Schwerer VU zwischen Bergrheinfeld und Werneck

Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
Einsatzort Details

A70
Datum 14.01.2004
Alarmierungszeit 10:57 Uhr
Alarmierungsart ILS Schweinfurt
eingesetzte Kräfte

FF Bergrheinfeld
FF Stadt Schweinfurt
Technische Hilfe

Einsatzbericht


Polizeibericht:

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn A 70

Bergrheinfeld, Lkrs. Schweinfurt

Eine Tote und ein Schwerverletzter sind die schreckliche Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwochmittag auf der Autobahn A 70, km 4,85, ereignet hat. Ein 78-jähriger Opel-Fahrer erkannte eine Fahrbahnverengung zu spät und prallte gegen einen Warnleitanhänger und einen Lkw.

Der Vectra- Fahrer war um 10.40 Uhr auf dem linken Fahrstreifen der A 70 in Fahrtrichtung Werneck, bzw. BAB A 7, unterwegs. Der 78-Jährige überholte einige auf dem rechten Fahrstreifen fahrende Fahrzeuge und bemerkte hierbei vermutlich nicht, dass durch ordnungsgemäß aufgestellte Verkehrszeichen auf eine Tagesbaustelle und ein Fahrbahnverengung hingewiesen wurde.

In der Folge fuhr der 78-Jährige mit seinem Pkw ungebremst auf einen Warnleitanhänger der Autobahnmeisterei auf. Durch den Aufprall wurde der Pkw anschließend auf die rechte Fahrspur geschleudert und kollidierte dort mit einem Lkw. Der Vectra wurde zunächst von der Zugmaschine erfasst und geriet anschließend gegen den Anhänger. Durch den Zusammenstoß kippte der Anhänger um und walzte ca. 100 m der Außenschutzleitplanke um. Der Lkw sowie der Pkw kamen dann quer zur Fahrbahn zum Stehen.

Der Opel-Fahrer sowie seine 77-jährige Beifahrerin konnten aus ihrem Fahrzeug geborgen werden. Die schwerverletzte Beifahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik Würzburg geflogen. Dort verstarb sie gegen 12.30 Uhr aufgrund ihrer schweren Verletzungen. Der ebenfalls schwer verletzte Fahrer wurde in ein Schweinfurter Krankenhaus gebracht.

Die Autobahn war für ca. 2,5 Stunden gesperrt. Anschließend kam es noch bis ca. 16.15 Uhr (dauern noch kurzfristig an) wegen Bergungsarbeiten zu Behinderungen. Der Gesamtschaden beträgt ca. 80.000,-- EUR.

 

sonstige Informationen

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