Baum auf Fahrbahn zwischen Vasbühl und Schwebenrieth
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Lesen Sie dazu den Bericht aus der Mainpost vom 10.01.2007:
Dachstuhl brennt in voller Ausdehnung
Schnackenwerth - Auf 50 000 Euro schätzt die Polizei den Schaden, der bei einem Brand am Dienstagabend im Wernecker Ortsteil Schnackenwerth entstand. Als Auslöser des Feuers im Dachstuhl eines landwirtschaftlichen Anwesens gilt nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt mit großer Wahrscheinlichkeit ein technischer Defekt.
Ausgebrochen war der Brand im nicht ausgebauten Dach des Wohnhauses, doch auch Erdgeschoss und erster Stock des älteren Anwesens wurden durch Ruß und schließlich durch das Löschwasser der Feuerwehr beschädigt. Rund 50 Jungbullen, die im Stall des Anwesens untergebracht waren, blieben unverletzt. Weil die örtlichen Feuerwehren schnell vor Ort waren und es gelang, den Brand zu löschen, mussten die Tiere nicht evakuiert werden. In dem Haus hielt sich während des Brandes keiner der Bewohner auf.
Am Dienstagabend gegen 2145 Uhr hatte ein Nachbar über dem Grundstück eine Rauchwolke bemerkt. Er verständigte sofort die Feuerwehr. Alarmiert wurden bereits sechs Minuten später die Wehren aus den umliegenden Gemeinden Bergrheinfeld, Schnackenwerth und Werneck sowie die Feuerwehren von Eckartshausen, Eckartshausen, Geldersheim, Schleerieth und der Stadt Schweinfurt.
Auch die Stabsstelle bei der Feuerwehr, genannt UGÖEL (Unterstützungsgruppe örtlicher Einsatzleiter), war verständigt worden. Als die Feuerwehren in Schnackenwerth ankamen, stand das Haus in der Werntalstraße bereits vollends in Flammen.
Lichterloh gebrannt
Die Löschmannschaften aus Schnackenwerth und Werneck drangen
laut Polizeiangaben mit schwerem Atemschutz in das Anwesen ein und
konnten den lichterloh brennenden Dachstuhl löschen, bevor
die Flammen auf das gesamte Anwesen hätten übergreifen
können. Nach rund einer Stunde hatten die Feuerwehrmänner
den Brand unter Kontrolle, ohne dass Menschen oder Tiere zu Schaden
gekommen waren.
Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen spreche einiges für einen technischen Defekt als Auslöser des Feuers, teilte die Polizei in ihrem Bericht Mittwochmittag mit. Es sei von einem Schaden in Höhe von etwa 50 000 Euro auszugehen. Die Kripo hat am Mittwoch die Ermittlungen fortgesetzt.
Für die Feuerwehr Werneck war der Einsatz in Schnackenwerth
bereits der zweite des Tages, für die Bergrheinfelder immerhin
der dritte.
