Feuer in der Nähe des Kirchplatzes
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Brand
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Aus dem Schweinfurter Tagblatt vom 28.08.2006:
Zwei Suizide in einer Nacht
Bergrheinfeld (wal) Zwei Menschen haben sich am Samstag innerhalb von drei Stunden an der Bahnstrecke Würzburg-Bamberg im Landkreis Schweinfurt das Leben genommen. Um 21.17 Uhr war die Feuerwehr Bergrheinfeld alarmiert worden. Ein Mann war, hinter dem Bergheinfelder Bahnhof in Richtung Werneck, von einem Zug überfahren worden. Mit 14 Mann sicherte die Feuerwehr nach eigenen Angaben die Unfallstelle ab und leuchtete sie aus. Ein Teil der rund 20 Passagiere wurde zum Bahnhof nach Waigolshausen gefahren, andere warteten auf die Weiterfahrt. Kaum war die Bahnstrecke gegen 24 Uhr wieder freigegeben, warf sich bei Schonungen eine Frau - möglicherweise ein Gast des Open-Air-Festivals am Alban-Park - vor den nächsten Zug und wurde überfahren. Diesmal beteiligten sich über 20 Feuerwehrmänner an der Suche nach Teilen des Körpers. Am Sonntagfrüh wurde zudem ein Leichenspürhund eingesetzt. Die beiden Suizide stehen nach den Ermittlungen vermutlich in keinem Zusammenhang.
Nachtrag im Schweinfurter Tagblatt vom 29.08.2006:
Polizei ermittelt wegen Bahnunfällen am Samstag
SCHONUNGEN/BERGRHEINFELD (WAL) Zwei Tage, nachdem zwei Menschen im Landkreis Schweinfurt von Zügen erfasst und tödlich verletzt wurden, nahm am Montagnachmittag Kathrin Iwanowitsch von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Unterfranken Stellung zu den Vorfällen.
Kurz nach 21 Uhr war am Samstagabend in der Nähe des Bahnhofs Bergrheinfeld ein 44-jähriger Mann von einem Regionalzug erfasst und tödlich verletzt worden. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen übernommen. Nach ersten Erkenntnissen könne ein Fremdverschulden am Tod des Mannes ausgeschlossen werden. Nur knapp drei Stunden später wurde nicht, wie in dieser Zeitung am Montag berichtet, eine Frau, sondern ein weiterer Mann von einem Zug erfasst. In der Nähe von Mainberg im Gemeindebereich Schonungen wurde der 46-Jährige so schwer verletzt, dass er sofort starb. Auch in diesem Fall führt die Kripo Schweinfurt in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt die Ermittlungen. "Nach ersten Erkenntnissen sprechen die Umstände in diesem Fall allerdings eher für einen Unfall", so Iwanowitsch am Montag.
Die am Montag durchgeführte Obduktion ergab keinerlei Hinweise auf Fremd- oder Gewalteinwirkung beim Tod des 46-Jährigen. Die beiden Vorfälle haben laut Iwanowitsch "definitiv nichts miteinander zu tun". Ein Leichenspürhund sei nicht, wie berichtet, eingesetzt worden. Die Bahnstrecke in Richtung Bamberg war stundenlang gesperrt.
