Person ins leere Schwimmbecken gestürzt

Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
Einsatzort Details

Gerolzhofen
Datum 27.03.2007
Alarmierungszeit 14:00 Uhr
Alarmierungsart ILS Schweinfurt
eingesetzte Kräfte

FF Gerolzhofen
FF Grettstadt

Einsatzbericht


Lesen Sie dazu den Polizeibericht:

Nach Lkw-Unfällen auf Rhönautobahn – zwei Fahrer verletzt

Wasserlosen – Nach einem Auffahrunfall zwischen zwei Lkw am frühen Dienstagmorgen auf der Rhönautobahn Fulda–Würzburg und einem zweiten Unfall im Stau, an dem erneut zwei Lkw beteiligt waren, sind zwei Fahrer mit leichteren und schweren Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert worden.

Erstmeldung

Zu dem ersten Unfall war es gegen 04:40 Uhr zwischen der Anschlussstelle Schweinfurt/Niederwerrn und dem Autobahndreieck Werneck gekommen. Dabei waren zwei Lkw zusammengestoßen. Eines der Fahrzeuge kam an der Mittelleitplanke und das zweite neben der Fahrbahn zum Stehen. Einer der Fahrer erlitt dabei leichtere Verletzungen.

In dem sich aufbauenden Stau stießen dann erneut zwei Lkw zusammen. Einer der Brummifahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt.

Über die Höhe des bei den Unfällen entstandenen Sachschadens liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Die A7 ist bis auf weiteres in Richtung Würzburg gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet.

Nachtragsmeldung

Zu dem ersten Unfall war es um 04.30 Uhr gekommen, als ein mit 24 Tonnen Spanplatten beladener Sattelzug die Steigungsstrecke etwa einen Kilometer nach der Anschlussstelle Schweinfurt/Niederwerrn in Richtung Würzburg befuhr. Das Fahrzeug dürfte mit knapp 60 km/h unterwegs gewesen sein, als ein nachfolgender Sattelzug, der vier Tonnen Büromöbel im Auflieger mitführte, offenbar ungebremst auffuhr. Der 45-jährige Fahrer des gerammten Sattelzugs verlor durch die Wucht des Aufpralls die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts in den Straßengraben, wo er nach etwa 100 Metern an einer Böschung stehen blieb. Der Sattelzug des Unfallverursachers wurde nach links in die Leitplanken geschleudert, wo er ca. 50 Meter Mittelleitplanke niederwalzte. Zugmaschine und Auflieger kamen direkt auf der Leitplanke zum Stehen.

Der 34-jährige Unfallverursacher erlitt leichtere Verletzungen. Er wurde in ein Schweinfurter Krankenhaus eingeliefert. Der Fahrer des zweiten Sattelzugs und sein Beifahrer kamen mit dem Schrecken davon. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 100.000 Euro belaufen.

Nach dem Unfall bildete sich ein Stau mit einer Länge von bis zu einem Kilometer. Am Stauende kam es dann zu einem weiteren Auffahrunfall, an dem erneut zwei Lkw beteiligt waren. Ein 51-Jähriger hatte seinen Sattelzug rechtzeitig abgebremst, während der nachfolgende Lkw-Fahrer offenbar zu spät auf die Situation aufmerksam wurde. Der 22-Jährige rammte den Sattelzug vor ihm in voller Fahrt und wurde dabei in seinem Führerhaus eingeklemmt. Es dauerte etwa 40 Minuten, bis die Feuerwehren Niederwerrn und Schweinfurt den schwer verletzten Fahrer befreit hatten. Der Mann aus dem Raum Stendal wurde anschließend in ein Schweinfurter Krankenhaus eingeliefert. Der 51-Jährige am Steuer des gerammten Sattelzuges kam mit leichteren Verletzungen davon. Der Sattelauflieger war hinten so stark eingedrückt worden, dass sich Teile der geladenen Holzschnitzel auf der Fahrbahn verteilten. Der bei diesem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 120.000 Euro.

Zur Stunde (11:45 Uhr) dauern die Bergungsmaßnahmen immer noch an. Die A7 ist in Richtung Würzburg weiterhin komplett gesperrt. Auch in Richtung Fulda konnte der gesperrte Fahrstreifen noch nicht freigegeben werden.