Am Sonntag, den 01. Juli 2007 um 09.00 Uhr findet im Freizeitzentrum der Gemeinde Waigolshausen

der 40. Kreisfeuerwehrtag,
verbunden mit der 15. Kreisfeuerwehrverbandsversammlung

statt.

Tagesordnungspunkte:

  1. Begrüßung
  2. Totenehrung
  3. Grußwort des Bürgermeisters
  4. Grußwort des Landrates
  5. Bericht des Kreisbrandrates und Kreisverbandsvorsitzenden
  6. Bericht des Kreisjugendwartes – KBM Klopf
  7. Bericht des Kassiers des Kreisfeuerwehrverbandes – Kdt. Nicola
  8. Entlastung der Vorstandschaft
  9. Katastrophenführungs- und Gefahrguteinsatzkonzept des Landkreises Schweinfurt – Vortrag KBI Hauke
  10. Fachvortrag
  11. Bilder der vergangenen Jahre
  12. Wünsche und Anträge

Des weiteren eine Vorveranstaltung zum Kreisfeuerwehrtag am Montag, den 25.06.2007 um 19.00 Uhr im Ausbildungszentrum Niederwerrn.

Tagesordnungspunkte:

  1. Vorstellung des Gefahrgutübungscontainers
  2. Möglichkeiten der Ölbekämpfung auf Straße und Wasser

Zu beiden Veranstaltungen ergeht herzliche Einladung.

Es wird gebeten, daß alle Kommandanten und Stellvertreter sowie Vorstände teilnehmen. Auch sonstige Dienstgrade sind herzlich willkommen.

Die Verständigung der o.g. Personen hat durch den Kommandanten zu erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen
V o l l m u t h
Kreisbrandrat

In einem Brief vom 15.05.2007, der an alle Kreis- und Stadtbrandräte in Bayern, die Vorsitzenden der Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände und den LFV-Verbandsausschuss gerichtet ist, informiert der Landesfeuerwehrverband (LFV) Bayern über den Einsatz von Atemschutzgeräten in holzbefeuerten Brandübungscontainern:

Sehr geehrte Damen und Herren,

das IMS ID2-2241.1011-2 vom 22.12.2006 hat zu großen Umsetzungsproblemen, auch beim holzbefeuerten Brandübungscontainer der Versicherungskammer Bayern (VKB), der mit Trainern der Fa. Dräger und der BF Augsburg im Namen des LFV Bayern eingesetzt ist, geführt.

In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Betreiber (Fa. Dräger), der VKB, dem Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverband und dem LFV Bayern über den sicheren und zuverlässigen Betrieb der Anlage wurde festgelegt, dass:

  • die Temperaturen im Betrieb so gering wie möglich gehalten werden
  • die Temperaturen im Container an der Decke als auch in 1 m Höhe überwacht und dokumentiert werden
  • die Verweildauer der einzelnen Teilnehmer im vorderen (=> heißen) Bereich des Containers begrenzt wird
  • ein festgelegter Mindestabstand zum Brandraum eingehalten wird.

Bei Einhaltung dieser Punkte (sowie der gültigen Vorschriften für Atemschutzgeräteträger) bestehen aufgrund der bisherigen Erfahrungen beim Betrieb des Brandübungscontainers der VKB derzeit - bis zum Vorliegen neuer Erkenntnisse - keine Bedenken, den Betrieb der Anlage in bisheriger Weise fortzuführen.

Zu den o.g. Punkten übersenden wir beiliegend informativ die Temperaturverlaufskurven von 2 Durchgängen (siehe unten).

Bei bestimmungsgemäßer Durchführung der Übungen im Brandübungscontainer der VKB sind nach den bisherigen Erfahrungen im Aufenthaltsbereich der Pressluftatmer keine extremen thermischen Beanspruchungen im Sinne des IMS ID2-2241.1011-2 vom 22.12.2006 zu erwarten. Daher können die eingesetzten Pressluftatmer nach dem Übungseinsatz – wie bisher – nach Herstellerangaben gewartet werden.

Bei Auffälligkeiten (z.B. sichtbaren Beschädigungen am Gerät, Ergebnissen der Temperaturmessung, Wahrnehmung des Teilnehmers oder Beobachtungen des Trainers) ist das Atemschutzgerät entsprechend des IMS-Schreibens ID2-2241.1011-2 im Sinne einer extremen thermischen Belastung zu behandeln.

Mit freundlichen Grüßen

Alfons Weinzierl
Vorsitzender

Donnerstag, 17 Mai 2007 00:00

Floriansmesse erstmals gefeiert

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BERGRHEINFELD – Erstmals feierte der Kreisfeuerwehrverband Schweinfurt den Florianstag mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Feuerwehrseelsorger Werner Kirchner und Diakon Thomas Weiss zelebrierten inder Bartholomäuskirche den Gottesdienst. Eingeladen waren dazu alle Feuerwehren des Landkreises.

"In der Not zu helfen, das ist im Sinne von Sankt Florian", begann Kirchner den Gottesdienst. In seiner Predigt wies er auf die verschiedenen Beweggründe zum Helfen hin. "Wie viele Schreckensbilder vertrage ich?" Damit ging der Seelsorger auf die Belastungen der Helfer ein. Vieles könne einem den Mut im Leben nehmen. Daher sei eine gute Rückendeckung notwendig. "Wenn wir Menschen in Not beistehen wollen, brauchen wir Freunde und Menschen, die uns helfen", erklärte er.

Beeindruckt von der Musik und der Gestaltung des Gottesdienstes war Kreisbrand Georg Vollmuth. Er ist überzeugt, dass dieser Gottesdienst eine ständige Einrichtung wird. Musikalisch gestaltet hatte die Messe die Feuerwehrkapelle aus Reichmannshausen. Bei der anschließenden Begegnung vor der Kirche hatten die Besucher Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Bäckerei Galm hatte dazu Gebäck spendiert.

Der heilige Florian war ein römischer Soldat und gilt als Schutzpatron der Feuerwehr. Daher kommt auch die Bezeichnung Floriansjünger für Feuerwehrleute sowie der für Feuerwehrfahrzeuge übliche Funkrufname "Florian" in Kombination mit der individuellen Fahrzeugkennung. Vielerorts ist es üblich, zu seinem Gedenktag eine "Floriansmesse" zu halten.

 

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