KFV Verband Allgemein (932)
Landkreis Schweinfurt - Stark präsentierten sich Feuerwehrleute aus dem Landkreis Schweinfurt beim 17. Erwachsenenleistungsmarsch am 13. Mai in Mainleus (Lkr. Kulmbach): Zwei Teams aus Waigolshausen und drei Teams aus Schwebheim gingen im oberfränkischen Nachbarbezirk an den Start. Die Mannschaft Waigolshausen 1 gewann sogar den Wettbewerb der 13 Gäste-Mannschaften aus Unterfranken, Mittelfranken und der Oberpfalz.
Das Wetter spielte den Teilnehmern am Wettkampftag in die Karten, es herrschten beste Voraussetzungen, um an den Stationen des Leistungsmarsches Wissen, Geschicklichkeit und Schnelligkeit unter Beweis zu stellen. Die Stationen beziehungsweise Herausforderungen auf der Strecke waren: die Startkontrolle, Testfragen aus dem Feuerwehrbereich, Brustbund mit Sicherung (Spierenstich), gefährliche Stoffe und Güter, Brustbund mit Sicherung (Spierenstich), Verkehrsabsicherung, Saugleitungskuppeln, Zielwurf mit der Feuerwehrleine, B-Schlauch ausrollen, Feuerwehrknoten, Vorbereiten eines B-Rohrs, Löschangriff in spannungsführenden Anlagen und die Zielkontrolle.
Jede teilnehmende Mannschaft bestand aus vier Feuerwehrdienstleistenden. Die Teilnehmer mussten volljährig sein. Die Anforderungen waren nach Angaben der Veranstalter bewusst so gewählt, dass sie mit den Ausrüstungen praktisch jeder Feuerwehr, auch kleiner Ortswehren, zu bewältigen waren.
Waigolshausen 1 siegte in der Gäste-Wertung vor der Klosterwehr Sulz (Lkr. Ansbach) und Heideck (Lkr. Roth). Schwebheim 1 belegte Platz vier. Schwebheim 2 kam auf Platz acht, vor Waigolshausen 2 auf Platz neun und Schwebheim 3 auf Platz zwölf.
Mit dem Stichwort "Übungsalarm - Brandmeldealarm in den Conn Barracks" löste am vergangenen Freitag gegen 18:30 Uhr die Integrierten Leitstelle Schweinfurt zunächst den Alarm für die Feuerwehr Niederwerrn aus. Bei der von der Kreisbrandinspektion Schweinfurt geplanten Alarmübung sollte die Brandbekämpfung und Rettungsmaßnahmen in einer Flüchtlingsunterkunft trainiert werden. Bereits wenige Minuten nach der Alarmierung traf das erste Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Niederwerrn an der Einsatzstelle ein und der Gruppenführer begann unmittelbar mit der Erkundung der Lage. Da noch mehrere Personen im Gebäude eingeschlossen waren, wurden zusätzlich noch die Feuerwehren Oberwerrn, Euerbach, Geldersheim und Werneck, die Unterstützungsgruppe der örtlichen Einsatzleitung (UG-ÖEL), ein Fachberater des Technischen Hilfswerks sowie die Schnelleinsatzgruppen (SEG) der Rettungsdienste nachgefordert. Im weiteren Übungsverlauf wurden die vermissten Personen durch die eingesetzten Atemschutztrupps gerettet und dem Rettungsdienst übergeben sowie fiktive Brandherde bekämpft. Nach ca. 1,5 Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden.
Insgesamt waren an der Übung 94 Einsatzkräfte (davon 80 von den Feuerwehren, 13 von den Rettungsdiensten und eine vom THW) mit 19 Einsatzfahrzeugen (davon 12 von den Feuerwehren und 7 von den Rettungsdiensten) beteiligt.
Beobachtet wurde die Übung von Mitgliedern der Kreisbrandinspektion Schweinfurt (KBR Holger Strunk, KBI Reinhold Achatz, KBM Matthias Steinmüller, KBM Thomas Heffels, KBM Roland Beyfuß), dem Fachberater für Brand- und Katastrophenschutz der Regierung Unterfranken (Steffen Weber), dem zuständigen Brandschutzbeauftragten (Wolfgang Reiner) sowie weiter Mitarbeiter der Regierung und vom Sicherheitsdienst.
