Nach Verkehrsunfall ausgelaufene Betriebsmittel aufnehmen (B303 West Niederwerrn)
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Aus dem Pressebericht des Polizeipräsidiums Unterfranken:
Zwei Verletzte und hoher Schaden bei Scheunenbrand
THUNDORF, LKR. BAD KISSINGEN. Am Neujahrstag kurz nach 13.00 Uhr bemerkte der Eigentümer einer Scheune in Rothhausen starke Rauchentwicklung, die aus einer Scheune kam. Kurz darauf stand das Gebäude aber schon voll in Flammen. Die Feuerwehren aus Rothhausen, Thundorf, Münnerstadt, Theinfeld, Maßbach, Stadtlauringen, Weichtungen, sowie die Drehleiter aus Bad Kissingen waren mit einem Großaufgebot zur Brandbekämpfung angerückt.
Sie konnten durch ihren Einsatz zwar ein Übergreifen des Brandes auf das Wohngebäude verhindern, aber der größte Teil der zehn mal 30 Meter langen Scheune brannte dennoch aus; der Rest des Gebäudes wurde durch Ruß beschädigt genauso wie die Fassade des cirka drei Meter entfernt stehenden Wohnhauses. Im Innenbereich waren in einem Tank rund 1.500 Liter Dieselkraftstoff gelagert, die teilweise ausliefen und drohten, in den nahe gelegenen Bach Lauer zu fließen. Entsprechende Sperren wurden durch die Feuerwehr aufgebaut, ein Verantwortlicher des Landratsamtes wurde ebenso hinzugezogen wie Umweltspezialisten der Schweinfurter Wasserschutzpolizei. Nach ersten Ermittlungen ist jedoch kein Gefahrgut in das Gewässer gelangt.
Weiterhin waren fünf Ster Holz, zwei landwirtschaftliche Schlepper und Anhänger, ein Klein-Lkw und sonstige landwirtschaftliche Gerätschaften in dem Gebäude gelagert. Inwieweit diese beschädigt bzw. weiterhin gebrauchsfähig sind, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.
Die Eigentümer, zwei Brüder im Alter von 42 und 44 Jahren, wurden bei ihren Löschversuchen verletzt; der Jüngere wurde mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert, der Ältere der beiden zog sich leichte Brandverletzungen an den Beinen zu. Zwei Ersthelfer, zu Hilfe eilende Nachbarn, wurden vor Ort ebenfalls wegen Rauchgasinhalation behandelt.
Über die Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden; die Schweinfurter Kripo hat vor Ort ihre Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.
