Samstag, 21 Februar 2009 00:00

Body Mass Index bei Feuerwehrleuten wichtig, aber keine Norm

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In den vergangenen Wochen wurde in der Öffentlichkeit viel über die Neufassung des arbeitsmedizinischen Grundsatzes G26 "Atemschutz" diskutiert, der unter anderem auch auf Einsatzkräfte der Feuerwehr angewendet wird. Vielfach wurde behauptet, dass die Anforderung, Feuerwehrleuten nur bei einem Body Mass Index (BMI) von unter 30 das Tragen von Atemschutzgeräten zu gestatten, eine Neuerung sei, die übergewichtige Feuerwehrmänner effektiv vom Einsatz in der Feuerwehr ausschließe - zum Beispiel "Korpulentere dürfen keinen Atemschutz mehr tragen".

Dies entspricht nicht den Tatsachen. Der Ausschuss "Arbeitsmedizin" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung – DGUV hat den Grundsatz G26 überarbeitet, um die Risiken der Feuerwehrleute im Einsatz weiter zu verringern. Bereits vor der Neufassung lautete der Richtwert aber: Das Gewicht eines aktiven Feuerwehrmannes sollte nicht mehr als 30 Prozent über dem Sollgewicht nach dem Broca-Index (Körpergröße in cm minus 100) liegen.

Da dieser Broca-Index nur in medizinischen Fachkreisen gebräuchlich ist, wurde der bekanntere BMI unter 30 zusätzlich in den Katalog aufgenommen. Um den BMI zu errechnen, teilt man das Körpergewicht durch die Körpergröße im Quadrat.

Die hinter beiden Maßstäben stehende Forderung ist wichtig: Feuerwehrleute, die mit Atemschutzgerät arbeiten, müssen in der Lage sein, im Einsatz körperliche Höchstleistung zu bringen. Sie sollen dabei aber nicht ihre Gesundheit riskieren!

Für die Beurteilung der körperlichen Belastungsfähigkeit ist übrigens im Einzelfall der Fahrrad-Ergometrie-Test von größerer Bedeutung als der BMI. Entscheidend ist nach wie vor die Fitness und körperliche Leistungsfähigkeit des Einzelnen, diese kann durchaus auch bei einem BMI von über 30 gegeben sein. Die letztendliche Entscheidung, ob der Betroffene fit genug für den Einsatz mit Atemschutzgerät ist, muss der Arzt nach sorgfältiger Gewichtung aller Faktoren treffen.

Samstag, 21 Februar 2009 00:00

Helferfachtag am 21. März 2009

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Sehr geehrte Damen und Herren!

Seit Juni 2008 besteht in Stadt und Landkreis Schweinfurt ein „Stressbewältigungsteam nach belastenden Ereignissen“. Mit allen Hilfsorganisationen in Stadt und Landkreis ist es uns gelungen, dieses Team zur Prävention und zur Nachbereitung von Einsätzen, zu installieren. Wir sind dankbar diese breite Unterstützung der Organisationen zu haben.

Nun liegt es uns am Herzen, die Aufgaben des SbE-Teams an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen Hilfsorganisationen weiter zu geben.

Fragen wie: „Was macht dieses Team?“, „Wo kann ich sie anfordern?“ oder „Können die mir überhaupt helfen?“ tauchen bei den meisten wohl auf.

Der Helferfachtag soll hier Klärung bringen. Wir wollen in Workshops vier Arbeitsschwerpunkte aufarbeiten und mit einer Präsentation „SbE“ näher bringen. Zur Vorstellung kommt auch ein Projekt der Christian-Presl-Stiftung, Bad Kissingen.

Hierzu wollen wir für Samstag, 21. März 2009, von 9:00 bis 14:30 Uhr, auf die Feuerwache der Stadt Schweinfurt, Adolf-Ley-Str. 1, zum Helferfachtag einladen.

Für die Unkosten (Kaffee, Gebäck, Getränke und Mittagessen) erheben wir pro Person 5,00 Euro.

Wir bitten Sie, diesen Termin in Ihrer Organisation bekannt zu geben und auch schon abzufragen, wer daran teilnehmen möchte. Ende Februar werden wir ein detailliertes Programm verschicken.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Für das Vorbereitungsteam

Norbert Holzheid, Diakon
Koordinator SbE

Zwischen Januar 2007 und Oktober 2008 produzierte GLORIA / PROTEX / ADLER Pulver-Feuerlöscher können eventuell einen Defekt aufweisen. Möglicherweise lösen einige Feuerlöscher nicht aus und können somit bei Gebrauch ein Feuer nicht wirksam löschen oder eindämmen. Die Handhabung des Feuerlöschers ist ungefährlich.

Woran Sie erkennen, ob Ihr Feuerlöscher betroffen sein könnte: Es handelt sich um den PD 4 / PD 6 / PD 9 / PD 12 Pulver-Feuerlöscher. Zwischen Januar 2007 und Oktober 2008 (einschließlich) produzierte Geräte können betroffen sein. Sie sind an der auf dem Feuerlöscher befindlichen Datumsmarkierung zu erkennen, siehe links.

Prüfen Sie bitte, ob auf Ihrem PD Feuerlöscher in dem Feld Endkontrolle die linke der beiden Markierungen (Dreiecke) auf das Fertigungsjahr 07 oder 08 hinweist (das weitere, rechte Dreieck befindet sich unter einem Buchstaben des Wortes WERK; dieses Dreieck müssen Sie nicht weiter beachten).

 

Was zu tun ist, wenn Sie einen Feuerlöscher haben, der vielleicht betroffen ist: Rufen Sie bitte ausschließlich unsere kostenlose Hotline an, wenn Sie eines dieser Geräte gekauft haben. Wir werden einen Termin für eine kostenlose Überprüfung vereinbaren und Ihr Gerät ggf. reparieren bzw. ersetzen.

Für weitere Informationen:
GLORIA GmbH
Hotline Deutschland: 0800 771 0000
Mo.–Fr. von 7.30 bis 16.30 Uhr erreichbar
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!· Fax: 02523 77323

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und bitten um Entschuldigung für etwaige Unannehmlichkeiten.

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