Freitag, 13 Juni 2014 12:45

Auch ein Rauchmelder braucht Pflege

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Freitag, der 13. Juni ist bundesweiter Rauchmeldertag
Bei einem Brand ist vieles abgesichert: das Auto, das eigene Haus, das Inventar. Alles ist ersetzbar. Doch wie sieht es mit unserem Leben aus? Wer beschützt bei einem Brand in den eigenen vier Wänden mein Leben und das meiner Familie? Rauchmelder. Deswegen gibt es mittlerweile in 13 Bundesländern eine gesetzlich vorgeschriebene Rauchmelderpflicht. Viele Vermieter sind ihren Pflichten zur Installation von Rauchmeldern bereits nachgekommen. Wohnungs- und Hauseigentümer, die ihr Eigentum selbst bewohnen, sind jedoch oft unzureichend informiert. Deshalb stehen sie beim diesjährigen Rauchmeldertag am 13. Juni 2014 im Vordergrund.

Worauf beim Kauf eines Rauchmelders geachtet werden sollte

Rauchmelder müssen mit dem CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe „EN 14604“ versehen sein. Aufgrund der Tatsache, dass das CE-Zeichen an einem Rauchmelder aber keine Aussage über dessen Qualität trifft, sondern nur besagt, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf, gibt es seit 2012 das unabhängige Qualitätszeichen „Q“. Rauchmelder mit dem „Q“ werden einer erweiterten Qualitätsprüfung unterzogen. Sie werden auf ihre Langlebigkeit geprüft, weisen eine deutliche Reduktion von Falschalarmen auf, haben eine erhöhte Stabilität, z. B. gegen äußere Einflüsse, und eine fest eingebaute Batterie, die über eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren verfügt. „Damit Käufern, die besonderen Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit legen, eine verlässliche Entscheidungshilfe geboten werden kann, gibt es das „Q“ als unabhängiges Qualitätszeichen“, erklärt Christian Rudolph, Vorsitzender des Forums Brandrauchprävention e.V.


Wie und wo Rauchmelder installiert werden müssen
Laut den Bauordnungen der Bundesländer mit Rauchmelderpflicht müssen Rauchmelder in Kinder- und Schlafzimmern sowie in Fluren angebracht werden. Damit die Melder vom Brandrauch ungehindert erreicht werden und so schon Brände in der Entstehungsphase erkennen können, ist es wichtig, dass sie an der Decke möglichst in der Raummitte angebracht werden. Wer über eine Wohnung oder ein Haus mit mehreren Etagen verfügt, sollte auch den Keller bzw. den Dachboden nicht vergessen.

Regelmäßige Wartung
Der beste Rauchmelder kann im Ernstfall nicht funktionieren, wenn z. B. die Batterie leer oder der Rauchmelder stark verschmutzt ist. Daher ist eine regelmäßige Wartung unbedingt notwendig. „Eigentümer, die ihre Wohnung oder ihr Haus selbst bewohnen, sind für die Funktionsfähigkeit ihrer Rauchmelder persönlich verantwortlich. Die Wartung beinhaltet u. a. das Drücken der Prüftaste nach Herstellerangaben, um zu schauen, ob die Batterie und der Alarmgeber noch funktionieren. Des Weiteren sollte auch genau kontrolliert werden, ob die Öffnungen am Rauchmelder frei von Staub und Flusen sind. Unabhängig vom Drücken der Prüftaste ist ein Batteriewechsel erforderlich, wenn der Rauchmelder einen Warnton aussendet“, so Mike Filzen, Pressesprecher der Feuerwehr Essen.
Wer mit der Installation und der Wartung ganz auf Nummer sicher gehen will, beauftragt am besten einen Dienstleister, der z. B. den bundesweiten Standard des Forums Brandrauchprävention „Q-Geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder“ erfüllt und damit über die geeigneten Qualifikationen verfügt.
Ob der Vermieter oder der Mieter für die Wartung zuständig ist, ist in den Bundesländern unterschiedlich geregelt. Alle Informationen zur Rauchmelderpflicht in den Bundesländern und zu Rauchmeldern allgemein finden Sie unter www.rauchmelder-lebensretter.de

Sonntag, 08 Juni 2014 12:23

Hinweise zur Waldbrandgefahr

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Wegen der anhaltenden Trockenheit bei höheren Temperaturen steigt in den Sommermonaten oft die Gefahr von Waldbränden. Zur Warnung veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst je Tag und Ort einen sogenanten Waldbrandgefahrenindex mit fünf Gefährdungsstufen. Die niedrigste Stufe 1 bedeutet eine „sehr geringe Gefahr“. Bei der höchsten Stufe 5 ist eine „sehr hohe Waldbrandgefahr“ erreicht.

