Florian Zippel ist neuer Kreisbrandinspektor für den Bereich Nord

Johannes Grebner wurde zum Bürgermeister der Gemeinde Üchtelhausen gewählt

Landkreis Schweinfurt. Florian Zippel aus Schwebheim ist der neue Kreisbrandinspektor (KBI) für den Inspektionsbereich Nord. Landrat Florian Töpper hat ihm im Landratsamt Schweinfurt die Ernennungsurkunde überreicht. Zippel folgt damit Johannes Grebner nach, der seit 1. Mai 2020 Bürgermeister der Gemeinde Üchtelhausen ist und daher das Amt des KBI abgegeben hat.

Landrat Töpper und Kreisbrandrat Holger Strunk dankten Grebner für sein Engagement und seinen Einsatz und zeigten sich erfreut, dass mit Florian Zippel nicht nur schneller, sondern vor allem ebenso kompetenter Ersatz für Grebner gefunden wurde. Der 38-jährige Grebner war im November 2017 zum KBI ernannt worden, zuvor war er Kreisbrandmeister.

Florian Zippel, aktiver Feuerwehrmann in Schwebheim, ist mit der Arbeit der Kreisbrandinspektion ebenso bestens vertraut. Zuletzt war der 27-Jährige Leiter der Unterstützungsgruppe der Örtlichen Einsatzleitung (UG-ÖEL). Die UG-ÖEL ist eine Einsatzeinheit, die bei Großschadensereignissen und Katastrophen zum Tragen kommt. Die Aufgaben dieser Einheit sind: Sicherstellung der Kommunikation, visuelle Darstellung des Einsatzes auf einer Lagekarte, Führung des Einsatztagebuchs sowie Unterstützung des Einsatzleiters. Seine Funktion übernimmt künftig Stefan Hübner. Der 25-Jährige ist ebenfalls seit vielen Jahren aktiver Feuerwehrmann in seinem Heimatort Stammheim.

Kreisbrandinspektion hat sich somit noch einmal deutlich verjüngt
„Dass wir so junge Leute für so verantwortungsvolle Aufgaben gewinnen können, ist schon wirklich eine Besonderheit. Ich sehe das auch als einen Beleg der guten Arbeit und Stimmung innerhalb der Kreisbrandinspektion, aber natürlich auch der hervorragenden Nachwuchsarbeit all unserer Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt“, sagte Töpper.

Der Inspektionsbereich Nord, für den Zippel künftig zuständig ist, umfasst den Markt Stadtlauringen sowie die Gemeinden Üchtelhausen, Schonungen, Sennfeld, Gochsheim, Grafenrheinfeld, Röthlein und Schwebheim. Unverändert bleiben der Inspektionsbereich West mit KBI Reinhold Achatz und der Bereich Süd mit KBI Alexander Bönig. Der gesamten Inspektion vor steht Kreisbrandrat Holger Strunk.

Mittwoch, 03 Juni 2020 11:40

Versicherungskammer Bayern übergibt Schwimmsauger

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Damit das Löschwasser nicht ausgeht
Versicherungskammer Bayern übergibt Schwimmsauger

Niederwern. Das trockene Frühjahr 2020 führte bereits zu Wald- und Flächenbränden und lies mancherorts schon das Löschwasser knapp werden. Auch in den heißen Sommern der Jahre 2018 und 2019 war der Wasserstand in vielen Bächen so niedrig, dass mit herkömmlichen Mitteln der Feuerwehr kein Löschwasser mehr entnommen werden konnte.
Die Versicherungskammer Bayern rüstet daher die Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt mit 14 Schwimmsauger im Wert von ca. 7.000 Euro aus. Kreisbrandrat Holger Strunk, die Kreisbrandinspektoren Reinhold Achatz und Johannes Grebner erhielten diese von Florian Ramsl, Referent für Feuerwehrförderung bei der Versicherungskammer, überreicht.
Insgesamt werden den bayerischen Feuerwehren 900 Schwimmsauger im Gesamtwert von 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Schwimmsauger kann die Feuerwehr künftig Löschwasser auch bei geringem Wasserstand aus Gewässern pumpen. Eine ausreichende Löschwasserversorgung ermöglicht es der Feuerwehr eine Brandausbreitung zu verhindern und damit Schäden an Gebäuden und der Umwelt zu minimieren. Dies wirkt sich auch positiv auf die Bilanz des größten Wohngebäudeversicherers in Bayern und der Pfalz aus.

