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Kreisfeuerwehrtag (10)

Dienstag, 08 Juli 2014 12:24

Landkreiswehren rückten im vergangenen Jahr 855-mal aus

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Zu insgesamt 855 Einsätzen sind die Landkreisfeuerwehren im vergangenen Jahr alarmiert worden. Dabei haben 9441 Helfer 29 860 Einsatzstunden geleistet, informierte Kreisbrandrat Holger Strunk beim Kreisfeuerwehrtag. Gastgeber war heuer die Feuerwehr Waigolshausen.

„Der Landkreis verfügt über ein sehr gutes Feuerwehrwesen“, stellte Landrat Florian Töpper fest. Er lobte die Feuerwehrleute für ihr ehrenamtliches Engagement. Er hob besonders die Bombenentschärfung in Bergrheinfeld und den Hochwassereinsatz im Juni vergangenen Jahres hervor, bei dem an drei Tagen an 45 Einsatzstellen 4160 Stunden ehrenamtlich Hilfe geleistet wurde. Die Zahlen im Jugendbereich ließen zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Kreisbrandrat Holger Strunk berichtete über die Einsätze des vergangenen Jahres, die mit einem Brand in Oberspiesheim am Neujahrsmorgen begannen und am 31. Dezember mit der Beseitigung einer Ölspur in Grafenrheinfeld endeten. Das Spektrum reichte von Bränden über Verkehrsunfällen und Hochwassereinsätzen bis hin zur Bombenentschärfung und Personensuche. Dass sich die Einsatzstunden im Vergleich zu 2012 mehr als verdoppelt haben, liegt laut Strunk an den Hochwassereinsätzen. Er lobte die Jugendarbeit im Landkreis und hob besonders die Jugendgruppe der Feuerwehr Schnackenwerth hervor, die unter Federführung ihres Jugendwartes Lukas Wiemer den Filmwettbewerb des Landesfeuerwehrverbands gewonnen hat.

Zum Arbeitsschwerpunkt „Digitalfunk“ sagte Strunk, dass es im Landkreis Schweinfurt jetzt vier Fachkreisbrandmeister gibt, die sich mit dieser Thematik beschäftigten und den Ausbau des Digitalfunknetzes im Landkreis kontrollierten. Zurzeit gebe es ein ausreichend bis gutes Netz. Wann die Geräte bei den Feuerwehren eingeführt werden, sei noch unklar.

Kreisjugendwart Christian Eichel berichtete von den Aktivitäten bei der Nachwuchsarbeit. Schwerpunkte waren Jugendzeltlager und der Kreisjugendfeuerwehrtag. Stolz ist Eichel, dass – entgegen dem unterfränkischen Trend – im Landkreis Schweinfurt ein leichter Zuwachs bei den Jugendfeuerwehren vorhanden ist.

Eine besondere Ehrung gab es für die Firma Hofmann aus Brebersdorf. Der Betrieb hatte beim Hochwassereinsatz in Sömmersdorf Bagger und Lastwagen zur Verfügung gestellt. Vom Landesfeuerwehrverband gab es hierfür eine Ehrenurkunde, die Kreisbrandrat Holger Strunk überreichen wird.

In den 29 Landkreisgemeinden gibt es derzeit 119 freiwillige Feuerwehren sowie eine Betriebsfeuerwehr und zwei Werksfeuerwehren. Aktuell leisten 4823 Feuerwehrleute ehrenamtlichen Dienst, unter ihnen sind 358 Frauen. Bei den 920 Jugendfeuerwehrleuten sind 170 Mädchen aktiv. Außerdem gibt es 5128 passive Mitglieder im Landkreis Schweinfurt. Die Zahl der Atemschutzgeräteträger beziffert Strunk auf 734. Insgesamt sind im Landkreis 10 871 Personen bei den Feuerwehren engagiert, das sind rund zehn Prozent der Bevölkerung.

139 Brandeinsätze

Den Leistungsprüfungen „Löschgruppe“ stellten sich 382 Feuerwehrleute, der „Technischen Hilfeleistung“ 169. An der Jugendleistungsprüfung beteiligten sich 51 Nachwuchsfeuerwehrleute, am Wissenstest 527. Im Ausbildungszentrum nahmen 167 Personen an Lehrgängen teil. Weitere Fortbildungen fanden bei den örtlichen Wehren statt, wo noch 205 junge Feuerwehrleute die Ausbildung zum Truppmann erfolgreich absolvierten.

Strunk legte auch eine detaillierte Auflistung der Einsätze vor. Von den 855 Einsätzen waren 139 Brandeinsätze, 486 Technische Hilfeleistungen und 177 Sicherheitswachen. Auch 53 Fehlalarme gab es.

 

Sonntag, 07 Juli 2013 12:23

Kreisfeuerwehrtag 2013 in Werneck

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WERNECK (hof) Zum Ehrenkreisbrandrat wurde der ehemalige Kreisbrandrat Georg Vollmuth im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages in Werneck ernannt.

Vor der Übergabe der Urkunde durch Landrat Florian Töpper und Kreisbrandrat Holger Strunk gab es eine Laudatio durch Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm. In seinem kurzweiliger Vortrag bescheinigte er dem einstigen höchsten Feuerwehrmann des Landkreises Entschlussfreudigkeit, die ihm bei der Leitung von Einsätzen auszeichnete. Vollmuth sei 1969 in die Freiwillige Feuerwehr Frankenwinheim eingetreten. Bereits zehn Jahre später sei er deren Kommandant geworden. 1986 folgte die Berufung zum Kreisbrandmeister, 1992 zum Kreisjugendwart und 1993 folgte die Ausbildung zum Luftbeobachter.

Abschied und Amtseinführungen beim Kreisfeuerwehrtag in Werneck (auf dem Bild von links): Landrat Florian Töpper, Kreisbrandrat Holger Strunk, Fachkreisbrandmeister EDV Klaus Karre, Ehrenkreisbrandrat Georg Vollmuth, Ehrenkreisbrandmeister Hubert Lutz sowie die Kreisbrandinspektoren Gottfried Schemm, Peter Höhn und Peter Hauke FOTO HORST FRÖHLING

 

Bekannt geworden sei auch Vollmuths "Wanderzirkus" in den 90er Jahren. Hier sei er von Feuerwehr zu Feuerwehr gezogen und habe mit einfachen, aber eindrucksvollen Mitteln, auf Brand- und Explosionsgefahren im Haushalt aufmerksam gemacht. 1995 sei Vollmuth Kreisbrandinspektor geworden und 2001 zum Kreisbrandrat gewählt worden. Dieses Amt hatte er zwölf Jahre bis zum 30. April 2013 inne. Für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen wurde Vollmuth zu Ehrenkreisbrandrat ernannt und erhielt vom Landesfeuerwehrverband das Bayerische Ehrenabzeichen in Gold.

