Brennender Traktor zwischen Schwanfeld und Opferbaum
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Brand
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eingesetzte Kräfte
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Einsatzbericht
Aus dem Polizeibericht:
Obstlaster auf Autobahn umgekippt - zwei Verletzte
HAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Auf der A 7 ist am Dienstagmorgen ein mit Äpfeln beladener Sattelzug aus Nordfriesland umgekippt, der in Richtung Norden unterwegs war. Die beiden 22 und 25 Jahre alten Insassen des Lkw wurden bei dem Unfall verletzt, einer davon schwer.
Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden, was in der Folge zu Stauungen und einer Überlastung der Umleitungsstrecke auf der Bundesstraße 19 zwischen Werneck und Estenfeld führte.
Um 05.00 Uhr kam der 40-Tonner-Sattelzug einer Spedition aus St.
Peter-Ording zwischen der Anschlussstellen Gramschatz und dem Autobahndreieck
Schweinfurt/Werneck aus aus bisher ungeklärter Ursache zunächst
nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend fuhr der Lkw
mit den rechten Rädern etwa 100 Meter im Grünstreifen
entlang und überfuhr dabei in Höhe eines Rastplatzes ein
Parkplatzschild, bevor er wieder nach links gelenkt wurde. Danach
drehte sich der 40 Tonner um 180 Grad, prallte an die Mittelleitplanke
und stürzte mit der rechten Fahrzeugseite auf die Leitplanke
bzw. den Mittelstreifen.
Dabei wurde der Dieseltank des Lkw aufgerissen und Treibstoff lief
aus. Auch ein Teil der in Plastikkisten beförderten Obstladung
fiel vom Transporter und auf die Fahrbahn.
Während der 25-jährige Beifahrer bei dem Unfall schwer verletzt wurde, kam der vermutlich am Steuer sitzende 22-Jährige mit leichteren Verletzungen davon. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durchgeführt, nachdem eine Alkoholüberprüfung im Krankenhaus positiv war.
Die A 7 musste nach dem Unfall in beide Richtungen zeitweise komplett gesperrt werden. Am Autobahndreieck Werneck sowie an der Anschlussstelle Gramschatz wurde der Verkehr aus- und umgeleitet.
Obwohl der Verkehr auch auf dem Seitenstreifen an der Unfallstelle
vorbeigeleitet wurde, kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen
Stauungen und Verkehrsbehinderungen.
Die Richtungsfahrbahn Ulm konnte bereits kurz nach 08.00 Uhr wieder
für den Verkehr freigegeben werden. In der Gegenrichtung gab
es aufgrund der Bergungsarbeiten bis zum Nachmittag erhebliche Behinderungen,
weil die Fahrbahn immer wieder gesperrt werden musste. Der bei dem
Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 200.000
Euro.
An der Unfallstelle waren neben den Rettungskräften auch die
Feuerwehren aus Hausen, Werneck und Bergtheim im Einsatz. Wegen
des ins Erdreich gelangten Dieseltreibstoffs wurde auch das zuständige
Wasserwirtschaftsamt eingeschaltet.
