KFV Verband Allgemein (937)
Jugendkampagne "FahrRad! Fürs Klima auf Tour"
geschrieben von FledererDer Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) informierte in einem Rundschreiben an die deutschen Jugendfeuerwehren über seine Aktion "FahrRad! Fürs Klima auf Tour", die bereits 2007/2008 mit großen Erfolg durchgeführt wurde und 2009 eine Fortsetzung findet:
Die VCD Jugendkampagne "FahrRad! Fürs Klima auf Tour" 2007/2008 wurde mit einem tollen Ergebnis beendet: Mehr als 3.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 147 Freizeitgruppen oder Klassen begaben sich auf die Klimatour, erradelten auf ihren Schul- und Freizeitwegen 338.000 Kilometer und ersparten dem Klima so mehr als 47 Tonnen Kohlendioxid. Hierfür wurden die jugendlichen Radler dank unserer Sponsoren mit vielen Preisen – von Interrail-Tickets über Fahrradtachos bis zum Hollandfahrrad – belohnt. Die 57 Gewinner des Hauptpreises durften drei Tage Bikefun pur im hessischen Melsungen erleben.
Die im Anhang beigefügte Abschlussdokumentation (siehe unten) ermöglicht es Ihnen, sich mit den Jugendlichen noch einmal auf diese Tour zu begeben.
Aufgrund der großen Resonanz führt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die Kampagne auch in diesem Jahr durch. Von Februar bis Juli 2009 können Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren erneut unter dem Motto »Radfahren, Klima schützen und tolle Preise gewinnen« in die Pedale treten. Rahmen und Motivation zum Radeln bildet, wie in den letzten Jahren, eine virtuelle Radtour im Internet (www.klima-tour.de). Diese führt die Jugendlichen quer durch Deutschland –mit Exkursmöglichkeiten in ausgewählte europäische Nachbarländer –und kann mit den täglich erradelten Kilometern symbolisch bewältigt werden.
Auch für Jugendfeuerwehren bietet sich die Teilnahme an der Kampagne an. FahrRad! motiviert die Jugendlichen zur Nutzung des Fahrrads. Gefahrene Kilometer werden gemeinschaftlich gesammelt, das stärkt den Zusammenhalt. Über die Aktion wird den Jugendlichen außerdem vor Augen geführt, dass Klimaschutz leicht möglich ist.
Eine Anmeldung ist ab sofort auf der Homepage www.klima-tour.de möglich. Wir würden uns freuen, wenn Sie Ihre Jugendfeuerwehren zur Teilnahme motivieren könnten.
Ihre Fragen zur Kampagne beantworten wir Ihnen gern unter 030 2803510 oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
Am 13. März 2009 ist bundesweiter Rauchmeldertag
geschrieben von FledererDer Aktionstag des Forum Brandrauchprävention in der vfdb und des Deutschen Feuerwehrverbandes geht am 13. März 2009 in die vierte Runde. Er ist bereits eine Erfolgsgeschichte.
Ziel des Aktionstages ist es, am "Freitag, dem 13." viele Menschen daran zu erinnern, dass privater Brandschutz keine Glückssache ist. Am 13. Oktober 2006 riefen die Urheber des Aktionstages Dr. Dieter Nüssler, Leiter der Feuerwehr Aachen, und Hans Jochen Blätte, Präsident der vfdb, auf der Security in Essen den ersten Rauchmeldertag aus. Durch die tatkräftige Arbeit von Feuerwehren, Schornsteinfegern und Fachpartnern wurde der Aktionstag eine Erfolgsgeschichte. Allein 2008 konnten durch Presseinformationen 13 Mio. Menschen auf den lebensrettenden Nutzen von Rauchmeldern aufmerksam gemacht werden. In Hunderten von Veranstaltungen der Feuerwehr wurden zudem Bürger ausführlich beraten.
Auch für 2009 bitten der Deutsche Feuerwehrverband und das Forum Brandrauchprävention in der vfdb alle Feuerwehren, Schornsteinfeger und Fachpartner darum, den Rauchmeldertag mit ihrer Aktionen und Info-Veranstaltungen zu unterstützen. Auch mit einer Pressemitteilung können Partner den Aktionstag nutzen, um Bürger in ihrer Region auf die kleinen "Glücksbringer" aufmerksam zu machen. Vor allem in Bundesländern mit neuer Gesetzgebung besteht erhöhter Informationsbedarf über Umsetzung und Übergangsfristen. Die erfolgreichsten, lustigsten oder kreativsten Veranstaltungen werden auf der Website der Rauchmelderkampagne ausführlich präsentiert und mit einer Nintendo Wii belohnt. Senden Sie die Auswertung Ihres Events daher per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Das kultige "Rauchmonsterplakat" des amerikanischen Künstlers Matthew Iaznicka mit dem Slogan "Freitag, der 13. könnte Ihr Glückstag sein, wenn Sie JETZT Rauchmelder kaufen" ist wieder optisches Signal des Tages.