Ausgeschieden aus der Kreisbrandinspektion ist nach 25 Jahren Kreisbrandmeister Hubert Lutz. Er trat 1974 der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen bei, berichtete Kreisbrandinspektor Peter Hauke in seiner Laudatio. Dort sei er von 1986 bis 1997 Kommandant gewesen. 1987 sei die Ernennung zum Kreisbrandmeister erfolgt. "Die Tätigkeiten als Kreisbrandmeister damals hatte bei weitem nicht die heutige Aufgabenfülle", betonte Hauke. Lutz sei stets ein kompetenter Ansprechpartner gewesen. Dafür wurde er zum Ehrenkreisbrandmeister ernannt. Sein Nachfolger ist Reinhold Achatz, der bereits seit Anfang dieses Jahres im Amt ist.

Eine weitere Ernennung gab Kreisbrandrat Holger Strunk bekannt: Klaus Karre, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Mainberg, wird Fach-Kreisbrandmeister für EDV. Damit reagiert die Kreisbrandinspektion auf die anstehenden Anforderungen durch die neue Einsatznachbereitung und dem Digitalfunk.

 

WERNECK (hof) Zu insgesamt 892 Einsätzen sind die Landkreisfeuerwehren im vergangenen Jahr alarmiert worden. Dabei hätten 8433 Helfer 13.721 Einsatzstunden geleistet, informierte Kreisbrandrat Holger Strunk beim 46.Kreisfeuerwehrtag.

Als Gastgeber stellte Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl den Markt Werneck mit seinen Gemeindeteilen vor. Sie freue sich, dass die Freiwillige Feuerwehr Werneck im Rahmen ihres 140-jährigen Jubiläums den Kreisfeuerwehrtag durchführen dürfe. Weiter hob sie hervor, dass der Markt Werneck insgesamt über 607 Feuerwehrleute verfüge, die im vergangenen Jahr 245 Einsätze zu bewältigen hatten. Besonders erfreut sei sie, dass 136 Jugendliche bei den Feuerwehren im Markt aktiv seien.

"Der Landkreis verfügt über ein sehr gutes Feuerwehrwesen", stellte Landrat Florian Töpper fest. Er dankte den Bürgermeistern für ihre Bemühungen, den Freiwilligen Feuerwehren die notwendige Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Er lobte die Feuerwehrleute für ihr großes ehrenamtliches Engagement. Dies habe sich bei den aktuellen Hochwasserereignissen Anfang Juni im Landkreis gezeigt, als in drei Tagen an 45 Einsatzstellen 4160 Stunden ehrenamtlich Hilfe geleistet wurde. Töpper appellierte, trotz des großen ehrenamtlichen Engagements die eigenen Familien nicht zu kurz kommen zu lassen.

In seinem Bericht gab Kreisbrandrat Holger Strunk einen Querschnitt durch die Einsätze des vergangenen Jahres. Mit dem Brand zweier Lkws in Gochsheim habe das Einsatzjahr 2012 am Neujahrsabend um 20:19 Uhr begonnen, und am 29.Dezember um 17:29 Uhr mit einer Ölspur in Rundelshausen geendet. Dabei betonte Strunk, jede Feuerwehr, egal ob groß oder klein, werde für ihre Ortschaft und für den überörtlichen Brandschutz gebraucht. Er sei sehr stolz auf die Feuerwehren und deren Fachwissen.

Für den Kreisfeuerwehrverband gab es einstimmige Entlastung. Die Kasse war vorbildlich geführt, der Haushaltsplan für 2014 wurde einstimmig von der Versammlung genehmigt. Ebenfalls ohne Gegenstimme war der Beitrag für den Kreis- und Landesfeuerwehrverband erhöht worden. Jetzt zahlt jede Gemeinde jährlich vier Euro pro Feuerwehrdienstleistenden.

Strunk dankte der gesamten Kreisbrandinspektion für die Unterstützung: der Atemschutzwerkstatt, der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung, den Feuerwehren, die die Betreuung der Abrollbehälter im Ausbildungszentrum übernommen haben sowie beim Gefahrgutzug, der auf Feuerwehren Bergrheinfeld, Geldersheim und Werneck verteilt ist. Als Arbeitsschwerpunkte für das kommende Jahr nannte Strunk die Einführung der neuen Einsatznachbereitung und ab Februar 2014 die Einführung des Digitalfunks.

 

 

Der Digitalfunk wird unterfrankenweit im Februar 2014 eingeführt. Dazu informierte die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg (SFSW), die ein Hilfeleistungslöschfahrzeug mit eingebauter digitale Funktechnik und Handgeräte mitgebracht hatte. FOTO HORST FRÖHLING

 

Dazu hatte die Staatliche Feuerwehrschule Würzburg (SFSW) ein Hilfeleistungslöschfahrzeug mitgebracht, in dem die digitale Funktechnik bereits einbaut ist. Außerdem gab es verschiedene Typen von Digitalfunkgeräten zu Anfassen. Dazu informierte Andreas Bömmel von der SFSW über den Aufbau und Betrieb eines digitalen Funknetzes sowie dessen Vorteile bei Einsätzen. Zu Umwelt und Gesundheit erklärte er, zur Festlegung der Grenzwerte liege in Deutschland eine Empfehlung der Strahlenschutzkommission zu Grunde. Die Digitalfunkgeräte unterschritten den derzeit gültigen Wert.

Thomas Schlereth, Leiter der Integrierten Leitstelle Schweinfurt (ILS,) informierte über die Arbeit der seit 24.Juli vergangenen Jahres in Betrieb gegangenen Einrichtung. Die Notrufnummer 112 werde jetzt bereits bei den meisten Notrufen genutzt. Seit Inbetriebnahme der ILS seien bis zum 30.Juni dieses Jahres 614 Feuerwehreinsätze im Landkreis begleitet worden. Schlereth sprach von einer sehr guten Zusammenarbeit aller "Blaulichtorganisationen". Kreisjugendwartes Christian Eichel berichtete, berichtete, dass vier Mannschaften aus dem Landkreis sich beim Jugendwettbewerb nach dem Sieg im Bezirksfinale für das Landesfinale qualifiziert hätten, wo es gute Platzierungen gegeben habe. Er wies darauf hin, die Jugendberichte rechtzeitig Anfang Dezember abzugeben. Besonders stolz sei er, dass entgegen dem unterfränkischen Trend der Landkreis Schweinfurt der einzige in Unterfranken sei, in dem ein leichter Zuwachs bei den Jugendfeuerwehrleuten vorhanden ist. Er dankte allen, die sich im Jugendbereich engagieren.

Dienstag, 06 Juli 2010 11:52

Kreisfeuerwehrtag 2010 in Wasserlosen

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WASSERLOSEN – „Ich werde noch zum Sowjetmarschall“, scherzte Landrat Harald Leitherer, ob eines weiteren hohen Ehrenzeichens an der Brust: Vom Deutschen Feuerwehrverband gab es den Verdienstorden, für langjährige herausragende Unterstützung der Ortsfeuerwehren auf Kreisebene: durch Schaffung von Atemschutzwerkstatt und Ausbildungszentrum in Niederwerrn ebenso wie die Bereitstellung von Fahrzeugen oder Brandübungs-Containern. Leitherer durfte sich über die höchste Auszeichnung freuen, die Deutschlands Floriansjünger an „Zivilisten“ verleihen. Ebenfalls auf dem 43. Kreisfeuerwehrtag in Wasserlosen ausgezeichnet wurde Mitstreiter Georg Vollmuth – dieser erhielt als Kreisbrandrat das Verdienstkreuz des DFV in Silber, nicht zuletzt für seine hervorragende Jugendarbeit.

