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Mittwoch, 17 November 2021 19:08

Ausbildungsangebote im Fachbereich Atemschutz abgesagt

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Gemäß der Empfehlung des Landesfeuerwehrverbands Bayern und in Anbetracht der steigenden Inzidenzzahlen sowie der Auslastung der Intensivstationen werden alle restlichen für dieses Jahre geplanten Ausbildungsangebote der Kreisbrandinspektion Schweinfurt im Fachbereich Atemschutz abgesagt.

Sehr geehrte Damen und Herren, werte Führungskräfte, liebe Kameradinnen und Kameraden,

angesichts der weiter stark ansteigenden Infektionszahlen ist die Gesamtlage als sehr ernst zu bezeichnen. Um insbesondere das Gesundheitswesen nicht kollabieren zu lassen, sind alle aufgerufen, in jeweiliger Zuständigkeit und Verantwortung alles Mögliche zu unternehmen, die Infektionsketten zu unterbrechen und so den Anstieg der Zahlen zu bremsen.

Ohne hier weiter auf die rechtlich vorgeschrieben oder möglichen Maßnahmen einzugehen (ein Schreiben hierzu wird in Kürze vom Bayer. Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration erwartet) empfehlen wir für den Feuerwehrdienst in Bayern aus verbandlicher Sicht ganz allgemein folgende Maßnahmen in jeweils örtlicher, freiwilliger Verantwortung und Umsetzung:

  1. Impfen (egal ob 1.,2. oder 3. Impfung)! – s. dazu auch die Impfempfehlung des Bundesfeuerwehrarztes in der Anlage
  2. Strikte Beachtung der allgemeinen Hygieneregeln!
  3. Generelles Tragen einer FFP2-Maske bei Unterschreitung des Mindestabstands von 1,5m (egal ob im Freien, im Innern oder im Fahrzeug)
  4. Verzicht auf alle Übungen und Ausbildungen, die noch nicht begonnen wurden und die nicht zwingend zum Erhalt der Einsatzbereitschaft vor Ort erforderlich sind
  5. Abschluss bereits begonnener Übungen und Ausbildungen, Prüfungen unter Anwendung von 2Gplus (Testen aller Teilnehmer, auch der Geimpften!)
  6. Sitzungen, Besprechungen etc. nur wenn unbedingt notwendig und unter Anwendung von 2Gplus
  7. Verzicht auf „Stüberlbetrieb“, Nachbesprechungen, und jede vermeidbare gesellschaftliche Aktivität

Evtl. weitergehende gesetzliche Regelungen sind selbstverständlich zu beachten. Die vorgenannten Punkte gelten selbstverständlich ausschließlich für symptomfreie Personen.

Lasst uns weiter in vorbildlicher Weise aufeinander achten und so unseren wichtigen Beitrag zur Bewältigung der nun wieder als K-Fall geführten Pandemie leisten!

Bleiben Sie g’sund!

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Johann Eitzenberger

Vorsitzender

LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.

Im Lehrgang "Ausbilder für Feuerwehrführerschein" am kommenden Samstag sind noch Plätze frei.

Teilnehmen können Feuerwehrkameraden/-innen aus Feuerwehren mit einem Fahrzeug TSF o.ä., dessen zulässige Gesamtmasse nicht mehr als 7,5 t beträgt.

Die Teilnehmenden müssen mindestens 30 Jahre alt sein, als Führerschein mindestens die Fahrerlaubnisklasse C1 besitzen und dürfen derzeit höchstens 3 Punkte im Verkehrszentralregister haben.

Über die Teilnahme am Lehrgang entscheidet der örtliche Kommandant, die Anmeldung erfolgt über unser Lehrgangsportal (Link).

Corona-Pandemie: Beachtung der Hygieneregeln und umfassender Impfschutz empfohlen

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus aktuellem Anlass weisen wir darauf hin, dass jede Impfung zählt und durchgeführt werden sollte– egal ob 1.,2., oder 3. und egal ob in den Impfzentren oder beim Hausarzt.

Neben einer vorherigen ärztlichen Aufklärung bei jeder Impfung ist bei der ebenfalls schon möglichen 3. Impfung der Mindestabstand von 6 Monaten zur 2. Impfung einzuhalten.

