Alarm über BMA bei Fa. Schäflein Logistik
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Brand
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Bericht aus der Mainpost:
400 Schweine im Stall verbrannt - Feuerwehren retteten 250 Tiere auf Aussiedlerhof bei Dürrfeld
Dürrfeld - Bei einem Brand auf einem Aussiedlerhof bei Dürrfeld sind am frühen Dienstagmorgen etwa 400 Schweine ums Leben gekommen; den Feuerwehren gelang es, etwa 250 Tiere zu retten. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Polizei geht von Zerstörungen im Wert von 150 000 Euro aus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen; die Ursache des Feuers war am Dienstag noch nicht bekannt.Neun Feuerwehren mit etwa 120 Einsatzkräften rückten gegen 4.15 Uhr aus, um den Brand zu bekämpfen. Als sie am Bauernhof angekommen waren, brannte laut Polizeibericht einer der zwei Schweineställe bereits lichterloh. Der zuständige Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm (Gerolzhofen) geht davon aus, dass die meisten Tiere in der Mastanlage zu diesem Zeitpunkt bereits verendet waren. Dabei handelte es sich um eine Holz-Metall-Konstruktion, die im Brandfall schnell instabil werde, sagte Schemm gegenüber dieser Zeitung. Wir haben keinen unserer Leute reingelassen. Das wäre zu gefährlich gewesen. In der Mitte sei der Aufbau des Stalls schließlich auch zusammengebrochen.
Das Feuer griff auf den Dachstuhl eines angrenzenden Schweinezuchtstalls
über. Es ist laut Schemm gelungen, es dort zu halten und später
zu löschen. Währenddessen trieben die Einsatzkräfte
etwa 250 Muttersauen, Jungtiere und Ferkel ins Freie und errichteten
aus Paletten provisorische Pferche, damit die Schweine nicht umherlaufen
und die Löscharbeiten stören konnten. Nach deren Abschluss
sind sie nach Absprache mit einem Tierarzt wieder in den Stall zurückgebracht
worden.
Ursache ist noch unbekannt
Über die Brandursache machte die Polizei am Dienstag keine Angaben; die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauerten den Tag über noch an. Den Schaden bezifferte sie nach vorsichtigen Schätzungen auf etwa 150 000 Euro. Laut Kreisbrandinspektor Schemm hat das Feuer den Maststall komplett zerstört.
Vor Ort waren unter anderem die ABC-Züge der Feuerwehren aus
Schweinfurt und Werneck. Wie der Wernecker Kommandant Thomas Baucke
gegenüber dieser Zeitung sagte, habe man vor allem den Schadstoffgehalt
des Rauches ermittelt, der in Richtung Sulzheim gezogen ist. Es
habe aber keinen Anlass gegeben einzugreifen.
Getötete Tier nach Bamberg
Bei den anstehenden Aufräumungsarbeiten muss die ungewöhnlich hohe Zahl an Tierkadavern entsorgt werden. Laut Leiter des Staatlichen Veterinäramts, Dr. Thomas Wiethe, werden sie wie bei einzelnen Todesfällen von Tieren in landwirtschaftlichen Betrieben in der Tierkörperbeseitigungsanlage in Walsdorf (Lkr. Bamberg) unschädlich beseitigt. Angesichts der großen Menge würden dafür wohl mehrere Sondertouren von Fahrzeugen nötig sein.
