Kreisjugendausschuss (119)
33. Kreis-Jugendfeuerwehrtag mit dem Kreis-/Bezirksentscheid
geschrieben von m.k.Liebe Feuerwehrkameradinnen und –kameraden,
am Samstag, 18.April 2015 findet der Kreisjugendfeuerwehrtag mit dem Kreis- und Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb statt. Ort der Veranstaltung ist wie im letzten Jahr das Sportgelände des Landkreises Schweinfurt in Gerolzhofen.
Beginn der Veranstaltung ist auch dieses Jahr um 8:30 Uhr, so dass gegen 13:00 Uhr (hängt von der Teilnehmerzahl und den Wetterbedingungen ab) die Siegerehrung stattfinden kann.
Für die Wasserentnahmestelle wird ebenso wie im Jahr 2014 der Unterflurhydrant verwendet.
Zur Anmeldung bitte das beigefügte Formular verwenden und bis spätestens 11.04.2015, an folgende Adresse schicken:
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spreadsheet Bundeswettbewerb Meldebogen (34 KB)
Weitere Informationen und Richtlinien sowie die Wettbewerbsordnung sind im Internet auf den Seiten der Deutschen Jugendfeuerwehr abzurufen:
http://www.jugendfeuerwehr.de/service/downloadcenter/
Eine Übungsmöglichkeit mit Gerätschaften wird es wie gewohnt am Tag zuvor, Freitag, 17.April 2015, auf dem Sportgelände geben. Nähere Informationen dazu folgen.
Ich freue mich auf eine große Teilnehmerschaft!
Mit kameradschaftlichen Grüßen
Christian Eichel
Kreisjugendfeuerwehrwart
Einmal im Jahr treffen sich die Jugendwarte aller Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt, um sich fortzubilden, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Strategien zu entwerfen, wie man die Jugendarbeit in den kommenden Jahren weiterentwickeln könne.
Kreisjugendfeuerwehrwart Christian Eichel aus Unterspiesheim freute sich angesichts des voll besetzten Schulungsraums im Feuerwehrhaus der Oberwerrner Wehr über das große Interesse. Schon in der Einführung kam das Thema zur Sprache, das den gesamten Tag beherrschen sollte: Den Verstand der Jugendlichen in den Ausbildungseinheiten so zu aktivieren, dass diese ihr Erlerntes nachhaltig anwenden können.
Oftmals fällt in Prüfungen auf, dass Jugendliche zwar an einzelnen Apparaturen praktisch sehr gut ausgebildet sind, ihnen aber noch das Verständnis für die Zusammenhänge der Gerätschaften fehlt und dadurch Fehler entstehen. Die Jugendwarte stimmten zu, dass es selbst bei den aktiven Wehrmännern und –frauen notwendig ist, einmal erlerntes immer wieder zu trainieren, da sonst wichtige Kleinigkeiten in Einsätzen übersehen werden.
Um die Jugendlichen in den Wehren möglichst nachhaltig auszubilden referierte Kreisjugendwart Christian Eichel über verschiedene Ausbildungstechniken. Begonnen wurde mit einem Kurzvortrag über richtiges Präsentieren. In einer anschließenden Diskussion musste festgestellt werden, dass einige Feuerwehrausbilder in ihren Orten leider noch nicht auf längst gängige Präsentationsgerätschaften zugreifen können.
Im weiteren Verlauf schilderte der Kreisjugendwart die Vorgehensweise eine Ausbildungseinheit zu planen. Beginnend mit der Stoffsammlung, die einem einen Überblick über eine bestimmte Thematik liefert, ist es im zweiten Schritt notwendig die Fülle des Stoffes auf die für die Jugendlichen relevanten Bereiche zu reduzieren. Gleichzeitig setzt man sich verschiedene Ziele, die durch die Ausbildungseinheit erreicht werden sollen. Diese werden mit Hilfe verschiedener Schlagworte, sogenannte Operatoren, fixiert und helfen einem später die einzelnen Phasen der Ausbildungseinheit zielsicher durchzuführen.
Anschließend ging Eichel auf die verschiedenen Phasen einer Ausbildungseinheit ein. Begonnen mit den Möglichkeiten einen interessanten Einstieg zu gestalten referierte er weiter über die Erarbeitungsphase bis hin zur Sicherungs- und Anwendungsphase. In den zuletzt Genannten ging es darum Ideen, Anregungen und Erklärungen über Lernzielkontrollen zu erhalten, durch die die Jugendlichen ihr erlerntes Wissen anwenden, vertiefen und zum Teil auch selbst kontrollieren können.
Der Nachmittag gehörte den mittlerweile zur Tradition gewordenen Workshops. Dazu bekamen die in fünf Gruppen aufgeteilten Jugendwarte unterschiedliche Arbeitsaufträge. Alle wurden damit betraut über ihr Thema eine Stoffsammlung zu erstellen sowie ein Grob- und mehrere Feinziele zu formulieren. Des Weiteren sollte ein kurzer Ablaufplan einer Ausbildungseinheit erarbeitet und eine vorgegebene Lernzielkontrolle skizziert werden.
Im Anschluss präsentierten die einzelnen Gruppen ihre Ergebnisse, die dann von allen diskutiert wurden. Abschließend informierte Kreisjugendwart Christian Eichel noch über anstehende Termine und Neuerungen. Es wurde über eine Online-Plattform zum Austausch von selbst erarbeiteten Ausbildungseinheiten diskutiert. Kreisjugendsprecher Frank Genheimer und sein Stellvertreter Martin Kaiser berichteten über das zurückliegende Jugendzeltlager sowie über die Teilnahme an der Deutschen Jugendleistungsspange.
Der Jahresbericht der Jugendfeuerwehren sollte auch weiterhin im Excel-Format abgegeben werden. Ich bitte um Einhaltung der Abgabefrist beim zuständigen KBM, die mit den Terminen am Anfang eines jeden Kalenderjahres angegeben wird. Des weiteren bitte ich um Sorgfalt und Verständnis. Die Daten sind wichtig für die zur Verfügungsstellung von Geldern seitens des Feuerwehrverbandes bzw. des Innenministeriums. Ebenso werden die Daten für den Einkauf verschiedener Abzeichen und ähnlichem benötigt.