Grundsätzlich empfehlen wir als LFV Bayern allen Kameradinnen und Kameraden für einen möglichst optimalen Impfschutz zu sorgen. Dazu gehört auch, dass jede(r) eigenverantwortlich schaut, ob eine 3. Impfung (auch als „Booster“ bezeichnet) schon möglich ist und diese dann egal ob beim Hausarzt oder in einem Impfzentrum durchgeführt wird.

Neben der vollständigen, ggf. auch mit einer 3. Impfung abgeschlossenen Corona-Impfung, schließen wir uns auch der Empfehlung zur Grippe-Schutzimpfung an.

Weiter gilt selbstverständlich auch, dass die allgemeinen Hygieneregeln beachtet und eingehalten werden.

Seien wir weiter achtsam – für jeden selbst, für unsere Kameradschaft und für unsere Einsatzbereitschaft!

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen
Johann Eitzenberger
Vorsitzender

LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.

 Vorstellung Flächenlagenkonzept mit Funkübung der Kreisbrandinspektion

 

Bereits am 24.09. traf sich die Kreisbrandinspektion und die Leiter der Kreiseinsatzzentrale im Ausbildungszentrum des Landkreises, um eine Funkübung zum Thema „Flächenlage“, z.B. nach Unwetterereignissen abzuhalten. Unterstützt wurde sie dabei von der UG-ÖEL Schweinfurt-Land, die das Einspielen der Einsatzstellen übernahm.
Das Organisationsteam, bestehend aus KBI Florian Zippel, KBM Matthias Hübner und KBM Daniel Scheller bereiteten die Funkübung in einigen Videokonferenzen vor. Als Diskussionsgrundlage diente das Flächenlagenkonzept, welches bereits seit Anfang 2020 im KBM-Bereich von Daniel Scheller etabliert ist und sich beim Hochwasser im Juli 2021 u.a. in Zeilitzheim bewährt hatte. Dieses Konzept wurde nochmals im Detail betrachtet und letztendlich von Kreisbrandrat und Kreisbrandinspektoren beschlossen, dass es als Vorlage für alle Wehren im Landkreis angeboten werden soll.
In einer kurzen Präsentation wurde das Konzept, sowie die Dokumentationsblätter den Anwesenden vorgestellt. Anschließend wurden die Gruppe in die drei Inspektionsbereiche aufgeteilt. Während eine Gruppe die Einsatzleitung stellte und das Konzept aktiv beübte, nahm die andere Gruppe die Funktion der Einsatzkräfte an den Einsatzstellen wahr. Die dritte Gruppe konnte als Beobachter alle Stationen besuchen.
Die bei der abschließenden Nachbesprechung eingebrachten Punkte wurden aufgenommen und werden ggf. nach Prüfung eingearbeitet. Besonders das Zusammenspiel mit der Kreiseinsatzzentrale muss nach deren Inbetriebnahme nochmals überprüft werden. Im Großen und Ganzen wurde die Übung und das entworfene Flächenlagenkonzept jedoch sehr positiv bewertet.
Bei Fragen zum Flächenlagenkonzept stehen die zuständigen Kreisbrandmeister zur Verfügung. Auch die Vorlagen für die Dokumentationsblätter können über die Kreisbrandmeister zur Verfügung gestellt werden.

8. Leistungsmarsch im Regierungsbezirk Unterfranken

 

findet am 08.05.20222 in Eltmann statt.

Veranstalter ist der Bezirksfeuerwehrverband Unterfranken, ausgerichtet wird der Leistungsmarsch durch die Freiwillige Feuerwehr Eltmann in Zusammenarbeit mit dem Kreisfeuerwehrverband Haßberge e.V.

Weitere Infos folgen.

