Montag, 16 Februar 2015 07:18

Schwerer Verkehrsunfall im nördlichen Landkreis

geschrieben von

Madenhausen / Üchtelhausen– Auf der Staatsstraße 2280 zwischen Üchtelhausen und Stadtlauringen befuhr ein Fahrer aus dem Landkreis Bad Kissingen die Staatsstraße in Richtung Stadtlauringen, als er in Höhe der Abzweigung Madenhausen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und sich überschlug.

 

 

Gegen ca. 5:00 Uhr alarmierte die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt nach dem Schlagwort „Verkehrsunfall Person eingeklemmt“ die Feuerwehren Zell, Madenhausen, Üchtelhausen, Stadtlauringen, Maßbach sowie die Inspektionsführungskräfte des Landkreises Schweinfurt. Ebenfalls alarmierte die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt im gleichen Zug den Rettungsdienst sowie den Einsatzleiter Rettungsdienst.

 

 

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte fanden Sie das verunfallte Fahrzeug ca. 150m neben der Staatsstraße auf einem Acker. Der ca. 80 jährige Fahrer musste durch die Feuerwehr mit Rettungsschere und Spreizer aus seinem Fahrzeug Patientenschonend befreit werden.

 

 

Nach der technischen Rettung wurde er dem Rettungsdienst mit schweren Verletzungen übergeben und zur weiteren medizinischen Versorgung mit einem Notarzt in ein nahegelegenes Krankenhaus nach Schweinfurt verbracht.

 

 

Wie es genau zu dem Unfall gekommen ist, wird derzeit von der Polizeiinspektion Schweinfurt untersucht. Die Staatsstraße 2280 war während der Rettungsarbeiten einspurig befahrbar.

 

 

Die umliegenden Feuerwehren waren mit ca. 50 Einsatzkräften vor Ort.

Sonntag, 15 Februar 2015 22:20

Großaufgebot an Rettungskräften in Heidenfeld

geschrieben von

Heidenfeld– Gegen ca. 20:00 Uhr bemerkten die Anwohner eines Einfamilienhauses in Heidenfeld dichten Rauch. Umgehend informierten Sie die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt über Notruf 112 das vermutlich ein Zimmer brennen würde.

 

 

Da zum Zeitpunkt des Notrufes unklar war, ob sich alle Bewohner des Hauses in Sicherheit bringen konnten, alarmierte die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt nach dem Schlagwort „Brand Zimmer Person in Gefahr“ die Feuerwehren Heidenfeld, Hirschfeld, Röthlein, Grafenrheinfeld und Gochsheim sowie die Inspektionsführungskräfte. Ebenso entsendete die ILS Schweinfurt mehrere Rettungswagen und den Einsatzleiter Rettungsdienst.

 

 

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stellte sich sehr schnell heraus, dass das Badezimmer des Einfamilienhauses brennt. Die Anwohner konnten sich jedoch vor dem Eintreffen der Feuerwehr alle selbst in Sicherheit bringen.

 

 

Das Feuer im Badezimmer konnte der Angriffstrupp unter schweren Atemschutz schnell löschen. Jedoch wurde das komplette Einfamilienhaus durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen und musste durch die Feuerwehr belüftet werden.

 

 

Zwei Bewohner wurden vorsorglich wegen Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst versorgt und in umliegende Krankenhäuser verbracht.

 

 

Die Feuerwehr war mit ca. 65 Einsatzkräfte vor Ort.

Mittwoch, 11 Februar 2015 08:02

Europäischer Tag des Notrufs 112

geschrieben von

 

Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die EU-Kommission haben im Jahr 2009 gemeinsam und aufgrund der im Datum enthaltenen Notrufnummer (11.2.) den 11. Februar zum jährlichen Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt, um die europaweite Gültigkeit des Euronotrufs 112 sichtbarer und die Vorteile der europaweiten Notrufnummer bekannter zu machen. Der Impuls für die Einführung eines Euronotruftages kam aus dem Europäischen Parlament und wurde dort bereits im Umfeld der Vorbereitung der Erklärung des Europäischen Parlaments zur Europäischen Notrufnummer vom 25. September 2007 diskutiert.

Der europaweite Notruf 112 wurde 1991 eingeführt, um – zusätzlich zu den nationalen Notrufnummern – eine einheitliche Notrufnummer in allen EU-Mitgliedstaaten verfügbar zu machen und Notdienste insbesondere für Reisende leichter erreichbar zu machen. Seit 1998 müssen die Mitgliedstaaten gemäß den einschlägigen EU-Vorschriften gewährleisten, dass alle Nutzer von Festnetz- und Mobiltelefonen die Nummer 112 gebührenfrei anrufen können. Seit 2003 müssen die Telekommunikationsbetreiber den Rettungsdiensten Informationen zum Standort des Anrufers übermitteln, um ein rasches Auffinden von Unfallopfern zu ermöglichen. Im Übrigen ist es auch die Aufgabe der Mitgliedstaaten, die Nummer 112 bei den Bürgern besser bekannt zu machen.

Um die tatsächliche Einführung des Notrufs 112 zu gewährleisten, hat die EU schon 17 Vertragsverletzungsverfahren gegen fünfzehn Länder eingeleitet, weil entweder die Nummer 112 nicht verfügbar war oder Angaben zum Anruferstandort nicht übermittelt wurden oder die Anrufe nicht angemessen bearbeitet wurden. Die meisten Verfahren konnten allerdings eingestellt werden, nachdem Abhilfemaßnahmen getroffen wurden.

Während der Notruf 112 häufig die nationalen Notrufnummern ergänzt, haben Dänemark, Finnland, die Niederlande, Portugal, Schweden und kürzlich Rumänien beschlossen, die 112 zu ihrer hauptsächlichen nationalen Notrufnummer zu machen. In anderen Ländern ist die 112 die einzige Rufnummer für einen bestimmten Notdienst (z.B. in Estland und Luxemburg für Krankenwagen bzw. Feuerwehr).

Seit Dezember 2008 sind die Notrufdienste aus allen Fest- und Mobilfunknetzen überall in der Europäischen Union gebührenfrei unter der einheitlichen Notrufnummer 112 erreichbar.

Seite 138 von 311