Vermisstensuche

Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
Einsatzort Details

Sennfeld
Datum 10.02.2005
Alarmierungszeit 23:09 Uhr
Alarmierungsart ILS Schweinfurt
eingesetzte Kräfte

FF Sennfeld
FF Schonungen

Einsatzbericht


Aus dem Polizeibericht:

Lkw-Brand auf der Bundesstraße 19 – Löscheinsatz unter extrem schwierigen Bedingungen

Einen Löscheinsatz unter extrem schwierigen Bedingungen hatten am frühen Montagmorgen mehrere Feuerwehren bei einem Lkw-Brand zu absolvieren. Die Löschmannschaften mussten wegen des enormen Wasserbedarfs eine 600 bis 700 Meter lange Schlauchleitung legen. Trotz des sofortigen Einsatzes war nicht zu verhindern, dass das Führerhaus eines Lkw total ausbrannte. Der Sachschaden dürfte sich auf etwa 75.000 Euro belaufen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Gegen 04:00 Uhr war der Fahrer auf der Bundesstraße 19 zwischen Eßleben und Opferbaum unterwegs, als er plötzlich auf ein Feuer im Motorraum seines Lkw aufmerksam wurde. Der Mann konnte noch rechtzeitig anhalten. Allerdings war es ihm nicht möglich, den Brand selbst zu löschen. Er verständigte daraufhin die Polizei, die ihrerseits die Feuerwehr in Kenntnis setzte. An den dann beginnenden Löscharbeiten waren die Feuerwehren aus Werneck, Bergtheim, Opferbaum und Eßleben beteiligt. Trotz des schnellen Einsatzes brannte das Führerhaus total aus. Die aus Möbeln bestehende Ladung blieb allerdings unbeschädigt.

Der Einsatz für die Löschmannschaften lief unter sehr schwierigen Bedingungen ab. Die Floriansjünger mussten eine mehrere hundert Meter lange Schlauchleitung legen, um die Flammen löschen zu können. Auch für die Straßenmeisterei Schweinfurt gab es einiges zu tun. Es musste extra Salz herbei geschafft werden, um das nach dem Löscheinsatz gefrorene Wasser und den Löschschaum wieder zu beseitigen.
Die Bundesstraße 19 war bis zum Abschluss der Arbeiten bis ca. 07:00 Uhr gesperrt