KFV Verband Allgemein (932)
Cold water challenge 2014 - Pressemitteilung der bayerischen Staatsregierung
geschrieben von m.k.
In Internetportalen und verschiedenen Online- und Printmedien wird fälschlich behauptet, das Bayerische Innenministerium habe die 'cold water challenge 2014', einen Wettbewerb von Feuerwehren verboten. Das ist falsch. Das Bayerische Innenministerium hat zu keinem Zeitpunkt zur 'cold water challenge' negative Empfehlungen oder Verbote ausgesprochen. Da Feuerwehren kommunale Einrichtungen sind, liegt die Zuständigkeit ohnehin allein bei den Gemeinden. Deshalb hat der Kommunale Unfallversicherungsverband Bayern als Versicherungsträger der Gemeinden diese darauf hingewiesen, dass die Teilnahme von Feuerwehrleuten an der Veranstaltung keinen Feuerwehrdienst darstellt und deshalb nicht versichert ist.
Wir bitten um Klarstellung des Sachverhaltes.
Zum Sommerfest der Feuerwehr Niederwerrn erfolgt zugleich die Fahrzeugsegnung des neuen Mehrzweckfahrzeuges (MZF) der Feuerwehr Niederwerrn. Das ca. 90.000 € teure Fahrzeug wurde bereits im Jahr 2013 durch den Gemeinderat der Gemeinde Niederwerrn genehmig. Mit einem Zuschuss durch die Regierung Unterfranken in Höhe von 13.000 € konnte die Fahrzeugbeschaffung nach einer Ausschreibung an die Firma Hensel in Auftrag gegeben werden.
Grußworte überbrachten unter anderen die Bürgermeisterin Bettina Bärmann, die sich nochmal bei allen Feuerwehrfrauen und -männern für den Einsatz der Gemeinde bedanke. Des Weiteren sprach der dritte Landrat Herr Peter Seifert der Gemeinde seine Glückwünsche zur Fahrzeugbeschaffung aus. Herr Seifert sprach der Gemeinde und dem Gemeinderat ein großes Kompliment zur Fahrzeugbeschaffung im Namen des Landkreises Schweinfurt aus. Ebenfalls betonte der anwesende Kreisbrandrat (KBR) Holger Strunk in seiner Rede den Mehrwert des neuen Fahrzeuges als sinnvolle Ergänzung für die Feuerwehr und deren Einsätze. Das neue Mehrzweckfahrzeug (MZF) verstärkt das Einsatzpotential der Gemeinde. Als weitere geladene Gäste der Inspektionsführung, waren die beiden Kreisbrandmeister (KBM) Reinhold Achatz und Beyfuß Roland sowie der Kreisbrandinspektor (KBI) Peter Hauck an den Festlichkeiten beteiligt.
Regierungsbezirk Unterfranken warnt vor hohe Waldbrandgefahr für den Bereich
geschrieben von m.k.
Würzburg (ruf) – Auf Grund der in ganz Unterfranken weiter andauernden Trockenheit, insbesondere in Bereichen mit offenem, nicht abgeschattetem Gelände ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für den Feiertag Fronleichnam, 19. Juni 2014, wie auch für das kommende Wochenende, 21. und 22. Juni 2014 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk an. In Unterfranken besteht in vielen Bereichen weiterhin hohe Waldbrandgefahr. Die für Freitag und Samstag nur lokal erwarteten, minimalen Schauerniederschläge führen zu keiner nennenswerten Hebung der Bodenfeuchtigkeit. Außerdem herrscht weiterhin Wind mit Stärken von 3 – 4.
Die vorbeugende Luftbeobachtung findet jeweils in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute alternativ von den Flugplätzen Mainbullau bzw. Hettstadt. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Haßfurt und Bad Kissingen genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Da aufgrund des Feiertages und des Endes der Pfingstferien mit besonders erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist, bildet die Verkehrsbeobachtung daneben einen weiteren Einsatzschwerpunkt für die Luftbeobachter.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Gleiche Vorsicht ist auch angezeigt bei den in den nächsten Tagen vielfach veranstalteten Sonnwendfeuern, auch wenn diese nicht im Wald bzw. im Abstand von 100 m vom Waldrand abgebrannt werden dürfen.
Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.
Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Luftrettungsstaffel Bayern e.V., Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des Schnellen Einsatzflugzeuges. Ergänzende Informationen zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz erhalten Sie zudem auch im Internet-Angebot der Regierung.
