Umgestürzter Baum in der Birkenstr.
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Aus dem Polizeibericht:
Pkw in Fußgängergruppe - 1 Toter und 1 Schwerverletzter
Hambach - Auf der Ortsverbindungsstraße von Maibach nach Hambach hat sich am Dienstagabend ein schrecklicher Verkehrsunfall ereignet. Ein Autofahrer war ins Schleudern geraten und hatte zwei Männer einer 9-köpfigen Wandergruppe erfasst, die vorschriftsmäßig am linken Fahrbahnrand lief. Ein Rentner wurde dabei getötet, ein weiterer Fußgänger schwer verletzt.Die Fußgänger, zumeist ältere Personen, die alle
aus der dem Dittelbrunner Ortsteil Hambach stammen, gingen gegen
18:10 Uhr von Maibach in Richtung ihrer Heimatgemeinde. Die Männer
liefen nach den vorliegenden Erkenntnissen auf offener Strecke hintereinander,
wobei die ersten beiden einige Meter voraus gingen. Zu diesem Zeitpunkt
kam ihnen ein Pkw entgegen. Der 43-jährige Fahrer, der aus
der gleichen Gemeinde wie die Wandergruppe stammt, bremste ab und
kam dabei ins Schleudern. An den ersten vier Fußgängern
kam der Pkw vorbei, erfasste dann jedoch einen 59-jährigen
und schleuderte ihn in den Straßengraben. Der Mann wurde dabei
schwer verletzt.
Während der unmittelbar dahinter laufende Fußgänger
noch ausweichen konnte, hatte der nächste aus der Gruppe dann
keine Chance. Er wurde ebenfalls von dem VW-Polo erfasst und etwa
15 Meter weit in ein Feld geschleudert. Für den 70 jährigen
Mann kam jede Hilfe zu spät. Die beiden restlichen Fußgänger
waren in einigen Metern Abstand gefolgt. Sie kamen mit dem Schrecken
davon.
Das Auto fuhr anschließend in den Straßengraben und kam nach etwa 100 Metern neben der Straße zum Stehen.
Die Rettungsleitstelle hatte neben zahlreichen Rettungskräften auch drei Notfallseelsorger an den Unfallort entsandt, die sich um die Fußgänger kümmerten. Die Männer wurden zum Feuerwehrhaus nach Hambach gebracht, wo sie weiter betreut werden und mit Getränken versorgt werden.
Zur Klärung des Unfallhergangs kam auf Anorndung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Auch der zuständige Staatsanwalt informierte sich vor Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Hambach unterstützte die Arbeit der Polizei u.a. durch die Ausleuchtung der Unfallstelle und durch weiträumige Umleitung des Verkehrs.