Heiße Temperaturen herrschten auf dem sonntäglichen Treffen, unter dem politischen Schirm von Bürgermeister Günther Jakob und dem Landrat. Hitzig ging es auch nach einem ironisch-süffisanten Vortrag von Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm (Gerolzhofen) zu: Einsparbestrebungen, wie sie bei vielen Gemeinderäten vorherrschen würden, könnten dazu führen, dass es künftig etwa nur noch drei Feuerwehrstützpunkte in einem Landkreis gebe. Die Frist von 13 bis 17 Minuten, um einen Menschen aus einem brennenden Gebäude zu retten, könnte dann nicht mehr eingehalten werden. Reine Berufsfeuerwehren kämen auch finanziell teurer, wären technisch aufwendiger, so Schemm im überspitzten Beitrag, mit Blick auf Planspiele in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Darstellung werde der Realität nicht gerecht, konterte prompt Euerbachs Gemeindeoberhaupt Arthur Arnold: Die Bürgermeister setzten sich für die freiwilligen Wehren ein. Die Feuerwehrverbände müssten verstärkt mit den Gemeinderäten zusammenarbeiten, wenn es um Neuanschaffungen von Technik und Ausrüstung ginge, forderte Vizelandrat Paul Heuler, der ebenfalls das Mikrofon ergriff. „Ich habe mich vom Saulus zum Paulus bekehren lassen“, gestand diesbezüglich Harald Leitherer: Unterstützung von Feuerwehren sei trotz hoher Kosten eine Pflichtaufgabe der Politik, es gehe darum, Tote und Schwerverletzte zu verhindern.

Auch wenn Chemiefachberater Gisbert Wagner hernach symbolisch einen Geldschein anzündete, der sich als feuerfest erwies: Bei den Kreis-Feuerwehren werden (trotz derzeit hohem Nachrüstbedarf) sicher keine Unsummen an Euro verbrannt, der Feuerwehr-Ausbilder stellte außerdem spielerisch ein „Blaulicht“ im Glas her. Seinen Einstand gab Andreas Oesterreich als neuer Leiter der ständigen Wache Schweinfurt.

In den sonstigen Fachvorträgen ging es um den Jahresrückblick 2009, Alarmierungspläne in der Integrierten Rettungsleitstelle Schweinfurt, den Brand einer Kindertagesstätte 2006 in Landshut oder rechtliche Probleme bei Feuerwehr-Homepages. Am Nachmittag startete dann, bei glühender Hitze der Festumzug, im Rahmen der 125 Jahr-Feier der Feuerwehr Wasserlosen: kilometerlang von der Kirche zum Festplatz: Kommandant Josef Schießer begrüßte rund vierzig Vereinsabordnungen, von freiwilligen Feuerwehren aus dem Landkreis und Region ebenso wie der Musikkapelle und sonstigen Ortsvereine: Die Patenfeuerwehren aus Wasserlos (Alzenau) und Bad Friedrichshall (Baden-Württemberg) durften beim Festbetrieb ebenfalls nicht fehlen.

Sonntag, 06 Juli 2008 11:48

Kreisfeuerwehrtag 2008 in Bergrheinfeld

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BERGRHEINFELD (hof) Zu insgesamt 1010 Einsätzen seien die Landkreisfeuerwehren im vergangenen Jahr alarmiert worden. Dabei hätten die Kräfte 15.079 Einsatzstunden geleistet, erklärte Kreisbrandrat Georg Vollmuth in seinem Bericht.

Als Gastgeber stellte Bürgermeister Peter Neubert die Gemeinde vor. Landrat Harald Leitherer dankte den Bürgermeistern für ihre Bemühungen, den Freiwilligen Feuerwehren die notwendige Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Auch im Landkreis würden die Unfälle auf Autobahnen sowie die Einsätze bei Naturgewalten zunehmen, stellte er fest. Darauf müsse man sich künftig verstärkt einstellen. Bei der integrierten Leitstelle sei man auf einem guten Weg. Wichtig sei es, neue Feuerwehrleute zu gewinnen. Den Jugendwarten dankte er für ihre Tätigkeit.

 

Ehrungen beim Kreisfeuerwehrtag: Das Bild zeigt (von links) Kreisbrandinspektor Peter Hauke, Bürgermeister Peter Neubert, Ehrenkreisbrandrat Georg Seufert, Landrat Harald Leitherer, Altbürgermeister Bruno Strobel (Waigolshausen), Kreisbrandrat Georg Vollmuth und KBI Peter Höhn.
Foto: Horst Fröhling

 

Einen Querschnitt durch die Einsätze des vergangenen Jahre gab Kreisbrandrat Georg Vollmuth in seinem Bericht. Bei Sturm "Kyrill" am 18. Januar hätten 30 Feuerwehren ausrücken müssen. Am 21. Juni nach einem Starkregen seien 20 Feuerwehren im Landkreis alarmiert worden. Nach einem Blitzschlag sei am 27.05. ein Wohnhaus in Oberspiesheim getroffen worden. Zwei Wohnhausbrände hätten am 09.01. in Schnackenwerth und am 13.10. in Schwanfeld die Feuerwehren in Atem gehalten. Dazu seien einige schwere Verkehrsunfälle auf Autobahnen und Landstraßen gekommen. Insgesamt sei dies ein ganz normales "Durchschnittsjahr" gewesen.

Kreisjugendwart Horst Klopf berichtete, dass insgesamt 513 Jugendliche am Wissenstest teilgenommen hätten. Höhepunkt sei der Kreisjugendfeuerwehrtag gewesen. Ehrungen verdienter Kreisverbandmitglieder standen an: Altbürgermeister Bruno Strobel (Waigolshausen) wurde für sein Engagement im Kreisfeuerwehrverband (KFV) Schweinfurt, der vor 15 Jahren in Waigolshausen wieder gegründet worden ist, mit der Bayerischen Feuerwehr-Verdienstmedaille ausgezeichnet. Ehrenkreisbrandrat Georg Seufert wurde zum Ehrenvorsitzenden des KFV ernannt.

Über die Struktur und aktuelle Aufgaben des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) informierte Branddirektor Franz Josef Hench (Würzburg). Dabei unterstrich er die Bedeutung der Ortsteilfeuerwehren. Zum Dauerbrenner Digitalfunk bemerkte er, dass zur Zeit nicht geklärt sei, wie künftig digital alarmiert werden kann. Es gebe dafür beispielsweise noch keine Funkmeldeempfänger. Nicht geklärt sei dazu die Verteilung der Betriebskosten. Diskutiert werde auch der Führerschein Klasse B, der für Kfz bis zu 3,5 Tonnen und eine Anhängerlast bis 750 Kilogramm gelte. Hier werde überlegt, dies auf 4,25 Tonnen zu addieren, um so künftige Tragkraftspritzenfahrzeuge fahren zu könne. Ein Mitarbeiter des Gemeindeunfallversicherungsverbands (GUVV) informierte darüber, wie Feuerwehrleute und deren Dienst versichert sind.

