Umgestürzter Baum, Höhe Campingplatz
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Bericht aus der Mainpost:
Autofahrer stirbt in den Flammen - Mutiger Ersthelfer holt drei weitere Insassen aus dem Passat
Donnersdorf - Bei einem Verkehrsunfall auf der Staatsstraße zwischen Mönchstockheim und Donnersdorf, direkt an der Abzweigung nach Sulzheim, ist am Sonntagnachmittag ein Pkw-Fahrer getötet worden. Fünf weitere Personen wurden mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.Die Unfallursache ist laut der Polizeieinsatzzentrale noch unklar. Nach den bisherigen Erkenntnissen war ein Passat mit fünf Insassen gegen 15 Uhr in Richtung Donnersdorf unterwegs. Kurz nach der Abzweigung kam es dann zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Mercedes, der in Richtung Mönchstockheim fuhr. Unmittelbar nach der Kollision fing der Passat Feuer.
Der Fahrer wurde eingeklemmt und verbrannte. Ein Mitfahrer konnte sich selbst aus dem Wagen befreien. Drei weitere Insassen des Passat wurden durch einen 50-jährigen mutigen Ersthelfer gerade noch rechtzeitig aus dem brennenden Fahrzeug gezogen. Die vier Mitfahrer aus dem Passat sowie die Frau am Steuer des Mercedes wurden allesamt mit schweren Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.
Im Einsatz befanden sich die Feuerwehren Gerolzhofen, Sulzheim, Traustadt und Donnersdorf sowie ein Notfallseelsorger. Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen und einem Hubschrauber im Einsatz. Zur exakten Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger eingeschaltet. Mögliche Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben, werden dringend gebeten, sich mit der Polizei Gerolzhofen unter (0 93 82) 94 00 in Verbindung zu setzen.
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Ergänzung aus der Mainpost vom 19.12.2011
Passatfahrer hat wohl Vorfahrt missachtet - Erste Erkenntnisse zum
tödlichen Verkehrsunfall an der Abzweigung nach Sulzheim
Donnersdorf - Nach dem schrecklichen Unfall auf der Staatsstraße
zwischen Mönchstockheim und Donnersdorf direkt an der Abzweigung
nach Sulzheim dauern die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache
weiterhin an. Wie berichtet, waren am Sonntagnachmittag ein mit
fünf Personen besetzter Passat und ein Mercedes zusammengeprallt.
Derzeit deute vieles darauf hin, dass der Fahrer des Passats beim Einfahren in die Staatsstraße die Vorfahrt des Mercedes missachtet hat, teilte das Polizeipräsidium Würzburg am Montag auf Anfrage mit.
Wie berichtet, geriet der Passat unmittelbar nach der Kollision in Brand. Während die vier Mitfahrer durch mutige Ersthelfer gerade noch rechtzeitig aus dem Passat befreit werden konnten, kam für den Mann am Steuer jede Hilfe zu spät. Er war in dem Pkw eingeklemmt und verbrannte. Auch die schwer verletzte Fahrerin des Mercedes wurde von Ersthelfern aus dem Auto geholt.
Nach wie vor steht die Identität des toten Mannes im juristischem Sinne noch nicht zweifelsfrei fest. Bei seinen Mitfahrern handelt es sich um eine 58-jährige Frau, deren Tochter im Alter von 35 Jahren sowie deren beiden acht und elf Jahre alten Kindern. Die beiden Frauen und die Kinder stammen aus dem Landkreis Kitzingen, der Passat war im Landkreis Würzburg zugelassen.
Am Steuer des Mercedes, zugelassen im Landkreis Bamberg, saß eine 19-Jährige aus dem Landkreis Schweinfurt.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war der Passat offenbar von Sulzheim in Richtung Donnersdorf unterwegs. Statt an der Einmündung anzuhalten, fuhr der Passat aber einfach geradeaus weiter. Dabei kam es zur Kollision mit der vorfahrtsberechtigten Mercedes-Fahrerin, die von Donnersdorf kommend auf der nach links abknickenden Hauptstraße in Richtung Mönchstockheim unterwegs war. Der Mercedes prallte mit voller Wucht in die Fahrerseite des Passat. Vermutlich wurde der Passat-Fahrer schon durch den Aufprall getötet.
Die Staatsstraße war zwischen der Abzweigung nach Sulzheim und Donnersdorf für mehrere Stunden bis 19.30 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort umgeleitet. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Gerolzhofen, Sulzheim, Traustadt, Kleinrheinfeld, Falkenstein und Donnersdorf, zwei Notfallseelsorger sowie die Straßenmeisterei für die erforderlichen Reinigungsarbeiten. Der Rettungsdienst war mit mehreren Fahrzeugen und einem Rettungshubschrauber vor Ort.
