Ölspur im Ortsbereich
Brand LKW ausserhalb von Ortschaften / BAB / Person in Gefahr
Technische Hilfe
|
eingesetzte Kräfte
|
Einsatzbericht
Aus dem Polizeibericht:
Kontakt nur per Handy schwierige Suche nach Verkehrsunfall
ELFERSHAUSEN, LKR. BAD KISSINGEN. Nur über sein Mobiltelefon konnte ein schwerverletzter und eingeklemmter Pkw-Fahrer nach einem Verkehrsunfall auf der Rhönautobahn am Montagvormittag Kontakt mit der Einsatzzentrale in Würzburg halten.
Der Audifahrer aus dem Raum Deggendorf war gegen 07.15 Uhr auf der Autobahn A 7 in Fahrtrichtung Fulda unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Wasserlosen und Hammelburg kam er bei starkem Regen und vermutlich hoher Geschwindigkeit kurz vor dem Klöffelsberg mit seinem Fahrzeug ins Schleudern, walzte zunächst die Außenschutzplanke auf 30 Metern nieder und schleuderte im Anschluss daran nach rechts von der Fahrbahn. Hier riss er zwei stärkere Bäume um. Schließlich kam sein Fahrzeug ca. zehn Meter neben der Fahrbahn in einer etwa drei Meter tiefen Mulde zum Stehen.
Der 53-jährige Fahrer konnte per Mobiltelefon zunächst lediglich mitteilen, dass er irgendwo auf der A 7 nach dem Autobahnkreuz Würzburg/Biebelried in Fahrtrichtung Kassel unterwegs war, als der Unfall passierte. Er sei eingeklemmt und möglicherweise verletzt.
Der entscheidende Hinweis auf den Standort des verunfallten Fahrzeugs kam schließlich 20 Minuten später durch einen Lastzugfahrer, der wegen seiner erhöhten Sitzposition den in einem Graben stehenden Audi sehen konnte und die Einsatzzentrale verständigte.
Die Bergung des Mannes aus dem niederbayerischen Raum, der in seinem Audi eingeklemmt war, durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Niederwerrn und Poppenhausen gestaltete sich schwierig und dauerte ca. eine Stunde. Der Mann wurde mit Verletzungen im Rückenbereich mit einem Rettungshubschrauber in ein Schweinfurter Krankenhaus gebracht.
