Düngemittelspur auf der Hauptstraße abstreuen

Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
Einsatzort Details

Schwanfeld
Datum 08.11.2008
Alarmierungszeit 17:04 Uhr
Alarmierungsart ILS Schweinfurt
eingesetzte Kräfte

FF Schwanfeld

Einsatzbericht


Aus dem Polizeibericht:

Fässer mit Klebstoff undicht

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. Offensichtlich schon beim Beladen wurden mit Klebstoff gefüllte Fässer beschädigt, so dass er während der Fahrt von einem Lkw-Anhänger lief. Die Feuerwehr sicherte den als Gefahrstoff klassifizierten Klebstoff, den Anhänger und die verschmutzte Ladung. Es entstand nur Sachschaden.

Ein 49-jähriger Brummifahrer war von Baden-Württemberg kommend auf der Autobahn A 7 Richtung Norden nach Niedersachsen unterwegs. Kurz nach Mitternacht wurde er von anderen Lkw-Fahrern darauf aufmerksam gemacht wurde, dass sich an seinem Anhänger weißer Schaum zeigte.

Er hielt daraufhin auf der Zufahrt zu einem Autobahnparkplatz an und fand die Mitteilung bestätigt. Der Lkw-Fahrer informierte daraufhin die Polizei, da sein Lastzug teilweise mit Gefahrgut beladen war. Die aus dem Anhänger laufende klebrige Flüssigkeit veranlasste die Streifenbesatzung, neben der Feuerwehr, einen Spezialisten des Schwerlasttrupps der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck sowie eine Vertreterin des Wasserwirtschaftsamts Bad Kissingen zu verständigen. Die Feuerwehr aus Werneck sichtete die Ladung mit schwerem Atemschutzgerät und stellte fest, dass offensichtlich schon beim Beladen zwei 200-Liter-Fässer Klebstoff beschädigt worden waren, die dann während der Fahrt ausliefen.

Die Feuerwehr, mit 30 Einsatzkräften, leuchtete den Einsatzort aus und schaffte Bergungsgerät und Umladebehältnisse herbei. Dann wurde das Ladegut teilweise umgeladen. Der verschmutzte Anhänger wurde von der Autobahnmeisterei abgesichert und wird erst im Laufe des Tages entfernt werden können, da eine weitere Verschmutzung der Fahrbahn ausgeschlossen werden muss.

Während der Sicherungsaktion war der rechte Fahrstreifen für cirka zwei Stunden gesperrt. Der Schaden lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht beziffern. Die Polizei prüft nun, ob Umwelt- und Gefahrgutvorschriften verletzt wurden.