Meteorologische Daten, die regional vorhandenen Bodenverhältnisse, der Vegetationsstand und die Waldart stellen die Berechnungsgrundlagen für die Waldbrandstufen dar. Aufgrund der extremen Hitze und der andauernden Trockenheit spitzt sich die Lage ab Stufe 4 („hohe Gefahr“) extrem zu.

Wie können Waldbrände vermieden werden?

Die Entstehung von Waldbränden zu vermeiden ist deshalb nun oberstes Ziel. Die Feuerwehr weist daher auf folgendes hin:

  • In den Wäldern besteht absolutes Rauchverbot: Zigarettenglut und Rauchzeugreste können verheerende Folgen haben.
  • Auch bei Fahrten mit der Bahn oder dem Auto durch Waldgebiete dürfen keine Rauchzeugreste aus dem Fenster geworfen werden.

In einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als einhundert Metern davon dürfen laut Bayerischem Waldgesetz grundsätzlich nicht:

  • offenes Licht angezündet oder verwendet werden,
  • brennende oder glimmende Sachen weggeworfen oder unvorsichtig gehandhabt werden,
  • Grill- oder Lagerfeuer entzündet werden.

Weiter zu beachten:

  • Grill- oder Feuerstellen außerhalb dieses Bereiches sind ordnungsgemäß zu beaufsichtigen und gegebenenfalls zu löschen, insbesondere wenn vom Funkenflug eine Gefahr ausgeht.
  • Flaschen oder Glasscherben dürfen nicht im Wald zurückgelassen werden. Durch den Brennglaseffekt kann es auch hier zur Brandentstehung kommen.
  • Mit Kraftfahrzeugen soll nicht auf Waldwegen oder auf Grasflächen gefahren werden. Vom heißen Auspuff bzw. dem Katalysator geht eine nicht unerhebliche Brandgefahr aus.

Wichtiges zum Schluss: Der Notruf

Wird ein Brand entdeckt, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 rufen – denn es zählt jede Minute.

Wir wünschen Ihnen ruhige und brandfreie Sommertage!

Feuerwehrleute des Landkreises Schweinfurt und Bedienstete der Gemeindeverwaltungen wurden im Zeitraum vom 12. Mai bis 3. Juni 2014 an insgesamt 6 Terminen im Landratsamt Schweinfurt in das Programm „ELDIS Management Suite“ (EMS) eingewiesen.

 

Mit Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle Schweinfurt Mitte letzten Jahres wurde das bisherige Alarmierungssystem BASIS außer Betrieb genommen. Die früher in BASIS erstellten Einsatzberichte werden seitdem online über ein von der Leitstelle bereitgestelltes Programm, die so genannte ELDIS Verwaltungssoftware erfasst. Nach entsprechenden Einführungsschulungen in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres wurden die Berichterstatter und Kommandanten nun in die neue, moderne ELDIS-Management Suite (EMS) eingewiesen, mit deren Einführung zum 1. Juli 2014 viele Probleme der ELDIS Verwaltungssoftware behoben werden sollen.

Aus diesem Grund organisierte die Kreisbrandinspektion des Landkreises Schweinfurt 6 Termine im großen Sitzungssaal des Landratsamtes, an denen insgesamt 100 Berichterstatter und Kommandanten teilnahmen, um sich mit der neuen Programmoberfläche vertraut zu machen. Diejeweils auf 1½ Stunden angesetzten Termine begannen mit einer kurzen Präsentation des Projektes sowie einer kompakten Zusammenfassung der Änderungen und endeten mit einer ausführlichen Live-Demonstration auf einem Testserver. Fach-KBM Klaus Kurre von der FF Mainberg und EDV-Fachberater Alexander Schraud vom Landratsamt Schweinfurt hatten sich als Ausbilder im Vorfeld mit dem Programm vertraut gemacht und haben auch bei der Erstellung der bayernweit einheitlichen Schulungsunterlagen geholfen, die vom Bayrischen Staatsministerium des Innern, Bau und Verkehr herausgegeben worden waren. Im Namen der Kreisbrandinspektion bedankte sich Kreisbrandrat Holger Strunk herzlich bei den beiden Ausbildern.

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