„Ohne Löschwasser kann die beste Feuerwehr nicht löschen“ erläutert Barbara Schick die stellvertretende Vorsitzende des Vorstands von der Versicherungskammer Bayern „Als Versicherer der Kommunen liegt uns sehr daran, diese bei der Ausrüstung ihrer Feuerwehren zu unterstützen“.

Wasserhöhe von nur 5 cm statt 30 cm notwendig

Mit dem Schwimmsauger kann aus Bächen gesaugt werden, wenn der Wasserstand nur noch 5 cm beträgt. Bisher waren mindestens 30 cm notwendig. Da das Wasser an der Oberfläche entnommen wird, wird zudem der Gewässerboden geschont. Der 7kg leichte Schwimmsauger besteht aus einem 60 cm langen Polyethylen-Körper und wird anstelle eines herkömmlichen Saugkorbes aus Metall am Saugschlauch angebracht. Dieser Saugschlauch wird an der Pumpe des Feuerwehrfahrzeuges angeschlossen.
Da nicht überall Hydranten vorhanden sind, muss das Löschwasser oft aus Bächen oder Teichen gepumpt werden. Der Schwimmsauger ist dafür eine einfache, aber geniale Erfindung. Zudem ist das Absaugen von Wasser bei Überschwemmungen möglich.

Das Projekt wurde von der Versicherungskammer Bayern gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern entwickelt. Die Verteilung läuft noch bis zum Ende des Jahres 2021 über die Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände.

Im Anhang die Pressemitteilung der Versicherungskammer Bayern.

 

Herr Gunnar Wiegand hat nachfolgende Information zur Wiederaufnahme des Ausbildungsbetriebs an den stalltichen Feuerwehrschulen allen Kreis- und Stadtbrandräte zukommen lassen. Diese Information möchte KBR Strunk hiermit weitergeben:

Die Bewältigung der Corona-Pandemie hat uns in Bayern vor immense Herausforderungen gestellt. Wir sind froh und dankbar, dass es inzwischen gelungen ist, das Infektionsgeschehen weitgehend einzudämmen. Auch wenn die Feuerwehren im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie einmal nicht die Hauptbelasteten bei der Katastrophenbewältigung sind, wissen wir doch, dass Sie in vielfältiger Weise an den unterschiedlichsten Stellen mitgeholfen haben, dass Bayern gut und sicher durch die Krise kommt – durch Mitarbeit in Krisenstäben, tatkräftige Unterstützung bei der Verteilung von Schutzausrüstung vor Ort, aber vor allem natürlich durch die Sicherstellung von Brandschutz und Technischer Hilfeleistung auch in diesen schwierigen Zeiten - in Anbetracht der strengen Hygienemaßnahmen zur Reduzierung der Ansteckungsrisiken eine echte Herausforderung! Wir möchten uns daher zu allererst bei Ihnen persönlich, aber auch stellvertretend für all Ihre Feuerwehrkameradinnen und –kameraden sehr herzlich für Ihr unersetzbares Engagement im Dienst für die Menschen in Bayern bedanken – es ist ein sehr gutes Gefühl, dass wir uns immer auf Sie verlassen können!