Kommunikationsschwerpunkt des Rauchmeldertages 2009:
Informationen zum neuen Mindeststandard und Qualität durch VdS. Unsere Empfehlung: Kaufen Sie nur Rauchmelder, die mit CE-Zeichen inkl. Prüfnummer und der Angabe "EN 14604" versehen sind. Dieses CE-Zeichen trifft jedoch keine qualitative Aussage, sondern besagt nur, dass das Produkt in Europa verkauft werden darf. Wenn Sie zusätzlich sicher sein wollen, dass der Rauchmelder ständigen Qualitätskontrollen durch Dritte unterliegt, sollten Sie auf das VdS-Prüfzeichen* achten.
(*Ein anderes Prüfinstitut, das die Qualitätsstandards von Rauchmeldern durch wiederkehrende Kontrollen am Markt prüft, gibt es derzeit in Deutschland nicht.)
Praktische Unterstützung für Pressearbeit rund um den Aktionstag
Das Forum Brandrauchprävention in der vfdb stellt Feuerwehren und Schornsteinfegern wieder Plakate in DIN A1 und A2, Auto-Aufkleber mit dem "Rauchmelder retten Leben"-Logo sowie neue Kult-Postkarten mit dem "Rauchmonster-Motiv" kostenlos zur Verfügung. Reservieren Sie sich bereits jetzt Ihre Auflage per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Fax: 030 44020150.
Eine zweistufige Pressearbeit gewährleistet, dass Journalisten der bundesweiten Tagespresse den "Rauchmeldertag" bereits in ihrer Jahresplanung verankern können. Mehr dazu finden Interessierte auf www.rauchmelder-lebensretter.de in der Rubrik Fachberater / Projekte.
Sicher ins neue Jahr 2009 Wichtige Tipps zum Silvesterfeuerwerk
geschrieben von FledererLkr. Schweinfurt (jk/mim) Es ist für die Betroffenen ein schlechter Jahresanfang, wenn sich in das Läuten der Neujahrsglocken der schrille Ton der Feuerwehrsirenen und die durchdringenden Signale des Martinshorns der Feuerwehr mischen. Immer wieder sind Brände, die durch Leichtfertigkeit und mangelnde Sorgfalt beim Abbrennen von Silvesterfeuerwerk ausgelöst werden, Anlass für Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst.
Die Leichtfertigkeit beginnt aber schon dabei, dass manche Feuerwerkskörper verbotenerweise in die Hände von Jugendlichen gelangen. Alljährlich zum Jahreswechsel ereignen sich zahlreiche Unfälle mit Feuerwerkskörpern, die nicht nur große Brandschäden hervorrufen, sondern auch zu schweren Verletzungen von Menschen führen. Vor allem Verletzungen wie Fingerabrisse, Gehörschäden, Verbrennungen treten durch den unsachgemäßen Umgang mit Feuerwerkskörpern auf. Eine der arbeitsreichsten Nächte des Jahres steht den Feuerwehren zu Silvester bevor, schreibt der Landesfeuerwehrverband Bayern in einer Mitteilung. Meist ist es der unachtsame Umgang mit Feuerwerkskörpern, die folgenreiche Brände und Verletzungen verursachen.
Schon beim Aufstellen der Abschussrampen für die Silvesterraketen werden oft verhängnisvolle Fehler gemacht. Die dazu verwendeten Flaschen werden nicht fest genug im Boden verankert oder unbedacht gar so ausgerichtet, dass die abgeschossenen Raketen unweigerlich ein Gebäude treffen, in ein offenes Fenster fliegen oder in der Nähe von brennbaren Bauteilen zu Boden gehen und dort ein Feuer entfachen. Aber auch bei den sogenannten stationären Feuerwerkskörpern, die in der Nähe von brennbaren Gegenständen abgebrannt werden, besteht höchste Brandgefahr.
Vor allem Balkone, die etwa mit Möbeln oder ähnlichem voll gestellt sind, werden leicht zur ungewollten Zielscheibe der Böller. Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. "Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern", erklärt Kreisbrandrat Georg Vollmuth.
Die Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt geben folgende Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:
- Zünden Sie Silvesterraketen oder andere Feuerwerkskörper nie in der Nähe von Gebäuden mit brennbaren Außenwänden oder brennbarem Inhalt an.
- Feuerwerkskörper und Raketen sind "Sprengstoff". Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
- Richten Sie die "Abschussrampe" (leere Flaschen) so aus, dass die Flugbahn nicht in die Nähe von Gebäuden oder Personen führt.
- Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
- Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg und zielen Sie niemals auf Menschen.
- Vermeiden Sie, dass Feuerwerkskörper in die Hände von Kindern und Jugendlichen gelangen, soweit letzteren dies gesetzlich verboten ist.
- Machen Sie alkoholisierte Personen auf die Gefahren aufmerksam oder hindern Sie sie daran, Feuerwerkskörper in gefährlicher Nähe zu brennbaren Stoffen bzw. zu Gebäuden zu zünden.
- Nehmen Sie bitte Rücksicht auf Tiere, die sehr unter dem lauten Knall explodierender Feuerwerkskörper leiden.
- Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
- Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
- Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
- Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.