Kreisbrandrat Georg Vollmuth gab einige personelle Neuerungen bekannt. Neue Kreisbrandmeister sind Roland Beyfuß (Kaisten), Alexander Bönig (Unterspiesheim) und Matthias Oswald (Niederwerrn, Leiter der Atemschutzwerkstatt). Ausgeschieden sind Manfred Korb, Winfried Seissinger, Eugen Alban und Martin Helbig, für den noch ein Nachfolger gesucht wird. Neue Jugendwartin ist Jessica Kramer (Sennfeld).

Ausrichter des Kreisfeuerwehrtages war die Freiwillige Feuerwehr Bergrheinfeld, die bereits den ersten Kreisfeuerwehrtag vor 40 Jahren ausgerichtet hatte und dieses Jahr ihren 140.Geburtstag feiert - gegründet am 19. März 1868.

Daten und Fakten: Die Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt im Jahr 2007  

In den 29 Gemeinden gibt es derzeit 119 Freiwillige Feuerwehren, sowie eine Betriebsfeuerwehr und zwei Werksfeuerwehren. Aktuell leisten 5062 Feuerwehrleute Dienst, davon sind 337 weiblich. Weiter gibt es 1086 Jugendfeuerwehrleute, darunter 198 weibliche. Die Zahl der Atemschutzgeräteträger ist auf 784 gestiegen, das sind 71 mehr als im Vorjahr.

Den Leistungsprüfungen unterzogen sich 691 Feuerwehrleute (480 Löschgruppe, 211 Technische Hilfeleistung). Im Ausbildungszentrum nahmen 225 Personen (62 Atemschutzgeräteträger, 20 CSA-Träger, 45 Maschinisten, 19 Funker, 80 Truppführer) an Lehrgängen teil. Weitere Fortbildungen fanden bei örtlichen Wehren statt.

Einsatzverteilung für das Jahr 2007 (2006): Gesamt 1010 (1056) Einsätze, davon Brandeinsätze 206 (223); Technische Hilfeleistung 646 (642); Sicherheitswachen 110 (124); Fehlalarme 48 (67). Im Einsatz waren dabei 10.143 (11.216) Feuerwehrdienstleistende, die zusammen 15.079 (16.292) Einsatzstunden leisteten. Die Notfallseelsorger wurden 49 (65) mal alarmiert.

Sonntag, 01 Juli 2007 11:41

Kreisfeuerwehrtag 2007 in Waigolshausen

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KREIS SCHWEINFURT (HOF) Die große Zahl der insgesamt 1056 gefahrenen Einsätze und die dabei 16.292 geleisteten Einsatzstunden des vergangenen Jahres standen im Mittelpunkt der Thematik beim Kreisfeuerwehrtag in Waigolshausen. Eröffnet hatte die Veranstaltung Kreisbrandrat Georg Vollmuth.

Bürgermeister Bruno Strobel stellte die Gemeinde vor. Gastgeber war die FF Theilheim. "Der Digitalfunk kommt", nahm Landrat Harald Leitherer Bezug auf die Pläne des Bundes und der Länder. Die Polizei gehe voran, die Feuerwehren folgten. Dann sei man endlich auf dem aktuellen Stand der Technik, die Funklöcher gehörten der Vergangenheit an. Wegen der anstehenden Finanzierung stünden noch Verhandlungen an.

"Die Jugendfeuerwehren im Landkreis sind absolut spitze", freute sich Leitherer über die Erfolge der drei Mannschaften aus dem Kreis beim bayerischen Finale des Jugendwettkampfes. Wichtig sei es, neue Feuerwehrleute zu gewinnen. Den Jugendwarten dankte er für ihre Tätigkeit. An die Gemeinden appellierte der Landrat, bei der Ausrüstung der Wehren nicht nachzulassen. Der Gerätebedarf müsse zeitnah gedeckt werden. Die fachlichen und finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden seien dabei zu berücksichtigen.

Die Meldungen über die Vogelgrippe hätten den Beginn des Jahres 2006 geprägt, so Kreisbrandrat Georg Vollmuth. Im Landkreis sei man darauf vorbereitet gewesen, die betroffenen Einheiten seien nachgerüstet worden. Am 15. Februar 2006 seien Einsatzkräfte aus fünf Landkreiswehren zum Katastropheneinsatz nach Bodenmais gerufen worden. Doch Schnee räumen von Dächern sei nicht unbedingt das alltägliche Geschäft der Feuerwehren. Zur Fußballweltmeisterschaft sei auch der Erkunder des AC-Zuges in Nürnberg eingesetzt gewesen.

Zum größten Brandeinsatz des vergangenen Jahres hatte sich das Feuer in einem Grafenrheinfelder Installationsbetrieb entwickelt. Hier waren 14 Feuerwehren, die Erkunder Stadt und Land, Atemschutzwerkstatt, die Unterstützungsgruppe der örtlichen Einsatzleitung (UGÖEL) sowie die Notfallseelsorge im Einsatz. Die im Berichtsjahr gefahrenen Einsätze seien von 887 im Jahr 2005 auf 1056 gestiegen, was 20 Prozent mehr an Einsätzen entspreche. Vollmuth dankte seinem Team und den Feuerwehren für das große Engagement. Dank sprach er den Betreuern der Internetseite des Kreisfeuerwehrverbandes aus. Hier habe sich innerhalb eines Jahres die Zahl der Besucher von 450.000 auf 650.000 erhöht.

Zur 10-Minuten-Hilfsfrist bemerkte der Kreisbrandrat, dass dies nicht in jedem Einzelfall eingehalten werden könne. Es sei anzustreben, dass nach Eingang der Alarmmeldung jede in einem Ort an einer Straße gelegene Einsatzstelle innerhalb dieser Frist zu erreichen ist. Zur "Rettungstraube" – dieser Bericht des Tagblatts hatte in Feuerwehrkreisen sehr großen Unmut erregt – bemerkte Vollmuth, er sei froh um jeden freiwilligen Retter, der zu einem Einsatz komme. Sei beim Einsatz die Sachlage klar, würden die Kräfte wieder zurück geschickt. Weiter erklärte er, seit einem tragischen Unfall auf der Autobahn bei Aschaffenburg sei es üblich, bei eingeklemmten Personen zwei unabhängige Rettungssätze zu alarmieren.

Kreisbrandinspektor Peter Hauke informierte über das Katastrophenführungs- und Gefahrgutkonzept des Landkreises. Hier lobte er den guten Ausbildungsstand und Zusammenhalt des umstrukturierten AC-Zuges unter der Führung von Kreisbrandmeister Holger Strunk. Ausrichter des Kreisfeuerwehrtages war die Freiwillige Feuerwehr Theilheim.

