richtiges" Feuer löschen.

Aufgrund der durchweg positiven Resonanz wurde für den Herbst dieses Jahres bereits ein weiterer Lehrgang ins Auge gefasst.

Dienstag, 21 Mai 2002 12:11

Notrufnummer 112

Noch heuer will das Innenministerium mit der Einführung der einheitlichen Notrufnummer 112 für Rettungsdienst und Feuerwehr starten, wenn der Bayerische Landtag das dazu von der Staatsregierung vorgeschlagene Gesetz rechtzeitig verabschiedet.

"Das wird die Situation von Bürgerinnen und Bürgern, die durch einen Unglücksfall in Not geraten sind und Hilfe herbeirufen müssen, künftig in Bayern beträchtlich erleichtern. Die bisher im Rettungsdienst benutzte Rufnummer 19222 lässt sich per Handy nicht ohne Vorwahl der jeweiligen Rettungsleitstelle und zudem nur gebührenpflichtig anwählen.
Außerdem sind die in Bayern historisch gewachsenen Alarmierungsstrukturen zersplittert: Zu viele und unterschiedliche Stellen sind an der Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst beteiligt, obwohl diese sehr häufig gemeinsam zum Einsatz kommen. Das birgt die Gefahr von Verzögerungen und Übermittlungsfehlern in sich.

Deswegen ist die gemeinsame Erreichbarkeit von Rettungsdienst und Feuerwehr unter der einheitlichen Notrufnummer 112 vorgesehen; die Alarmierungsstrukturen sollen dazu in drei zeitlichen Stufen, beginnend schon ab Ende 2002 in bayernweit 25 Integrierten Leitstellen sinnvoll zusammengeführt werden", begründete Innenstaatssekretär Hermann Regensburger die Gesetzesinitiative, die in der Verbandsanhörung eine breite Zustimmung fand.

Fotos vom Atemschutzseminar am 18.04.2002
 

Ein paar Eindrücke vom Atemschutzgerätewartseminar, welches am 18.04.2002 im Ausbildungszentrum Niederwerrn stattfand.

 

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