KFV Topnews (112)
Wir wünschen Euch von Herzen
viele Tage ohne Schmerzen,
den Himmel mit viel Sternenlichtern
und auch ein Lächln auf Euren Gesichtern.
Wir wünschen Euch nur Freud, kein Leid
und immer ein Gefühl der Geborgenheit.
So soll es sein zu diesem Feste
und auch fürs kommende Jahr nur das Beste!
Acht Tipps der Feuerwehren für sicheres Silvester Arbeitsreichste Nacht des Jahres für 1,3 Millionen Feuerwehrangehörige
geschrieben von FledererBerlin – Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Den 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. „Den Großteil der Einsätze in dieser Nacht machen Brände aus“, berichtet Dr. h.c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV). Zumeist seien diese durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht.
Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. „Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern“, erklärt Ackermann. Allein in Berlin verletzen sich nach Feuerwehrangaben jedes Jahr über 500 Personen in der Silvesternacht.
Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:
- Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
- Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
- Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Neuerdings gilt dieses Verbot auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
- Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
- Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
- Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
- Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
- Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.
Die Feuerwehren wünschen den Menschen in Deutschland einen geruhsamen Jahreswechsel.
Indienststellung der fünf Abrollbehälter Katastrophenschutz
geschrieben von FledererAm 31.07.2009 wurden im Rahmen einer Veranstaltung am Ausbildungszentrum der Kreisbrandinspektion durch Landrat Harald Leitherer fünf Abrollbehälter des Katastrophenschutzes für verschiedene Einsatzgebiete in Dienst gestellt.
Da bei den verschiedenen Einsätzen oft umfangreiche Einsatztechnik erforderlich ist, die auf den vorgehaltenen Einsatzfahrzeugen von Feuerwehren und Hilfsorganisationen (z. B. BRK) nicht oder nur in begrenztem Umfang verlastet ist, wurde das bereits von Berufsfeuerwehren, Werkfeuerwehren und größeren Freiwilligen Feuerwehren bewährte Wechselladersystem eingeführt.
Die Abrollbehälter sind mit Ausrüstung des Bundes, des Landes, des Landkreises und des BRK, die größtenteils vorhanden war und ergänzt wurde, ausgestattet. Auf vorhandene Wechselladerfahrzeuge (WLF) des Kreisbauhofes gezogen, werden diese nach Anforderung zur Einsatzstelle transportiert und dort abgesetzt. Die WLF stehen dann wieder für weitere Transporte zur Verfügung.
Die Abrollbehälter optimieren die Leistungsfähigkeit des Katastrophenschutzes im Bereich Brand- und Katastrophenschutz (Führung, ABC-Dienst, Wassergefahren) und im Bereich Sanitäts- und Betreuungsdienst. Sollte überörtliche Katastrophenhilfe angefordert werden, ist der Einsatz der Abrollbehälter bei dem abzustellendem Kontingent mit eingeplant.
Um die Einsatzfähigkeit der Abrollbehälter zu gewährleisten, haben die Freiwillige Feuerwehr Niederwerrn (Hochwasser), die Freiwillige Feuerwehr Werneck (ABC-Zug), die Unterstützungsgruppe der Örtlichen Einsatzleitung (Führung IuK) sowie der BRK-Kreisverband Schweinfurt (Sanitätsdienst und Betreuungsdienst), die Patenschaften übernommen.
Der Anforderungsweg ist auf nachstehender Übersicht dargestellt. Kommandanten und Kreisbrandmeister können hier über die Feuerwehreinsatzzentrale nach Zustimmung des Kreisbrandrates oder eines Kreisbrandinspektors den AB-Führung (IuK), den AB-Hochwasser und/oder den AB-ABC-Zug anfordern. Von der FEZ aus erfolgt die Alarmierung eines Vertreters des jeweiligen Paten und eines Wechselladerfahrzeuges. Ebenfalls ist die Anforderung einzelner Ausstattungsgegenstände möglich.
Da ausgesonderte Container der Bundeswehr Verwendung fanden, die auf Abrollrahmen montiert und zusätzlich mit einer Teilverplanung ergänzt wurden, konnte eine kostengünstige Realisierung erfolgen.
Nähere Informationen zu den verschiedenen Abrollbehältern können den folgenden Datenblättern in Form von PDF-Dateien entnommen werden