Daten und Fakten: Die Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt im Jahr 2006  

In den 29 Gemeinden gibt es derzeit 119 Freiwillige Feuerwehren sowie eine Betriebsfeuerwehr und zwei Werksfeuerwehren. Aktuell leisten 5081 Feuerwehrmänner und -frauen Dienst. Das sind 141 mehr als im Vorjahr. Davon sind 318 weiblich, was einen Anteil von 6,3 Prozent bedeutet. Weiter gibt es 1071 Jugendfeuerwehrleute, darunter 202 weibliche. Die Zahl der Atemschutzgeräteträger ist auf 713 gestiegen, das sind 104 mehr als im Vorjahr.

Den Leistungsprüfungen unterzogen sich 780 Feuerwehrleute (638 Löschgruppe, 142 Technische Hilfeleistung). Im Ausbildungszentrum nahmen 144 Personen an sechs Lehrgängen teil. Weitere Fortbildungen fanden bei örtlichen Wehren statt.

Einsatzverteilung für das Jahr 2006 (2005): Gesamt 1056 (887) Einsätze, davon Brandeinsätze 223 (217), Technische Hilfeleistung 642 (483), Sicherheitswachen 124 (109), Fehlalarme 67 (78). Im Einsatz waren dabei 11.216 (9125) Feuerwehrdienstleistende, die zusammen 16.292 (16.393) Einsatzstunden leisteten. Insgesamt konnten 57 Personen aus lebensbedrohenden Situationen gerettet werden. Für 17 Personen kam jede Hilfe zu spät. Die Notfallseelsorger wurden 65 mal alarmiert.

Montag, 04 Juli 2005 11:40

Kreisfeuerwehrtag 2005 in Dingolshausen

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Dingolshausen – Das Ehrenamt Feuerwehr ist wichtiger denn je. Das wurde beim 38. Kreisfeuerwehrtag betont. Zu Beginn stellte Dingolshausens Bürgermeister Lothar Zachmann die gastgebende Gemeinde vor.

Landrat Harald Leitherer dankte in seinem Grußwort allen Feuerwehrleuten für den geleisteten Dienst. Lob erging in Folge auch an die Bürgermeister, welche trotz schwieriger Finanzlage, den Feuerwehren eine gute Ausrüstung gewährleisten.

In seiner Laudatio für den ausscheidenden Kreisbrandmeister (KBM) Günther Haßfurter (Gochsheim) ging Leitherer dann auf dessen Verdienste ein. Haßfurter fügt sich nun in die Riege der Ehrenkreisbrandmeister ein. Neu eingeführt wurde Mirco Böhm (27) aus Schwebheim. Er setzt die Verjüngung der Inspektion fort.

In seinem Jahresbericht ging Kreisbrandrat Georg Vollmuth auf Großereignisse ein, so zum Beispiel der Gas-Unfall im Erich-Kästner-Kinderdorf in Oberschwarzach oder auch den Großbrand in einem Gewächshaus in Oberspiesheim, der den eingesetzten Wehren ihr ganzes Können abverlangte.

Vollmuth erwähnte ferner die vermehrten Brände in der Vorweihnachtszeit 2004. Und das obwohl zur Vorbeugung seitens der Feuerwehr viel getan werde.

Die Abschaffung der regelmäßigen Feuerbeschau fordert nun langsam ihren Tribut. Dies führt dazu, dass zum Beispiel im Einsatzplan ausgewiesene Zugänge "nicht mehr oder kaum begehbar sind". Solche und ähnliche Situationen stellen für die Feuerwehren ein großes Problem dar. Vollmuth appellierte hier an die Verantwortung der Gemeinden.

Kreisfeuerwehrjugendwart Horst Klopf lobte die mit insgesamt 856 Jugendlichen hohe Anzahl beim Wissenstest. Er erwähnte weiterhin unter anderem die 1. Abnahme der Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr. Zudem hob er die gute Jugendarbeit in den einzelnen Wehren besonders hervor.

Dem Bericht des Kassiers und der Kassenprüfer schloss sich ein informativer Fachvortrag über das Gefahrenpotential bei Solaranlagen an. Gerolzhofens zweiter Kommandant Franz Hepp informierte über den Umgang bei solchen Einsätzen. Er gab wichtige Tipps über Solarenergie allgemein und deren Eigenschaften. Wie andere Redner auch, nutzte Hepp die Vorteile der vorhandenen Beamer, um die Themen auch bildlich darstellen zu können.

Wie schnell bei einer notwendigen Schulräumung Hektik ausbrechen kann, zeigte ein unterhaltsamer Videofilm. Wie man es besser machen kann, erläutere Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm. "Ganz wichtig ist, dass man mit den Schulen im Gespräch bleibt", so Schemm weiter. Der laut Tagesordung vorgesehene Bericht über Höhensicherung wurde verlegt.

Mit einer Diskussionsrunde endete der 38. Kreisfeuerwehrtag. Er war verbunden mit der 13. Kreisfeuerwehrverbandsversammlung.

Sonntag, 11 Juli 2004 11:37

Kreisfeuerwehrtag 2004 in Sennfeld

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Gestiegene Einsätze und demografischer Schwund

SCHWEINFURT-LAND (HOF) Die große Zahl der insgesamt 1101 gefahrenen Einsätze und die dabei 26995 geleisteten Einsatzstunden des vergangenen Jahres standen im Mittelpunkt der Thematik beim Kreisfeuerwehrtag in Sennfeld. Eröffnet hatte die Veranstaltung Kreisbrandrat Georg Vollmuth.

Bürgermeister Emil Heinemann stellte die Gast gebende Gemeinde vor. „Wir kamen im Landkreis glücklicherweise um eine Katastrophe herum“, nahm Landrat Harald Leitherer Bezug auf das Hochwasser vom 4.Januar 2003. Hier sei der Hochwasserscheitel nicht in der prognostizierten Höhe eingetroffen. Diese hohe Zahl an Einsätzen würde immer häufiger kommen, betonte er. Verstärkt werde dies im kommenden Jahr durch die Inbetriebnahme der A 71. Hier würden zur Zeit neue Einsatzrichtlinien erstellt.

Als problematisch bezeichnete es Leitherer, neue Feuerwehrleute zu gewinnen. Langsam zeigten sich die Auswirkungen des demografischen Rückgangs. Im Landkreis sei die Zahl der Feuerwehrdienstleistenden von 5500 im Jahr 2001 auf jetzt 4900 zurückgegangen, Tendenz fallend. Die Nachwuchsarbeit müsse verstärkt werden. Gleichzeitig dankte er den Jugendwarten für ihre Tätigkeiten.

Der Gerätebedarf in den Gemeinden müsse zeitnah gedeckt werden, betonte der Landrat. Die Kreisbrandinspektion habe hierbei die Aufgabe, diese Anforderungen zu formulieren. Die fachlichen und finanziellen Möglichkeiten der Gemeinden seien dabei zu berücksichtigen. Man müsse hier miteinander laufen. Künftig befürchtet Leitherer eine Kürzung der staatlichen Zuschüsse. Den Feuerwehren dankte Leitherer für die gute Arbeit, trotz erhöhter Belastung. Weiter stellte er die gute Kooperation mit den anderen Hilfsorganisationen und der Polizei heraus. Im kommenden Jahr werde beschlossen, wie der neue Zweckverband zur Integrierten Leitstelle aussieht.

