Betriebsmittel auf Fahrbahn
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Bericht aus der Mainpost:
Ammoniakunfall in Viehstall - Landwirt im Krankenhaus - Eine Kuh tot
Oberlauringen - Zu einem dramatischen Vorfall kam es am Freitagabend in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Beim Spülen einer Schwemmentmistung hatte sich nach Angaben der Polizei in einem Stall eine gefährliche Ammoniakkonzentration gebildet. Ein Landwirt wurde in ein Krankenhaus gebracht. Fünf seiner Kühe waren zusammen gebrochen, eine von ihnen starb.
Nach Erkenntnissen der Polizei hatte der 61-jährige Landwirt im Kuhstall die verstopfte Schwemmentmistung spülen wollen. Gegen 20.15 Uhr hörte ein Mann, der ihm bei den Arbeiten half, Hilferufe. Als der Zeuge in den Stall kam, sah er, wie der Landwirt zusammenbrach. Mit einem Nachbarn brachte er den 61-Jährigen ins Freie und verständigte den Notarzt.
Der Landwirt wurde in ein Schweinfurter Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Wie die Messungen der Feuerwehr ergaben, hatte sich in dem Kuhstall eine sehr gefährliche Ammoniakkonzentration gebildet. Die hatte dazu geführt, dass auch fünf Kühe zusammenbrachen. Eine Kuh erdrosselte sich mit einer Kette, die sie um den Hals trug, als ein anderes Tier auf sie gestürzt war.
Die Feuerwehrleute banden das Ammoniak mit Hilfe von Sprühwasser.
