Strohackerbrand zwischen Unterspiesheim und Kolitzheim
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Brand
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Aus dem Schweinfurter Tagblatt vom 22.07.2006
Sieben Verletzte bei Brand
Grafenrheinfeld Sieben Personen, darunter fünf Feuerwehrleute, sind am Freitag beim Brand eines Installationsbetriebs und des angrenzenden Wohnhauses in Grafenrheinfeld verletzt worden. Es entstand ein Schaden von mehreren hunderttausend Euro. Das Feuer war gegen 13 Uhr ausgebrochen.
Die Verletzten erlitten zumeist leichte Rauchvergiftungen. Es handelt sich dabei um eine Bewohnerin, einen Firmenmitarbeiter sowie fünf Feuerwehrleute. Die Werkshalle des Betriebs brannte vollständig aus, das Wohnhaus wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen.
Das Feuer löste einen Großeinsatz mit gut 300 Mann von Feuerwehren, Rettungsdiensten, Technischem Hilfswerk und Polizei aus. Wegen der starken Hitzeentwicklung waren in der Werkstatt zwei Gasflaschen explodiert. Da dort auch Plastikteile lagerten, kam es zu starker Rauchentwicklung. Die unmittelbar angrenzenden Anwohner wurden vorsorglich durch Rundfunkdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und nicht ins Freie zu gehen. Ein Polizeihubschrauber beobachtete das Geschehen aus der Luft. Bei der Brandbekämpfung waren zahlreiche Feuerwehren aus dem Landkreis Schweinfurt, die Feuerwehr Schweinfurt und die Werksfeuerwehr des Kernkraftwerkes eingesetzt.
Nach etwa zwei Stunden waren die Flammen vollständig gelöscht. Kurze Zeit später konnte die Verkehrssperrung wieder aufgehoben werden. Auch die Linienbusse, die für etwa zweieinhalb Stunden den betroffenen Bereich umfahren mussten, konnten ab 15.45 Uhr wieder passieren.
Anmerkung vom KFV Schweinfurt:
Bei dem Einsatz wurden nicht fünf, sondern nur drei Feuerwehrangehörige verletzt. Einer erlitt eine leichte Rauchvergiftung, ein zweiter eine kleine Schnittwunde. Ein dritter Kamerad verstauchte sich den Fuß.
Gewarnt wurde die Bevölkerung in Grafenrheinfeld und auch in Schwebheim.
Nachtrag vom 24.07.2006:
Grafenrheinfeld - Brand einer Installationsfirma mit Wohnhaus - Ermittlung der Brandursache
Die Brandfahnder der Kriminalpolizeiinspektion Schweinfurt haben als vermutliche Brandursache in dem Grafenrheinfelder Betrieb einen technischen Defekt an der Klimaanlage ermittelt. Bei dem Großbrand war am Freitag ein Sachschaden von 1,2 Mio. Euro entstanden.