Mit einer Gedenkminute für zwei heuer in Unterfranken tödlich verunglückten Feuerwehrleute begann Kreisbrandrat Georg Vollmuth seinen Bericht. Auch hier nahm das Januarhochwasser breiten Raum ein. Handlungsbedarf sei angesagt gewesen, als der Main die kritische Grenze überschritten hatte. Der Krisenstab im Landratsamt sei am frühen Nachmittag einberufen worden. Glücklicherweise habe eine ganze Ladung Sandsäcke für den Landkreis organisiert werden können.

Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und den Rettungsdiensten reibungslos geklappt. 2003 sei kein Einsatzbereich für die Feuerwehren ausgeblieben. „Die Bandbreite erstreckte sich von Mülltonnenbränden, Blitzeinschlägen, einem Sägewerkbrand bis zum Brand einer Kompostieranlage, vom einfachen Verkehrsunfall mit Öl aufnehmen bis zum Lkw-Unfall auf der Autobahn, bei dem die eingesetzten Feuerwehren mit ihrem Gerät machtlos zusehen mussten, wie ein junger Kraftfahrer starb“, so der Kreisbrandrat.

Zur Personalentwicklung sagte Vollmuth, dass die steigende Zahl von Einsätzen nicht von immer weniger Feuerwehrleuten geleistet werden könne. Jede einzelne Feuerwehr müsse dem mit verstärkter Werbung sowohl im Jugend- als auch im Erwachsenenbereich entgegenwirken. Zur Umstellung des staatlichen Fördersystems bemerkte der Kreisbrandrat, dass hier ein völlig neuer Verteilerschlüssel gefunden werden müsse. Über die „Zehn-Minuten-Hilfsfrist“ sagte Vollmuth, dass man diese momentane Situation ohne Gesetzescharakter weiter bestehen lassen sollte. „Von der Bevölkerung wird im Schadensfall ein schnelles und kompetentes Eingreifen der Feuerwehr flächendeckend erwartet“, betonte er.

Kreisjugendfeuerwehrwart Horst Klopf berichtete von 1020 Jugendlichen, die in 77 Gruppen bei den Feuerwehren im Landkreis ihren Dienst tun. Insgesamt seien 306 Jugendliche den Feuerwehren beigetreten, 125 in die aktive Wehr übernommen und 65 ausgeschieden. Das Problem sei hier die Altersgruppe zwischen 18 und 25 Jahren, wo zum größten Teil bedingt durch Ausbildung und Beruf eine hohe Austrittsquote zu verzeichnen sei.

„Die Feuerwehren sind immer mehr gefordert“, stellte Kreisbrandinspektor Peter Höhn fest. An Hand statistischer Unterlagen belegte er diese Aussage. Durch die Zunahme der Einsatzzahlen und dem gleichzeitigen Rückgang des Personals sei jeder Feuerwehrmann oder –frau weit mehr gefordert als noch vor zehn Jahren. Zugenommen habe außerdem die Zahl der Menschenrettung von 49 im Jahr 2002 auf 63 (2003). Im gleichen Zeitraum sei die Zahl der eingesetzten Fahrzeuge von 1088 auf 1766 gestiegen. Beim Atemschutz seien im letzten Jahr 177 Geräte eingesetzt worden. 2002 seien es 112 gewesen. Die Zahl der Atemschutzgeräteträger betrage zur Zeit 642. Bedenkt man, dass seit 200 Geräteträger seit 2001 ausgebildet wurden, bedeute dies, dass gleichzeitig 160 Atemschützer ausgeschieden sind.

In weiteren Vorträgen gab KBI Gottfried Schemm Hinweise zu Erstmaßnahmen an der Einsatzstelle. Über den neuen „Rüstsatz Bahn“ informierte KBI Peter Hauke. Hierbei machte er den schlechten Zustand der Zugangswege zu den Gleiskörpern – diese sind größtenteils durch Hecken zugewuchert - aufmerksam.

Sonntag, 06 Juli 2003 11:34

Kreisfeuerwehrtag 2003 in Waigolshausen

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Schweinfurt-Land (hof) "Zu insgesamt 938 Einsätzen sind die 121 Feuerwehren des Landkreises im Jahr 2002 ausgerückt", berichtete Kreisbrandrat Georg Vollmuth beim Kreisfeuerwehrtag in Waigolshausen, veranstaltet von der Freiwilligen Feuerwehr Hergolshausen. Die Einsätze untergliedern sich in 142 Brände, 591 technische Hilfeleistungen, 96 Sicherheitswachen und 59 Fehlalarmierungen. Insgesamt waren dies 146 Einsätze mehr als 2001.

Vollmuth stellte weitere Schwerpunkte des abgelaufenen Berichtsjahres vor, wie die im Ausbildungszentrum Niederwerrn laufenden Lehrgänge. Aus dem Landkreis hätten sich außerdem zwölf Kräfte am Hochwassereinsatz in Dessau beteiligt. Abgehalten wurde ein Brandschutzseminar für Erzieherinnen und Lehrer. Für das neue Einsatzleitfahrzeug sei ein schlüssiges Konzept erstellt worden.

Landrat Harald Leitherer dankte den Feuerwehrleuten für die im vergangenen Jahr geleistete ehrenamtliche Arbeit und das große Engagement der Kreisbrandinspektion. Weiter lobte er die gut funktionierende Kooperation zwischen den Hilfsorganisationen. Dabei hob der Landrat die Bedeutung der kleinen "unverzichtbaren" Ortsteilfeuerwehren hervor.

In der Aussprache betonte Bürger Paul Heuler die Notwendigkeit der Verrechnung von Einsätzen der Feuerwehr. Hier müsse seitens der Verwaltung auch eine gewisse Sensibilität vorhanden sein. Über dieses Thema sollte im Gremium des Kreisfeuerwehrverbandes weiter beraten werden, forderte Bürgermeister Artur Arnold (Euerbach). Es sei richtig, dass die Gemeinden angefallene Kosten in Rechnung stellen, so Landrat Leitherer. Es könne nicht angehen, dass die Gemeinden dies alles zum Nulltarif machten. Es gebe aber Fälle, in denen Sensibilität gefragt sei.

Laut Kreisjugendwart Horst Klopf waren im Landkreis zum 31. Dezember 2002 insgesamt 1012 Jugendliche bei den Feuerwehren gemeldet. Es gab 260 Zugänge. Insgesamt seien in den Jugendgruppen 3430 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung sowie 1230 Stunden allgemeine Jugendarbeit abgehalten worden. Klopf hob in seinem Bericht die Jugendgruppen aus Ebertshausen, Stammheim und Sennfeld hervor. Sie hatten beim Bezirksentscheid des Bundeswettkampfs die drei ersten Plätze erreicht.

