Insgesamt 19 Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau der Marktgemeinde Stadtlauringen haben erfolgreich das Basismodul der modularen Truppausbildung beendet. Die Teilnehmer kamen aus den Ortsteilen Ballingshausen, Birnfeld, Mailes, Oberlauringen, Sulzdorf, Wettringen, Wetzhausen und Stadtlauringen.

 

Die Feuerwehr Stadtlauringen hielt zwischen dem 27.02.2015 und dem 25.09.2015 die erste modulare Truppausbildung (MTA) für ihre Feuerwehrkameraden ab.  Zugleich war es die erste modulare Truppausbildung in der Marktgemeinde. Das neue bayernweite Konzept der MTA umfasst die früheren Ausbildungen zum Truppmann und zum Truppführer. Diese wurden durch das bayernweit einheitliche Konzept in eine modulare Truppausbildung integriert und modernisiert. Bei den  Teilnehmern kam die modulare Truppausbildung sehr gut an. Auch die sechs Ausbilder, die nach dem neuen Konzept geschult haben, waren positiv von den Eindrücken der Absolventen überrascht.

 

In der rund 110 Stunden umfassenden Ausbildung lernt man fahrzeugunabhängige, grundlegende Tätigkeiten eines Trupps innerhalb einer taktischen Einheit für den Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Natürlich wurden durch das neue Ausbildungskonzept landesweit auch neue Inhalte in das Basismodul eingearbeitet. Diese sind unter anderem situationsgerechtes Verhalten beim Einsatz und in der Öffentlichkeit, Grundsätze der Hygiene im und nach dem Feuerwehreinsatz, physische und psychische Belastungen, Absturzsicherung sowie neue Fahrzeugtechnologien wie zum Beispiel Erdgas-, Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Ebenso wird mit dem neuen Ausbildungskonzept bayernweit auf den kommenden Digitalfunk Rücksicht genommen. Die Lehrgangsteilnehmer erhielten hier eine Sprechfunkausbildung für den digitalen und analogen Funkverkehr.

 

Darüber hinaus wurden die Feuerwehrleute nicht nur im Löschen geschult, sondern wurden auch im Thema rund um die Erste Hilfe ausgebildet. Ebenso wurden den Teilnehmern die gesetzlichen Grundlagen zum Feuerwehrdienst nahe gebracht.

 

Die modulare Truppausbildung endete mit einer schriftlichen und praktischen Prüfung die durch die Kreisbrandinspektion abgenommen wurde. Daran schließt sich nun noch der 40 stündige Ausbildungs- und Übungsdienst an. Im September nächsten Jahres wird die komplette Ausbildung mit einer weiteren Abschlussprüfung beendet sein.

 

Ein herzlicher Dank geht an die Teilnehmer und Ausbilder des Lehrgangs, die sich neben dem normalen Alltag noch diesem Ehrenamt widmen und Freizeit und Leistung hierfür aufbringen.

 

v.l.n.r.: Ausbildungsverantwortlicher Manfred Brand, 1. Kommandant Heiko Saum, Thomas Seufert, Jonas Gock, Martin Seitz, Steffen Hümmer, Peter Kirchner, Maximilian Seitz, Timo Korten,

Jochen Hümpfner, KBM Horst Klopf, Ausbilder Stefan Eschenbach

 

v.l.n.r.: Ausbilder Stefan Eschenbach, Ausbildungsverantwortlicher Manfred Brand, KBM Christopher Hußlein, Simon Zimmermann, Philipp Zimmermann, Frank Stürmer, Manuel Stöhr, Zacharias Blenk, Timo Melber, Stefan Frank, Sebastian Brischke, Miguel Eschenbach, Andreas Helbig, Carolin Albert, Maximilian Bauer, KBM Thomas Heffels, KBM Horst Klopf, 1. Kommandant Heiko Saum

Donnerstag, 24 September 2015 15:51

WICHTIG: Anmeldung einer Übung / Alarmübung bei der ILS Schweinfurt

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Es kommt immer wieder vor (nicht nur in unserem Landkreis), dass Übungen sehr kurzfristig in der ILS Schweinfurt angemeldet werden. Es ist dringend darauf zu achten, dass die Anmeldungen über den KBI oder KBR mindesten 3 Tage vor der geplanten Übung an die ILS Schweinfurt zu melden sind. Wenn die Übungen nicht rechtzeitig gemeldet sind, ist eine Alarmierung durch die ILS nicht gewährleistet.

Dienstag, 22 September 2015 15:57

Hohe Führungsqualitäten: ruhig, umsichtig und kompetent

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Eine hohe Auszeichnung hat Kreisbrandrat Holger Strunk erhalten. Der bayerische Staatsminister Joachim Herrmann verlieh ihm das Steckkreuz für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen. Regierungspräsident Paul Beinhofer überreichte die Auszeichnung mit Urkunde am Dienstag in der Würzburger Residenz.

 

 

Strunk trat 1979 in die Freiwillige Feuerwehr Garstadt ein und wechselten 1986 zur Feuerwehr Eßleben, die er von 1998 bis 2004 als Kommandant leiteten. Danach wurde er zum Kreisbrandmeister bestellt und 2013 zum Kreisbrandrat gewählt.

 

 

Schon als Kreisbrandmeister und als Zugführer des Gefahrgutzuges des Landkreises Schweinfurt habe er seine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt, hieß es in der Laudatio. Als Einsatzleiter bei Großschadenslagen habe er durch sein ruhiges und umsichtiges Verhalten „in erheblichem Maße zur Rettung von Mensch und Tier sowie zur Schadensbegrenzung“ beigetragen.

 

 

Strunk leitete viele Großeinsätze wie zum Beispiel den Brand des Mehlsilos einer Backwarenfirma in Gerolzhofen am 7. November 2014 oder den Unfall mit einem Gefahrgut-Lkw am 14. November 2014. Besonders hob Beinhofer in der Laudatio den Einsatz am 16. Februar 2013 hervor, bei dem eine aufgefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Bergrheinfeld entschärft werden musste. Ihm wird Fachkompetenz, Ruhe und Umsicht bescheinigt, ebenso wie Fürsorge für die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner im Landkreis Schweinfurt.

 

Strunk ist bereits Träger des Feuerwehr-Ehrenzeichens. Dieses hatte er für 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst erhalten

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