Honda Motor Europe Ltd. informiert über den Rückruf des Stromerzeugers Honda Honda Motor Europe Ltd. informiert über den Rückruf des Stromerzeugers Honda EU22i. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde im Rahmen interner Qualitätssicherungsmaßnahmen in sehr seltenen Fällen eine Undichtigkeit am Kraftstoffhahn festgestellt. Im Falle einer Undichtigkeit am Kraftstoffhahn, kann sich im schlimmsten Fall Kraftstoff durch eine externe Zündquelle entzünden.

Betroffenes Modell: EU22i
Seriennummern: EAMT-1000001 bis EAMT-1265586

Geräte, die bereits repariert wurden, sind mit einem 7EP-Etikett auf einer Abdeckung Geräte, die bereits repariert wurden, sind mit einem 7EP-Etikett auf einer Abdeckung versehen und nicht mehr vom Rückruf betroffen. Derzeit liegen in diesem Zusammenhang keine Fälle über Verletzungen oder Sachschäden vor.  

Wichtiger Hinweis!

Besitzer eines Stromerzeuger Honda EU22i werden gebeten, diesen aus Sicherheitsgründen NICHT mehr zu nutzen. Sollten Sie den betroffenen Stromerzeuger inzwischen weiterverkauft oder weitergegeben haben, ist es wichtig, den neuen Eigentümer darüber zu informieren. Bitte vereinbaren Sie mit Ihrem Honda Vertragspartner oder jedem anderen Honda Händler in Ihrer Nähe einen Termin, um den Kraftstoffhahn austauschen zu lassen. Nach dem Austausch ist das Gerät wieder in einem technisch einwandfreien Zustand.

Kundenservice

Wenn Sie Fragen bezüglich dieser Rückrufaktion haben, die Ihr autorisierter Honda Vertragspartner nicht beantworten kann, wenden Sie sich bitte an die Honda Kundenbetreuung, unter Tel.: 069-83006-0 von Mo.-Fr. 8-18 Uhr.

Dienstag, 12 März 2019 22:32

Anwendung der neuen FwDV 800 in Bayern

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Der Ausschuss "Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung -AFKzV-" des Arbeitskreises V der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder hat in seiner 42. Sitzung am 21. / 22. März 2018 in Düsseldorf den Entwurf der Feuerwehr-Dienstvorschrift 800 genehmigt.

Den Feuerwehren Bayerns wird daher die Feuerwehr-Dienstvorschrift 800 zur Anwendung bei der Ausbildung, der Fortbildung und im Einsatz empfohlen.

Donnerstag, 28 Februar 2019 17:56

Für schnelle Hilfe im Notfall

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Freiwillige aus Euerbach und Dittelbrunn lassen sich zum First Responder schulen

Euerbach 20 Freiwillige aus den Feuerwehren der Gemeinden Euerbach und Dittelbrunn sowie der ASB-Rettungshundestaffel Schweinfurt ließen sich zum First Responder, dem Ersthelfer vor Ort, ausbilden. Damit im medizinischen Notfall schnelle Hilfe geleistet werden kann.
Sanitäter dürfen sich die Männer und Frauen aus den beiden Gemeinden nach ihrer Abschlussprüfung jetzt nennen. 80 Stunden Unterricht durch den Arbeiter Samariter Bund (ASB) Schweinfurt haben sie in sechs Wochen in ihrer Freizeit absolviert. Zweimal die Woche trafen sie sich im Schulungsraum der Euerbacher Feuerwehr, um sich unterweisen zu lassen für den Notfall. Denn das Ziel der First Responder ist es, aufgrund der räumlichen Nähe schneller in einer Krisensituation einspringen zu können, bis der Notarzt und Rettungsdienst am Ort sind. Die Alarmierung über die Notrufnummer 112, die bei der Integrierten Leitstelle Schweinfurt landet, erfolgt bei bestimmten Schlagworten parallel dazu.
Drei Module mussten in der Ausbildung absolviert werden, erläutert Marcus Englert, zweiter Kommandant der Euerbacher Wehr sowie Initiator und Projektverantwortlicher der First Responder-Einheit seiner Gemeinde. Nach einem Erste-Hilfe-Grundkurs gab es zunächst den Sanitätshelferlehrgang und danach den Sanitätsdienstlehrgang, Leiter war Herbert Berger vom ASB Würzburg.
Ausgebildet wurden die zehn Euerbacher aus allen drei Gemeindeteilen sowie die Dittelbrunner Teilnehmer und Angehörige der ASB-Rettungshundestaffel in Themen wie Verletzungen der Haut und des Bewegungsapparats, Schockvorbeugung, Verbrennung, Unterkühlung, Störung der Atemwege, Notfälle bei Kindern, Reanimationstraining sowie Be- und Entladen von Rettungswagen.
Bei der Prüfung war eine Reanimation, eine Herz-Lungen-Wiederbelebung gefordert, 40 Fragen mussten beantwortet und eine praktische Prüfung mit Assistenz und Vorbereitung ärztlicher Maßnahmen wie Injektion, Infusion und Intubation absolviert werden.
Gefordert waren die Prüflinge vor allem, als sie an realistisch geschminkten Darstellern verschiedene Szenarien bewältigen mussten: Schlaganfall, Herzinfarkt, Motorradsturz mit Verletzung der Wirbelsäule, Leitersturz mit Schädel-Hirn-Trauma sowie Asthmaanfall.
Den neuen Sanitätern und First Respondern in ihren Heimatorten gratulierten ASB-Geschäftsführer Jochen Löser, Euerbachs Bürgermeister Arthur Arnold und Dittelbrunns Bürgermeister Willi Warmuth. Ihr Dank galt den Helfern, die viel Freizeit investierten, die sich intensiv mit den medizinischen Erfordernissen auseinandersetzen und ein Zeichen für Mitmenschlichkeit und praktische Hilfe setzen. Ein Abschlussessen für alle Teilnehmer war der äußere Dank.
Für die neue First Responder-Einheit in Euerbach muss jetzt noch die Ausrüstung beschafft werden, sagte Marcus Englert. Dann wird sie bei der Integrierten Leitstellen ihre Einsatzbereitschaft beantragen.

Bericht: Silvia Eidel

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