Mit der bayerischen Feuerwehr-Ehrenmedaille ausgezeichnet wurde Dekan Werner Kirchner für seine Verdienste um die Notfallseelsorge. Das Feuerwehrehrenkreuz in Silber erhielten die Kreisbrandinspektoren Peter Hauke und Peter Höhn sowie Kreisbrandmeister Martin Helbig. Für 33 Jahre als Kommandant wurde Josef Schmitt (Burghausen) mit den Bayerischen Feuerwehrehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.

Über die Neufassung der Atemschutzvorschrift informierte Kreisbrandmeister Martin Helbig. Er wies darauf hin, dass jetzt Atemschutzgeräteträger eigenverantwortlich für die ärztliche Untersuchung (G 26) sorgen müsse. Außerdem sei jährlich einmal die Atemschutz-Übungsstrecke von jedem zu bewältigen.

Über die Neufassung der Einsatzberichte informierte Kreisbrandinspektor Peter Höhn. Außerdem wies er darauf hin, dass die Internetseiten des Kreisfeuerwehrverbandes inzwischen den 100 000 Besucher verzeichnet hätten. Kreisbrandinspektor Peter Hauke stellte das Konzept der Unterstützungsgruppe "Örtliche Einsatzleitung" und deren Einbindung in den Katastrophenschutz des Landkreises vor. Im Anschluss daran übergab Landrat Leitherer das neue, 90 000 Euro teuere Einsatzleitfahrzeug der Kreisbrandinspektion.

Sonntag, 07 Juli 2002 11:30

Kreisfeuerwehrtag 2002 in Alitzheim

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Alitzheim Insgesamt 782 Ernstfalleinsätze und 12 922 Einsatzstunden bewältigten im vergangenen Jahr die 121 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt. Diese beeindruckende Leistungsbilanz war aber nur ein Teil dessen, was die Führungsspitze des Kreisfeuerwehrverbandes beim 35. Kreisfeuerwehrtag den Delegierten der Wehren präsentierte.

35. Kreisfeuerwehrtag gewährte Einblick in das Geleistete - Starke Jugendarbeit

Kreisbrandrat (KBR) Georg Vollmuth (Frankenwinheim) konnte anlässlich des Kreisfeuerwehrtages im Namen der Kreisbrandinspektion des Landkreises Schweinfurt neben den Vertretern und Verantwortlichen der 121 Landkreiswehren mit ihren 5500 Angehörigen auch Delegationen anderer Rettungs- und Hilfeleistungsorganisationen sowie Vertreter der politischen Kommunen begrüßen.

Nachdem gastgebender Bürgermeister Michael Geck den Gästen aus dem gesamten Kreisgebiet die Gemeinde Sulzheim in ihrer Struktur vorgestellt hatte, sprach Landrat Harald Leitherer angesichts der im Landkreis Schweinfurt in den letzten Jahren ständig steigenden Zahl schwerer Verkehrsunfälle von einer großen psychischen Belastung, mit der sich die Einsatzkräfte der Feuerwehren konfrontiert sähen, vor allem junge Wehrleute hätten hier einiges zu verdauen, so Leitherer.

Notfallseelsorge wichtig
"Besonders möchte ich mich an dieser Stelle auch bei den Notfallseelsorgern in unserem Gebiet bedanken, die Opfer wie Einsatzkräfte bei derartigen Notlagen betreuen." Positiv merkte der Landrat die in letzter Zeit verbesserte Darstellung der Arbeit der Feuerwehr insbesondere in den lokalen Printmedien an.

Der ausführliche Leistungsbericht von KBR Vollmuth gab den Anwesenden einen guten Gesamtüberblick über die Tätigkeiten der Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt im Jahr 2001, die weit über das Helfen bei Notfällen aller Art hinausreichte. Zwar weist die Einsatzstatistik insgesamt 782 Einsätze aus - darunter 210 Brandbekämpfungen, 462 technische Hilfeleistungen, 66 Sicherheitswachen und 44 Fehlalarmierungen -, bei denen 7506 Feuerwehrdienstleistende 12 922 Stunden tätig waren, aber ein in Zahlenwerten kaum fassbarer weiterer Arbeitsschwerpunkt war die Ausbildung.

Im Ausbildungszentrum Niederwerrn fanden Lehrgänge für Atemschutzgeräteträger, Maschinisten, Truppmann und -führer statt, dazu kommen mehrere Standortschulungen sowie 121 Leistungsprüfungen mit 865 Teilnehmern.

Trittbrettfahrer
Ein besonders brisantes Einsatzgebiet sah Vollmuth nach den Terroranschlägen von New York im Bereich präventiver Vorbereitungen gegen mögliche terroristische Aktionen im Landkreis. Es wurden spezielle Übungen ausgerichtet und Personal im Bereich der Dekontamination von Fahrzeugen und Personen nach einem Anschlag mit biologischen oder chemischen Substanzen geschult.

Zum Glück stellten sich mehrere Einsatzanforderungen nach vermeintlichen Milzbrandattacken als das Werk verantwortungsloser Trittbrettfahrer heraus. Ebenfalls in den Bereich präventiver Maßnahmen fiel die Übergabe von drei Brandschutzerziehungskoffern der Kreissparkasse an den Kreisfeuerwehrverband, mit denen Kinder professionell auf die Gefahren von Bränden vorbereitet werden können.

Dem Bericht von Kreisjugendwart Horst Klopf (Marktsteinach) war zu entnehmen, dass Ende vergangenen Jahres 1044 Jugendliche (darunter 213 junge Frauen) in 98 Jugendgruppen auf den Feuerwehrdienst vorbereitet wurden. Im Jahreszeitraum traten 321 Nachwuchskräfte den Gruppen neu bei, 180 konnten in die Reihen der aktiven Wehren entlassen werden. Die Summe der Ausbildungszeit belief sich auf 321 Stunden technische Ausbildung sowie 1251 Stunden allgemeine Jugendarbeit. Am Wissenstest 2001 beteiligten sich 635 Jugendliche, die Jugendleistungsspange absolvierten 267 Nachwuchskräfte - 198 mehr als im Jahr 2000!

Im weiteren Verlauf der Versammlung stellte das Internet-Team des Kreisfeuerwehrverbandes Neues vom Internet-Auftritt unter www.kfv-schweinfurt.de vor. Die sehr gut besuchte Homepage besteht seit gut einem Jahr und wurde von Fachmagazinen schon mehrfach prämiert.

Anschließend unterwies Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm (Gerolzhofen) die Anwesenden über Rechte und Pflichten bei Einsatzfahrten mit Sondersignal. Nach § 35 StVO haben Feuerwehrdienstleistende schon bei der Anfahrt im Privat-Pkw zum Gerätehaus im Einsatzfall Sonderrechte im Straßenverkehr. Dennoch betonte Schemm die besondere Pflicht, trotzdem äußerste Vorsicht walten zu lassen und eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer auszuschließen.