Auch wenn wir inzwischen die Pandemie deutlich begrenzen konnten: der Erfolg ist weiterhin fragil. Noch ist die Pandemie nicht komplett besiegt und wir müssen Sorge tragen, dass wir mit zu schnellen Lockerungen nicht das Erreichte wieder gefährden. Dies wurde den Überlegungen zur Ausgestaltung des Lehrgangsbetriebs an den Feuerwehrschulen ab dem 15.06.2020 ebenso zu Grunde gelegt wie die Tatsache, dass die Feuerwehren für die Sicherheit in Bayern essentiell sind und daher in besonderer Weise vor Infektion mit dem Corona-Virus geschützt werden müssen. Dies stellt die Feuerwehrschulen vor besondere Herausforderungen, da sie ja nicht nur für einen theoretischen Unterricht im Lehrsaal die Infektionsrisiken durch Hygienekonzepte minimieren müssen, sondern auch bei praktischen Übungen, bei Unterkunft und Verpflegung. Um hierbei die richtigen Weichenstellungen zu treffen, wurde die KUVB in die Erarbeitung der Ausgestaltung des Lehrbetriebs eingebunden.

In den 6 Wochen ab dem 15.06.2020 bis zur Sommerpause (Phase 1) werden an den drei Feuerwehrschulen vor allem die Lehrgänge Gruppenführer, Zugführer und Leiter einer Feuerwehr angeboten. Zusätzlich werden alle Feuerwehrschulen in der letzten Juliwoche einen Drehleitermaschinistenlehrgang anbieten. Alle bislang in dieser Zeit vorgesehenen Lehrgänge werden storniert, die Teilnehmer erhalten eine Absage. Die in den 6 Wochen ab 15.06.2020 neu geplanten Lehrgänge werden in BMS eingepflegt und die entsprechenden Kontingente neu verteilt. Dabei wird nicht der übliche Schlüssel verwendet. Für die Verteilung spielt lediglich die Zahl der Lehrgangsplätze, die ein Regierungsbezirk in den genannten Lehrgangsarten seit Schließung der Feuerwehrschulen verloren hat, eine Rolle. Die Anmeldung über BMS erfolgt dabei wie gewohnt. Eine Liste mit den Lehrgängen, die in Phase 1 angeboten werden, mit den Terminen und den auf den Regierungsbezirk entfallenden Plätzen werden wir zeitnah nachreichen.

In der Phase 1 mit einer deutlich reduzierten Teilnehmerzahl sollen wichtige Erfahrungen mit der Umsetzung der Konzepte in der Praxis für die Ausgestaltung der Phase 2 gesammelt werden, die nach der Sommerpause beginnen soll. Ich bitte um Verständnis, dass wir an dieser Stelle noch keine Details zur Ausgestaltung der Phase 2 oder gar zum Lehrgangsplan im Jahr 2021 mitteilen können. Entsprechend der gesamtbayerischen Strategie zur Bewältigung der Corona-Krise, Schritt für Schritt Lockerungen vorzunehmen und dann die Entscheidungen über weitere Schritte in Abhängigkeit von der Entwicklung des Infektionsgeschehens zu treffen, wollen wir auch bei den Feuerwehrschulen verfahren. Wir streben an, Sie bis Ende Juni über die Ausgestaltung der Phase 2 zu informieren.

Abschließend möchte ich Sie bitten, einen Appell an Ihre Feuerwehrkameradinnen und –kameraden weiter zu geben, die in den nächsten Wochen einen Lehrgangsplatz an den Feuerwehrschulen haben:

Bitte kommen Sie nur zum Lehrgang, wenn Sie sich vollständig gesund fühlen!

Bitte wahren Sie auch in den Pausen und am Abend den Abstand und halten Sie unbedingt die Hygieneregeln ein!

Bitte helfen Sie mit, dass die Bayerischen Feuerwehrmänner und –frauen an den Feuerwehrschulen vor Corona-Infektionen geschützt sind und so auch keine Infektionen in ihre Heimatwehren „zurücktragen“!

Vielen Dank!

Gunnar Wiegand
Ministerialdirigent
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Bayer. Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

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