KFV Verband Allgemein (932)
Mitteilung der ILS Schweinfurt - Nutzung des Digitalfunks
geschrieben von m.k.Einsätze der Feuerwehr werden grundsätzlich im Analogfunk abgewickelt. Bei Meldung zur Einsatzübernahme kann mit dem Feuerwehrdisponenten oder Schichtführer der ILS die Abwicklung des Einsatzes über Digitalfunk (TMO) abgesprochen werden. Die Anfrage hierzu hat über Analogfunk zu erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass der Einsatz entweder im Digitalfunk oder im Analogfunk abgearbeitet wird, da die ILS-Disponenten nicht zwei Kanäle gleichzeitig bedienen und abhören können und ein unnötiger Informationsverlust vermieden werden muss. Die jeweils geltenden Regelungen für die Funkabwicklung an der Einsatzstelle (2 m / DMO) sind hiervon nicht berührt. Bei Funkproblemen im Analogfunk kann im Notfall eine Kontaktaufnahme zur ILS über Digitalfunk erfolgen. Generell gilt, dass nur ausgebildete Personen den Digitalfunk nutzen dürfen.
FEUERWEHRAKTIONSWOCHE 2015 „FRAUEN ZUR FEUERWEHR!“
geschrieben von m.k.

NEUE KAMPAGNE ZUR GEWINNUNG AKTIVER MITGLIEDER FÜR DIE FEUERWEHREN IM LANDKREIS SCHWEINFURT
Mit dem 20. September startet die neue Kampagne des Landesfeuerwehrverbands Bayern e.V. zur Gewinnung neuer aktiver Mitglieder für die Freiwilligen Feuerwehren in unseren Städten und Gemeinden. Im Fokus stehen in diesem Jahr Frauen jeden Alters, die für das Ehrenamt Feuerwehr begeistert und gewonnen werden sollen.
Unter dem Motto „Frauen zur Feuerwehr!“ rufen sieben aktive Feuerwehrfrauen dazu auf, ihrem Beispiel zu folgen und der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr beizutreten. Das Besondere dieser neuen Kampagne ist genau die Tatsache, dass hierzu keine professionellen Fotomodelle zum Einsatz kommen, sondern Feuerwehrfrauen aus ganz Bayern, die in unterschiedlichsten Funktionen Dienst bei einer Freiwilligen Feuerwehr leisten. Dadurch wirkt die Kampagne besonders authentisch und glaubhaft.
Da leider noch allzu viele Vorurteile gegenüber Frauen bei der Feuerwehr bestehen, kokettieren die Feuerwehrfrauen mit diesen Vorurteilen und drehen sie ins Gegenteil um – zum Beispiel, wenn eine der Damen selbstbewusst das zum Ausdruck bringt, was in ihrem Alltag die Regel ist: „Wer die Familienkutsche fährt, kann auch ein Löschfahrzeug steuern!“ Solche Aussagen regen nicht nur zum Schmunzeln und Nachdenken an, sie machen auch deutlich, dass es in der Freiwilligen Feuerwehr eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, sich einzubringen.
Unter den rund 4700 Aktiven in den Feuerwehren des Landkreises Schweinfurt verrichten derzeit über 380 Feuerwehrfrauen ihren Einsatzdienst. „Diesen Anteil gilt es zu erhöhen, denn vor allem tagsüber sind Frauen in vielen Fällen während der Woche eine wichtige Stütze der Einsatzabteilungen, da sie am Wohnort verfügbar sind und auf unterschiedlichste Weise Schulter an Schulter mit den männlichen Kollegen ihrer Aufgabe uneingeschränkt gerecht werden“ sagt Kreisbrandrat Holger Strunk„ Die Angst, Dinge tun zu müssen, die psychisch belastend oder körperlich überlastend sind, ist unbegründet. Jeder Kommandant achtet darauf, dass genau dies nicht geschehen wird.“, so Kreisbrandrat Strunk weiter.
Die Kampagne ist also ein Aufruf an alle Frauen, die eine sinnvolle und abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung suchen, bei der auch der gesellige oder gesellschaftliche Teil nicht zu kurz kommt. Denn bei einer Vielzahl von gemeinsamen Veranstaltungen ist die ganze Familie gern gesehen und dabei.
Im Landkreis Schweinfurt haben wir eine Kreisfrauenbeauftragte die bei Bedarf gerne unterstützt und Fragen beantwortet.
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Strunk, Holger
Kreisbrandrat des Lkr. Schweinfurt
Vermeidung von Infektionsgefahren für Einsatzkräfte beim Umgang mit asylsuchenden Personen
geschrieben von m.k.Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bei der Flüchtlingssituation übersenden wir Ihnen das sehr kurzfristig im Sachgebiet "Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen" der DGUV erstellte Infoblatt 09 "Vermeidung von Infektionsgefahren für Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen beim Umgang mit asylsuchenden Personen" zu Ihrer weiteren Verwendung bzw. Verteilung.
Das nur in digitaler Form erscheinende Infoblatt soll die zumeist ehrenamtlichen Führungskräfte der Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen bei der Vorbereitung und Durchführung von Einsätzen in diesem Zusammenhang unterstützen und die dazu notwendigen Kenntnisse, sowie bei Bedarf auch weiterführende Informationen, zum Thema Infektionsschutz bereitstellen.
