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Freitag, 03 August 2001 11:22

Waldbrandgefahr

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Gerade in den Sommermonaten zählt der Wald zu den beliebtesten Ausflugszielen. Aber alljährlich werden durch zahlreiche Brände große Teile des Waldbestandes nicht nur in den südeuropäischen Mittelmeerländern, sondern auch in Mitteleuropa vernichtet. Viele Waldtiere verbrennen jämmerlich in den Flammenfronten, die Vegetation wird dadurch für viele Jahre und bereits seltene Pflanzenbestände werden teilweise für immer vernichtet.
Die meisten Waldbrände gehen auf den Mensch zurück. Durch ein unachtsam weggeworfenes Streichholz, durch eine noch glimmende Zigarette, die lässig an den Wegrand geschnippt wird, durch eine Glasscherbe, die im richtigen Winkel das Sonnenlicht bricht, oder aber auch durch vorsätzliche Brandstiftung gehen jedes Jahr mehrere Hundert Hektar Wald in Deutschland in Flammen auf. Zunächst geraten das leicht entzündbare Unterholz, trockenes Gras und Blätter, in Brand, wenig später brennen Büsche und Sträucher, dann ganze Bäume und schließlich stehen ganze Waldschonungen lichterloh in Flammen. Aus einem anfänglich kleinen, räumlich eng begrenzten Brandherd können vor allem durch anfachende Winde bei trocken-heißer Witterung schnell größere Wald- und Heideflächen in Brand geraten. Als besonders gefährlich erweist sich dabei die Eigendynamik des Brandes, die durch das Feuer und die Brandgase hervorgerufen problemlos auch meterbreite Waldschneisen überspringt und durch Funkenflug immer weitere Baumbestände erfasst.
Aber es sind nicht immer die großen Waldbrandkatastrophen, die unsere Feuerwehren jedes Jahr in den Sommermonaten unzählige Male ausrücken lässt. Auch unvorsichtig auf leicht entflammbaren Stoppelackern und Wiesen abgestellte Pkw mit noch heißen Katalysatoren und Auspuffrohren verursachen jedes Jahr viele Flächenbrände. Zusätzliche Brisanz erhalten diese Flächenbrände vor allem dann, wenn die Acker- oder Wiesenflächen an Waldflächen grenzen: Innerhalb kurzer Zeit kann sich so ein zunächst relativ harmloser Flächenbrand zum Waldbrand ausweiten, vor allem dann, wenn die Einsatzkräfte der Feuerwehr nicht rechtzeitig alarmiert werden und die Brandstelle nur schwer erreichbar ist. Gerade bei Flächenbränden ist es sehr wichtig, dass möglichst noch im Entstehungsstadium des Brandes mit der Brandbekämpfung begonnen wird, damit die Feuerwehren möglichst gute Chancen im Wettlauf mit der Zeit haben, bis aus dem Stoppelackerbrand eine großflächige Brandkatastrophe erwachsen ist.
Wer einen Wald- oder Flächenbrand entdeckt, sollte sofort Feuerwehr, Polizei oder Forstbehörde unter möglichst genauer Angabe des Brandes (Ort und Brandausdehnung) benachrichtigen. Bei mehreren Personen sollte eine sofort die Meldung des Waldbrandes über Telefon-Notruf 112 übernehmen, während die anderen versuchen, das Feuer zu "löschen". Gelöscht werden kann - insbesondere in der Entstehungsphase des Brandes - mit ein bis zwei Meter langen Laub- oder Nadelzweigen. Wichtig ist es, das Feuer zum Inneren der Brandfläche hin auszukehren. Die Flammen sollen nicht ausgeschlagen werden, da sonst die Gefahr besteht, dass durch Funkenflug der Brand weiter ausgebreitet wird. Bei der Brandbekämpfung ist zu jeder Zeit dringend darauf zu achten, dass immer eine vom Brandrauch freie Fluchtmöglichkeit besteht, besonders wenn drehende Winde eine plötzliche Richtungsänderung der Flammenausbreitung befürchten lassen. Wenn eine Brandbekämpfung nur unter Gefährdung der eigenen Sicherheit möglich ist, geht der Eigenschutz stets vor!

Schützen auch Sie den Wald - er ist lebenswichtig!

