Ölspur zwischen Kolitzheim und Herlheim
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Lesen Sie dazu aus dem Polizeibericht:
Nach Bremsmanöver Kalkladung schwappt auf Rhönautobahn Stundenlange Behinderung als Folge
Werneck - Nach einem Bremsmanöver, zu dem der Fahrer eines Sattelzuges gezwungen war, weil ein Lkw plötzlich aus einem Parkplatz auf den rechten Fahrstreifen der Rhönautobahn fuhr, sind am Montagmittag etwa drei Tonnen einer matschigen Kalkladung auf die Fahrbahn gelaufen. Den Verursacher, der sich zunächst aus dem Staub gemacht hatte, konnte die Verkehrspolizei Würzburg im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung kurze Zeit später anhalten. Die Verkehrsbehinderungen, die zwischenzeitlich zu Staus mit fast fünf Kilometern Länge führten, dürften noch bis in die Abendstunden andauern. Personen kamen nicht zu Schaden. Wie hoch der Sachschaden ist, lässt sich momentan noch nicht abschätzen.
Gegen 12:00 Uhr fuhr ein Lkw-Fahrer aus Rumänien zwischen dem Autobahndreieck Werneck und der Anschlussstelle Gramschatzer Wald von einem Parkplatz kommend unmittelbar vor einem Sattelzug auf die rechte Fahrspur. Der 53-jährige Fahrer des Sattelzuges war gezwungen, eine Vollbremsung durchzuführen. Dabei schwappten von der aus 20 Tonnen Kalk bestehenden Ladung etwa drei Tonnen über die Bordwand und verteilten sich auf beiden Fahrstreifen und dem Seitenstreifen.
In der Folgezeit wurde der Verkehr einspurig vorbeigeleitet. Um den ausgelaufenen Kalk wieder vollständig abtragen zu können, muss die Rhönautobahn im Laufe des späten Nachmittags komplett gesperrt werden. Bis dorthin muss der Kalk feucht gehalten werden, damit ein vollständiges Abtragen möglich ist.
Der 36-jährige Unfallverursacher aus Rumänien darf sein Fahrt erst fortsetzen, wenn er eine von der Staatsanwaltschaft Schweinfurt festgelegte Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro bezahlt hat. In die laufenden Ermittlungen ist auch das Wasserwirtschaftsamt Schweinfurt eingeschaltet.
