24 Stunden im Einsatz war die Jugendgruppe der Feuerwehr am Wochenende. Bei ihrem „Jugendberufsfeuerwehrtag“ wollten und haben die 13 jungen Floriansjünger erlebt, wie ein Tag bei der Berufsfeuerwehr aussehen könnte. Während des 24-stündigen „Diensts“ von Freitag auf Samstag wurden die sechs Mädchen und sieben Jungen zu verschiedensten Übungseinsätzen im Ort gerufen. Insgesamt wurden sechs Einsätze gefahren, bei denen die Feuerwehrler von der Ölspur über eine vermisste Person bis hin zum Strohballenbrand ihr Können unter Beweis stellen mussten. Die große Herausforderung war dabei, alle Abläufe selbst zu organisieren, was den Jugendlichen mit viel Spaß gut gelungen sei, heißt es im Pressebericht der FFW.

Die 24 Stunden mit Schulungen und sogar Nachtübungen waren zwar anstrengend, aber für alle Beteiligten „ein voller Erfolg“.

Samstag, 12 Oktober 2013 12:00

Jugendwartseminar 2013

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Einmal im Jahr treffen sich die Jugendwarte aller Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt, um sich fortzubilden, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Strategien zu entwerfen, wie man die Jugendarbeit in den kommenden Jahren weiterentwickeln könne.

 

Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel aus Unterspiesheim freute sich angesichts des voll besetzten Schulungsraums im Feuerwehrhaus der Zeilitzheimer Wehr über das große Interesse. Schon in der Einführung kam das Thema zur Sprache, das den gesamten Tag beherrschen sollte: die demografische Entwicklung in der Region und deren Folgen für die Jugendfeuerwehren.

 

Die Jugendwarte stimmten zu, dass es mit der Zeit immer schwieriger werde, junge Leute für das Ehrenamt bei der Feuerwehr zu gewinnen. Darüber hinaus sprach Kreisjugendwart Eichel von der zunehmenden Komplexität der Aufgaben der Feuerwehr sowie der wachsenden Belastung am Arbeitsplatz, die die Zahl derjenigen schrumpfen lässt, die bereit sind, in ihrer Freizeit zu helfen.

 

Im Anschluss konnten die Teilnehmer drei verschiedenen Referenten lauschen, die über die Jugendarbeit an ihren Standorten informierten. Einer von ihnen war Felix Klein, der Jugendwert der Gerolzhöfer Wehr. Die anderen beiden Stefan Hein (Werneck) sowie Martin Kaiser (Hausen). Sie berichteten von den unterschiedlichen Umstände und Voraussetzungen ihrer Arbeit, aber auch über die Erfahrungen, die sie bei ihrer seit Jahren erfolgreichen Jugendarbeit für die Feuerwehr machen.

 

Der Nachmittag gehörte Workshops. Dazu bekamen die Jugendwarte in vier Gruppen unterschiedliche Arbeitsaufträge. Die ersten sollten einen Kennenlern- beziehungsweise Anwerbetag einer Jugendfeuerwehr im Allgemeinen planen und den Ablauf festlegen. Eine andere Gruppe sollte ein Jahreskonzept inklusive Planung erarbeiten, um einen Überblick über Ausbildungs- und Aktionsmöglichkeiten zu bekommen.

 

Ein weiteres Team aus Jugendwarten plante ein Zeltlager für die Nachwuchswehr. Schließlich beschäftigte sich noch eine Gruppe mit einer 24-Stunden-Jugendübung. Die Jugendwarte überlegten dabei, wie diese gestaltet werden könnte und welche wichtigen Punkte schon im Vorfeld geklärt werden müssen.

 

Im Anschluss präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse, die dann von allen diskutiert wurden. Abschließend informierte Kreisjugendwart Christian Eichel noch über anstehende Termine und Neuerungen.

Dienstag, 26 März 2013 00:00

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