Mindern Sie die Waldbrandgefahr durch Ihr eigenes umsichtiges Verhalten. Handeln Sie bei Brandausbruch sofort (Alarmierung der Feuerwehr und eigene Löschversuche), denn jede Minute ist kostbarer Vorsprung im Kampf gegen die Flammen. Jeder Waldbrand ist eine Katastrophe für Tier- und Pflanzenwelt.

Montag, 30 Juli 2001 11:22

Tag der Offenen Tür im Ausbildungszentrum

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In der Brandschutzwoche, am Samstag, 29. September, veranstaltet die Kreisbrandinspektion einen Infotag und Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum und in der Atemschutzwerkstatt in Niederwerrn. Es können die Einrichtungen besichtigt werden und einige interessante Neuerungen im Feuerwehrwesen werden gezeigt.
Alle interessierten Besucher sind dazu herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich gesorgt. Die Uhrzeit des Beginns wird hier noch bekanntgegeben!

Montag, 30 Juli 2001 11:21

Atemschutzlehrgang im Oktober ausgebucht

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Der Lehrgang "Atemschutzgeräteträger" im Oktober 2001 ist komplett belegt, freie Plätze gibt es nur noch für den Lehrgang im Dezember.
Die Kreisbrandinspektion bitte um eine Anmeldung dafür zwecks Disponierung bis Mitte September!

Mittwoch, 11 Juli 2001 11:13

Siegfried Wöhrl ist verstorben

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Der ehemalige stellvertretende Schulleiter der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg, Herr Siegfried Wöhrl ist verstorben.

Die Trauerfeier findet am Freitag, den 13. Juli 2001 um 14:15 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Würzburg statt.

Montag, 02 Juli 2001 11:26

Kreisfeuerwehrtages 2001 in Herlheim

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Herlheim Vertreter von über 110 Feuerwehren des Landkreises fanden sich in der Herlindenhalle ein, die aus Anlass des 150jährigen Bestehens der Herlheimer Feuerwehr Schauplatz des 34. Kreisfeuerwehrtages des Landkreises, verbunden mit der 9. Kreisfeuerwehrverbandsversammlung, war. Im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages wurde Kreisbrandrat a.D. Georg Seufert zum Ehren-Kreisbrandrat ernannt.

34. Kreisfeuerwehrtag in Herlheim - 61 Vereine und Wehren nahmen am Festzug teil

Kreisbrandrat Georg Vollmuth bescheinigte, Kreisbrandrat a.D. Georg Seufert habe "die Richtung bestimmt", wodurch die Feuerwehr im Landkreis im Hinblick auf die Ausbildung und die Jugend an der Spitze der Feuerwehren stehe. Als Anerkennung für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement wurden Kreisbrandrat a.D Georg Seufert und Kreisbrandmeister a.D. Martin Nöth, wie Landrat Harald Leitherer scherzhaft meinte, in den "Kreis der alten Knochen" aufgenommen und somit offiziell aus ihrem Dienst verabschiedet. Landrat Leitherer ernannte Georg Seufert zum Ehrenkreisbrandrat und Martin Nöth, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte, zum Ehrenkreisbrandmeister.

Bürgermeister Horst Herbert stellte den Feuerwehrmännern und -frauen und den zahlreichen Ehrengästen als Einführung zum 34. Kreisfeuerwehrtag kurz die Großgemeinde Kolitzheim vor. "Über 100 Verein prägen das Bild unserer Gemeinde", informierte Horst Herbert.

Landrat Leitherer bekannte sich in seinem Grußwort eindeutig zum Erhalt der kleinen Ortswehren, da eine Berufsfeuerwehr in einem Flächenlandkreis wie Schweinfurt keinen umfassenden Schutz bieten könnte. "Trotzdem kann nicht jede Wehr wie eine Stützpunkt-Feuerwehr ausgerüstet sein", bat er die Vertreter von über 110 Freiwilligen Feuerwehren um Verständnis. Weiter ging er auf die Problematik der gemeinsamen Notrufnummer für Rettungsdienste und Feuerwehren ein und versprach, dass die Interessen aller Beteiligten nicht zu kurz kämen.

Kreisbrandrat Georg Vollmuth ging in seinem Rückblick auf das Jahr 2000 auf die angebotenen Lehrgänge, die Angliederung einer zusätzlichen Atemschutzwerkstatt am Ausbildungszentrum, die Einrichtung eines zweiten Schulungsraumes und die Anschaffung eines gebrauchten VW-Busses ein. Sein Hauptziel sei es, das hohe Niveau der Landkreiswehren in der Ausbildung, Ausrüstung und der Jugendarbeit zu bewahren und fortzuführen.

