Person auf Vordach gestürzt in der Birkenstraße

Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
Einsatzort Details

Alitzheim
Datum 23.04.2010
Alarmierungszeit 15:50 Uhr
Alarmierungsart ILS Schweinfurt
eingesetzte Kräfte

FF Alitzheim
FF Gerolzhofen
FF Grettstadt

Einsatzbericht


Pressemeldung des Polizeipräsdiums Unterfranken:

Gewitterfront zieht über Unterfranken - Schäden hielten sich in Grenzen

UNTERFRANKEN. Am Dienstagabend ist zwischen 18.30 Uhr und 21.30 Uhr eine Gewitterfront von Südwesten kommend quer über Unterfranken hinweg gezogen und hat Starkregen, teilweise auch Hagel, Sturm, Blitz und Donner mit gebracht. Trotz schwarz gefärbten Himmels, aufbrechender Wolken, Sturmböen und sich immer wieder entladenden Gewittern hielten sich die Einsätze von Polizei und Feuerwehr und die dadurch entstandenen Schäden in Grenzen.

Der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken wurden lediglich zehn Sachverhalte gemeldet, die direkt oder mittelbar mit dem Wetter zu tun hatten. Neben drei Alarmauslösungen von alarmgesicherten Objekten war in Werneck ein aufgestellter Bauzaun vom Wind umgedrückt worden und in Mellrichstadt schlug der Blitz in ein Haus ein, wobei jedoch kein Brand entstand. Die vorsorglich angerückte Feuerwehr brauchte nicht einzugreifen. Es war lediglich ein Spannungsschaden in der Hauselektrik zu beklagen.

In Schweinfurt wurde ein geparkter und ordentlich gesicherter Anhänger vom Wind gegen ein abgestelltes Wohnmobil gedrückt, wobei jedoch nur geringer Schaden entstanden ist. Die Ampelanlage an der Schweinfurter Schlachthofkreuzung war vermutlich wegen Spannungsschwankungen ausgefallen.

Einen Blitzeinschlag in eine Windkraftanlage zwischen Erlenbach und Remlingen hatte ein Verkehrsteilnehmer gegen 20.00 Uhr gemeldet. Bei einer Überprüfung vor Ort konnten jedoch keine Schäden festgestellt werden.

In Münnerstadt stand ein Schutzengel einem 14-Jährigen massiv zur Seite, in dessen unmittelbarer Nähe ein Blitz eingeschlagen war. Der Schüler hatte sich dabei nicht nur zu Tode erschrocken, sondern hatte anschließend auch mit Kreislaufproblemen zu kämpfen. Er musste deshalb im Krankenhaus untersucht und begutachtet werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Junge nicht ernsthaft verletzt worden ist. Größere Schäden oder gar Brände waren in ganz Unterfranken nicht zu verzeichnen.