Wegerecht per Martinshorn
Bei der Fahrt mit den Einsatzfahrzeugen, erläuterte Schemm, könnte die Feuerwehr nach § 38 StVO auf das so genannte Wegerecht drängen, das heißt, dass andere Verkehrsteilnehmer den Feuerwehrfahrzeugen freie Bahn schaffen müssten. Allerdings sei dieses Wegerecht nur bei eingeschaltetem Blaulicht in Kombination mit dem Martinshorn in Kraft - auch nachts. Aber auch hier seien die Fahrer, vor allem in Kreuzungsbereichen, zur größten Vorsicht verpflichtet, um Unfälle mit zum Teil verheerenden Folgen zu verhindern.

Montag, 02 Juli 2001 11:26

Kreisfeuerwehrtages 2001 in Herlheim

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Herlheim Vertreter von über 110 Feuerwehren des Landkreises fanden sich in der Herlindenhalle ein, die aus Anlass des 150jährigen Bestehens der Herlheimer Feuerwehr Schauplatz des 34. Kreisfeuerwehrtages des Landkreises, verbunden mit der 9. Kreisfeuerwehrverbandsversammlung, war. Im Rahmen des Kreisfeuerwehrtages wurde Kreisbrandrat a.D. Georg Seufert zum Ehren-Kreisbrandrat ernannt.

34. Kreisfeuerwehrtag in Herlheim - 61 Vereine und Wehren nahmen am Festzug teil

Kreisbrandrat Georg Vollmuth bescheinigte, Kreisbrandrat a.D. Georg Seufert habe "die Richtung bestimmt", wodurch die Feuerwehr im Landkreis im Hinblick auf die Ausbildung und die Jugend an der Spitze der Feuerwehren stehe. Als Anerkennung für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement wurden Kreisbrandrat a.D Georg Seufert und Kreisbrandmeister a.D. Martin Nöth, wie Landrat Harald Leitherer scherzhaft meinte, in den "Kreis der alten Knochen" aufgenommen und somit offiziell aus ihrem Dienst verabschiedet. Landrat Leitherer ernannte Georg Seufert zum Ehrenkreisbrandrat und Martin Nöth, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte, zum Ehrenkreisbrandmeister.

Bürgermeister Horst Herbert stellte den Feuerwehrmännern und -frauen und den zahlreichen Ehrengästen als Einführung zum 34. Kreisfeuerwehrtag kurz die Großgemeinde Kolitzheim vor. "Über 100 Verein prägen das Bild unserer Gemeinde", informierte Horst Herbert.

Landrat Leitherer bekannte sich in seinem Grußwort eindeutig zum Erhalt der kleinen Ortswehren, da eine Berufsfeuerwehr in einem Flächenlandkreis wie Schweinfurt keinen umfassenden Schutz bieten könnte. "Trotzdem kann nicht jede Wehr wie eine Stützpunkt-Feuerwehr ausgerüstet sein", bat er die Vertreter von über 110 Freiwilligen Feuerwehren um Verständnis. Weiter ging er auf die Problematik der gemeinsamen Notrufnummer für Rettungsdienste und Feuerwehren ein und versprach, dass die Interessen aller Beteiligten nicht zu kurz kämen.

Kreisbrandrat Georg Vollmuth ging in seinem Rückblick auf das Jahr 2000 auf die angebotenen Lehrgänge, die Angliederung einer zusätzlichen Atemschutzwerkstatt am Ausbildungszentrum, die Einrichtung eines zweiten Schulungsraumes und die Anschaffung eines gebrauchten VW-Busses ein. Sein Hauptziel sei es, das hohe Niveau der Landkreiswehren in der Ausbildung, Ausrüstung und der Jugendarbeit zu bewahren und fortzuführen.

Außerdem berichtete Vollmuth über die erste Durchführung eines Planspieles, das für die Schulung von Führungskräften und Gruppenführern enorm wichtig sei, denn jeder Einzelne könne sein Wissen und seine Reaktion überprüfen und Team entsprechende Lösungen finden. Mit dem Brandschutzerziehungsseminar finde am 8. September dieses Jahres ebenfalls eine wichtige Maßnahme zur Vermeidung von Bränden statt. Zum Schluss seines Berichts ging Kreisbrandrat Vollmuth auf Neuigkeiten vom Bayerischen Feuerwehrverband ein.

Stefan Hauck, der stellvertretende Kreisfeuerwehr-Jugendwart, informierte über den Stand der Jugendarbeit im Jahr 2000. 953 Jugendliche waren zum 31. 12. 2000 gemeldet. Stefan Hauck bedauerte, dass im vergangenen Jahr bei den Jugendveranstaltungen im Gegensatz zum Jahr zuvor nur recht wenige Jugendliche teilnahmen. Hauck freute sich jedoch, dass vier Mannschaften aus dem Landkreis die ersten vier Plätze beim 18. Kreisentscheid zum Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in Gerolzhofen belegten. Hauck informierte auch, dass der Kreisfeuerwehrverband jetzt auch im Internet mit einer Seite vertreten ist. Unter www.kfv-schweinfurt.de kann man das Wichtigste über die Kreisfeuerwehrverband erfahren. Stefan Hauck stellte die neue Homepage des Verbandes auf einer Leinwand vor.

Über die neue Richtlinie der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) referierte Kreisbrandmeister Bernhard Voit. Näher ging er in diesem Zusammenhang auf die Frequenzzuteilungen und die Besonderheiten des BOS-Funkes ein.

Wie wichtig der Einsatz von Notfallseelsorgern ist, zeigte Kreisbrandinspektor Gottfried Schemm auf. "Die Ausgangsgedanken für die Schaffung einer Notfallseelsorge waren die Überlegungen, wie Hilfe für verschiedene Personengruppen wie die Opfer, Angehörigen oder die Feuerwehrleute geleistet werden kann", zeigte Schemm die Anfänge der Notfallseelsorge auf. Im vergangenen Jahr hatte die Notfallseelsorge Schweinfurt 47 Einsätze, was für die Etablierung der Notfallseelsorge spreche.

"Häufig sind es die Schattenseiten des Lebens, die die Feuerwehr und die Polizei zusammen zum Einsatz bringen", erläuterte Erster Polizeihauptkommissar Wolfgang Förster. Er bedankte sich bei den Feuerwehren, die durch Verkehrsregelungen und die Notfallseelsorge die Polizei enorm entlasten würden.

Nach dem Bericht des Kassiers des Kreisfeuerwehrverbandes, Nicola Roland, wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet. Beim Punkt "Wünsche und Anträge" wurde Alitzheim als Austragungsort des Kreisfeuerwehrtages 2002 und Hergolshausen für 2003 bestimmt.

Im Anschluss an den 34. Kreisfeuerwehrtag feierten die Herlheimer Feuerwehrmitglieder und all ihre Gäste das 150-jährige Bestehen der Wehr. Auch das Wetter zeigte sich beim Umzug von seiner strahlendsten Seite. Mit stattlichen 61 Zugnummern schlängelte sich der Festzug durch die Straßen von Herlheim und endete an der Herlindenhalle, wo die Feier weiter ging.

Von unserer Mitarbeiterin Tanja Zapf

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