Schotter auf der Gochsheimer Str.

Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
Einsatzort Details

Grafenrheinfeld
Datum 06.06.2005
Alarmierungszeit 16:06 Uhr
Alarmierungsart ILS Schweinfurt
eingesetzte Kräfte

FF Grafenrheinfeld

Einsatzbericht


Aus dem Polizeibericht:

Sattelzug von Fahrbahn abgekommen und umgekippt – Etwa 800 Liter Diesel ausgelaufen

Wasserlosen, Landkreis Schweinfurt — In der Nacht zum Dienstag ist auf der Rhönautobahn Würzburg–Fulda ein österreichischer Sattelzug von der Fahrbahn abgekommen und am Ende einer knapp 50 Meter langen Böschung umgekippt. Der Fahrer kam glücklicherweise mit dem Schrecken davon. Aus dem beschädigten Fahrzeug liefen etwa 800 Liter Diesel in das Erdreich aus. Feuerwehrleuten war es noch gelungen, den restlichen Tankinhalt aufzufangen. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 65.000 Euro. Ein Fahrstreifen ist bis auf weiteres in nördlicher Richtung für die Bergungsarbeiten gesperrt.

Der 26-jährige Fahrer aus dem Raum Salzburg war mit einem Sattelzug auf der Rhönautobahn in Richtung Norden unterwegs, als er zwischen den Anschlussstellen Schweinfurt/Niederwerrn und Hammelburg im Bereich der Landkreisgrenze in Folge von Unachtsamkeit nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der mit Küchenarbeitsplatten beladene Sattelzug fuhr im Anschluss eine etwa 50 Meter lange Böschung hinunter und kippte dann auf die rechte Fahrzeugseite. Dabei wurden beide Tanks beschädigt. In der Folgezeit flossen etwa 800 Liter Diesel in das Erdreich, bevor es der Freiwilligen Feuerwehr Niederwerrn gelang, ein weiteres Auslaufen des Kraftstoffes zu verhindern. An dem 40-Tonnenzug, an einem Wildschutzzaun und an der Böschung war insgesamt ein Schaden in Höhe von etwa 65.000 Euro eingetreten.

Die Bergungsmaßnahmen dauern zur Stunde (11:30 Uhr) noch an. Zunächst musste die Ladung per Hand umgeladen werden. Ein Spezialkran ist jetzt dabei, den Sattelzug wieder aufzurichten, um ihn dann über die Böschung wieder zur Fahrbahn hochzuziehen. Bis zur Beendigung der Bergungsmaßnahmen dürften noch einige Stunden vergehen. Solange bleibt der rechte Fahrstreifen der A7 gesperrt. Der Verkehr wird einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet. Bislang gab es keine nennenswerten Behinderungen.

Das verseuchte Erdreich muss vermutlich ausgebaggert werden. Die Entscheidung darüber treffen Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes Schweinfurt, die sich an der Unfallstelle befinden.