Außerdem berichtete Vollmuth über die erste Durchführung eines Planspieles, das für die Schulung von Führungskräften und Gruppenführern enorm wichtig sei, denn jeder Einzelne könne sein Wissen und seine Reaktion überprüfen und Team entsprechende Lösungen finden. Mit dem Brandschutzerziehungsseminar finde am 8. September dieses Jahres ebenfalls eine wichtige Maßnahme zur Vermeidung von Bränden statt. Zum Schluss seines Berichts ging Kreisbrandrat Vollmuth auf Neuigkeiten vom Bayerischen Feuerwehrverband ein.

Stefan Hauck, der stellvertretende Kreisfeuerwehr-Jugendwart, informierte über den Stand der Jugendarbeit im Jahr 2000. 953 Jugendliche waren zum 31. 12. 2000 gemeldet. Stefan Hauck bedauerte, dass im vergangenen Jahr bei den Jugendveranstaltungen im Gegensatz zum Jahr zuvor nur recht wenige Jugendliche teilnahmen. Hauck freute sich jedoch, dass vier Mannschaften aus dem Landkreis die ersten vier Plätze beim 18. Kreisentscheid zum Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in Gerolzhofen belegten. Hauck informierte auch, dass der Kreisfeuerwehrverband jetzt auch im Internet mit einer Seite vertreten ist. Unter www.kfv-schweinfurt.de kann man das Wichtigste über die Kreisfeuerwehrverband erfahren. Stefan Hauck stellte die neue Homepage des Verbandes auf einer Leinwand vor.

Über die neue Richtlinie der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) referierte Kreisbrandmeister Bernhard Voit. Näher ging er in diesem Zusammenhang auf die Frequenzzuteilungen und die Besonderheiten des BOS-Funkes ein.

Wie wichtig der Einsatz von Notfallseelsorgern ist, zeigte Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm auf. "Die Ausgangsgedanken für die Schaffung einer Notfallseelsorge waren die Überlegungen, wie Hilfe für verschiedene Personengruppen wie die Opfer, Angehörigen oder die Feuerwehrleute geleistet werden kann", zeigte Schemm die Anfänge der Notfallseelsorge auf. Im vergangenen Jahr hatte die Notfallseelsorge Schweinfurt 47 Einsätze, was für die Etablierung der Notfallseelsorge spreche.

"Häufig sind es die Schattenseiten des Lebens, die die Feuerwehr und die Polizei zusammen zum Einsatz bringen", erläuterte Erster Polizeihauptkommissar Wolfgang Förster. Er bedankte sich bei den Feuerwehren, die durch Verkehrsregelungen und die Notfallseelsorge die Polizei enorm entlasten würden.

Nach dem Bericht des Kassiers des Kreisfeuerwehrverbandes, Nicola Roland, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Beim Punkt "Wünsche und Anträge" wurde Alitzheim als Austragungsort des Kreisfeuerwehrtages 2002 und Hergolshausen für 2003 bestimmt.

Im Anschluss an den 34. Kreisfeuerwehrtag feierten die Herlheimer Feuerwehrmitglieder und all ihre Gäste das 150-jährige Bestehen der Wehr. Auch das Wetter zeigte sich beim Umzug von seiner strahlendsten Seite. Mit stattlichen 61 Zugnummern schlängelte sich der Festzug durch die Straßen von Herlheim und endete an der Herlindenhalle, wo die Feier weiter ging.

Von unserer Mitarbeiterin Tanja Zapf

Samstag, 16 Juni 2001 11:07

Mobiles Brandhaus in Gerolzhofen

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"Heiße" Einsatzübungen - das wird immer wieder gefordert, um Atemschutzgeräteträger optimal auf die Gefahren eines Innenangriffs in brennenden Objekten vorzubereiten. Jetzt gibt es im Landkreis Schweinfurt die Möglichkeit dazu:

Das mobile "Jumbo"-Brandhaus kommt am 10. und 11. November (Samstag/Sonntag) nach Gerolzhofen! Alle Feuerwehren mit Atemschutz sind dazu eingeladen.

