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Mittwoch, 03 Juni 2020 11:40

Versicherungskammer Bayern übergibt Schwimmsauger

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v.l.: KBI Johannes Grebner, KBR Holger Strunk, Versicherungskammer Bayern Florian Ramsl, KBI Reinhold Achatz v.l.: KBI Johannes Grebner, KBR Holger Strunk, Versicherungskammer Bayern Florian Ramsl, KBI Reinhold Achatz Kreisbrandinspektion Schweinfurt, Jan Hußlein

Damit das Löschwasser nicht ausgeht
Versicherungskammer Bayern übergibt Schwimmsauger

Niederwern. Das trockene Frühjahr 2020 führte bereits zu Wald- und Flächenbränden und lies mancherorts schon das Löschwasser knapp werden. Auch in den heißen Sommern der Jahre 2018 und 2019 war der Wasserstand in vielen Bächen so niedrig, dass mit herkömmlichen Mitteln der Feuerwehr kein Löschwasser mehr entnommen werden konnte.
Die Versicherungskammer Bayern rüstet daher die Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt mit 14 Schwimmsauger im Wert von ca. 7.000 Euro aus. Kreisbrandrat Holger Strunk, die Kreisbrandinspektoren Reinhold Achatz und Johannes Grebner erhielten diese von Florian Ramsl, Referent für Feuerwehrförderung bei der Versicherungskammer, überreicht.
Insgesamt werden den bayerischen Feuerwehren 900 Schwimmsauger im Gesamtwert von 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Schwimmsauger kann die Feuerwehr künftig Löschwasser auch bei geringem Wasserstand aus Gewässern pumpen. Eine ausreichende Löschwasserversorgung ermöglicht es der Feuerwehr eine Brandausbreitung zu verhindern und damit Schäden an Gebäuden und der Umwelt zu minimieren. Dies wirkt sich auch positiv auf die Bilanz des größten Wohngebäudeversicherers in Bayern und der Pfalz aus.

„Ohne Löschwasser kann die beste Feuerwehr nicht löschen“ erläutert Barbara Schick die stellvertretende Vorsitzende des Vorstands von der Versicherungskammer Bayern „Als Versicherer der Kommunen liegt uns sehr daran, diese bei der Ausrüstung ihrer Feuerwehren zu unterstützen“.

Wasserhöhe von nur 5 cm statt 30 cm notwendig

Mit dem Schwimmsauger kann aus Bächen gesaugt werden, wenn der Wasserstand nur noch 5 cm beträgt. Bisher waren mindestens 30 cm notwendig. Da das Wasser an der Oberfläche entnommen wird, wird zudem der Gewässerboden geschont. Der 7kg leichte Schwimmsauger besteht aus einem 60 cm langen Polyethylen-Körper und wird anstelle eines herkömmlichen Saugkorbes aus Metall am Saugschlauch angebracht. Dieser Saugschlauch wird an der Pumpe des Feuerwehrfahrzeuges angeschlossen.
Da nicht überall Hydranten vorhanden sind, muss das Löschwasser oft aus Bächen oder Teichen gepumpt werden. Der Schwimmsauger ist dafür eine einfache, aber geniale Erfindung. Zudem ist das Absaugen von Wasser bei Überschwemmungen möglich.

Das Projekt wurde von der Versicherungskammer Bayern gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern entwickelt. Die Verteilung läuft noch bis zum Ende des Jahres 2021 über die Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände.

Im Anhang die Pressemitteilung der Versicherungskammer Bayern.

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