Die Besonderheiten sind: drei Brandräume, fünf Brandstellen und Flash Over!
An Kosten fallen 60,- DM je Atemschutzgeräteträger an (inkl. Flaschen füllen). Bei Interesse setzen Sie sich mit dem 1. Kommandant von Gerolzhofen in Verbindung:

 

Thomas Zink
97447 Gerolzhofen
Tel.: 09382-294

Am Sonntag, den 01. Juli 2001 um 09.00 Uhr findet in der Sporthalle Herlheim der 29. Kreisfeuerwehrtag, verbunden mit der 9. Kreisfeuerwehrverbandsversammlung statt. Hierzu ergeht herzliche Einladung.
Es wird gebeten, dass alle Kommandanten und deren Stellvertreter sowie Vorstände und die Frauen Bürgermeisterinnen und Herren Bürgermeister an der Kommandantenversammlung teilnehmen. Auch sonstige Dienstgrade sind herzlich willkommen.
Wünsche und Anträge bitten wir bis zum 25.06.2001 beim Landratsamt Schweinfurt einzureichen, um eine Beantwortung zu gewährleisten.

gez. Vollmuth, Kreisbrandrat

Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung des KBR   8. Bericht des Kassiers
2. Begrüßung durch Bürgermeister Herbert   9. Bericht der Kassenprüfer
3. Begrüßung durch Landrat Leitherer   10. Genehmigung Verbandshaushalt 2002
4. Verabschiedung des ehem. KBR Seufert sowie KBM Nöth   11. Internet Vorstellung der Web-Seiten
5. Verbandehrung der Inspektion   12. Neuheiten über Funk der BOS (Voit)
6. Bericht des KBR   13. Notfallseelsorge (Schemm)
7. Bericht des Kreisfeuerwehrjugendwartes   14. Wünsche und Anträge
Donnerstag, 07 Juni 2001 11:03

29. Kreisfeuerwehrtag und 9. Kreisfeuerwehrverbandsversammlung

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Am Sonntag, den 01. Juli 2001 um 09.00 Uhr findet in der Sporthalle Herlheim der 29. Kreisfeuerwehrtag, verbunden mit der 9. Kreisfeuerwehrverbandsversammlung statt. Hierzu ergeht herzliche Einladung.
Es wird gebeten, dass alle Kommandanten und deren Stellvertreter sowie Vorstände und die Frauen Bürgermeisterinnen und Herren Bürgermeister an der Kommandantenversammlung teilnehmen. Auch sonstige Dienstgrade sind herzlich willkommen.
Wünsche und Anträge bitten wir bis zum 25.06.2001 beim Landratsamt Schweinfurt einzureichen, um eine Beantwortung zu gewährleisten.

gez. Vollmuth, Kreisbrandrat

 

Tagesordnungspunkte:

1. Begrüßung des KBR   8. Bericht des Kassiers
2. Begrüßung durch Bürgermeister Herbert   9. Bericht der Kassenprüfer
3. Begrüßung durch Landrat Leitherer   10. Genehmigung Verbandshaushalt 2002
4. Verabschiedung des ehem. KBR Seufert sowie KBM Nöth   11. Internet Vorstellung der Web-Seiten
5. Verbandehrung der Inspektion   12. Neuheiten über Funk der BOS (Voit)
6. Bericht des KBR   13. Notfallseelsorge (Schemm)
7. Bericht des Kreisfeuerwehrjugendwartes   14. Wünsche und Anträge

Für interessierte Frauen beabsichtigt der Kreisfeuerwehrverband einen Arbeitskreis anzubieten. Dieser tagt das erste Mal am 20.10.2001 um 13.30 Uhr im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Grafenrheinfeld. Ich bitte jede Feuerwehr, die Frauen in ihrer Wehr hat, mindestens eine besser wäre noch mehrere Frauen zu delegieren.

Unsere Kreisfeuerwehrfrauenbeauftragte Silvia Stock hat für diesen Tag die Frauenbeauftragte des Landesfeuerwehrverbandes, Frau Erika Riegel, gewinnen können.

 

Die Themen des Nachmittages lauten:

* Gib der Gewalt keine Chance - Referent von der Polizeiinspektion Schweinfurt

* Diskussion mit Erika Riegel

* Stressbewältigung - Referent KBI Gottfried Schemm

 

Letzter Anmeldetermin ist der 10.10.2001. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitte ich um zügige Anmeldung über dem zuständigen KBM.

 

Mit freundlichen Grüßen

Georg Vollmuth
Kreisfeuerwehrverbandvorsitzender

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