Dienstag, 12 Oktober 2021 11:08

LFV: Kohlenmonoxidgefahren in der Heizsaison

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CO macht K.O. bietet zur kommenden Heizsaison neues Infomaterial zu Kohlenmonoxid-Gefahren mit Verhaltenstipps – für die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren, Schornsteinfeger und anderer Interessierter

  • CO-Unfälle durch richtiges Heizen vermeiden, Reinigung nicht vergessen und CO-Melder installieren
  • Langzeitfolgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung meist unbekannt
  • Umfangreiches Aktionsmaterial für Feuerwehren, Schornsteinfeger und andere Multiplikatoren

Mit Beginn der der Heiz- und Ofensaison steigt auch die Gefahr einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO). Besonders fatal: die Beschwerden einer CO-Vergiftung ähneln anfangs denen einer schweren Erkältung oder COVID-19-Erkrankung. Aber auch die Langzeitfolgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind vielfach unbekannt. So erleiden zehn Prozent aller Vergifteten innerhalb von 56 Monaten einen Herzinfarkt, während etwa ein Drittel der mäßig bis schwer vergifteten Patienten Herzfunktionsstörungen aufweist. Auch Psychosen bis hin zu Lähmungen und Parkinson kommen immer wieder vor. Auffällig ist eine erhöhte Langzeitsterblichkeit von rund 8,4 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe mit rund 1,6 Prozent.

Aufklärungskampagne anlässlich der Zeitumstellung am 31. Oktober
Mit Beginn der Heizperiode weist die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen auf Gefahren durch verstopfte oder blockierte Schornsteine, Ofen- oder Abgasrohre, ungeeignete Brennstoffe oder eine unsachgemäße Nutzung bei Kaminen, Kamin- oder Kachelöfen hin. Treten in der Folge Abgase aus, können gefährliche CO-Konzentrationen in Haus und Wohnung entstehen. Die bundesweite Initiative bittet auch die Feuerwehren, Rettungsdienste, Schornsteinfeger und Öffentlichen Versicherer um Unterstützung bei der Verbraucheraufklärung.

Was tun, wenn ein Kohlenmonoxid-Melder Alarm auslöst?
Bei einem Alarm durch einen CO-Melder oder einen anderen, offensichtlichen Hinweis auf eine akute Vergiftung, rät die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid Vergiftungen zu folgendem Verhalten:

  1. Öffnen Sie Türen und Fenster, sofern möglich.
  2. Verlassen Sie umgehend das Gebäude mit allen in der Wohnung anwesenden Personen.
  3. Nehmen Sie Ihr Mobiltelefon mit.
  4. Rufen Sie Feuerwehr und Rettungsdienst unter dem Notruf 112.
  5. Warten Sie draußen auf die Einsatzkräfte.
  6. Informieren Sie nach Möglichkeit weitere Bewohner/Nachbarn über die Gegensprechanlage oder telefonisch. Gehen Sie nicht zurück ins Haus.

Weitere Informationen unter https://www.co-macht-ko.de/kohlenmonoxid-notfall/

Feuerwehren, Schornsteinfeger und weitere Multiplikatoren finden

  1. das neue Factsheet, Web-Banner, Motive für Social Media sowie den digitalen Aktionsleitfaden u. a. mit Bestellmöglickeiten für Flyer zum Download unter www.co-macht-ko.de/downloads
  2. die offizielle Pressemitteilung für Verbraucher unter www.co-macht-ko.de/presse

Über die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen:
Die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen wurde im Jahr 2018 gegründet. Zu den Mitgliedern gehören der Deutsche Feuerwehrverband (DFV), die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), der Bundesverband der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD), die Arbeitsgemeinschaft Notärzte in NRW (AGNNW), der BHE Bundesverband Sicherheitstechnik, die Netze BW GmbH sowie verschiedene Hersteller von Kohlenmonoxidmeldern.

Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen
Immanuelkirchstraße 3–4
10405 Berlin
www.co-macht-ko.de

 

1 Allgemeines

Zum Schutz der am Lehrgang beteiligten Personen (darunter fallen insbesondere die LehrgangsteilnehmerInnen, die AusbilderInnen und das Personal der Atemschutzwerkstatt) vor einer weiteren Ausbreitung des Covid-19 Virus verpflichten wir uns, die folgenden Infektionsschutzgrundsätze und Hygieneregeln einzuhalten.

▪ Wir stellen den Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sicher. In Zweifelsfällen, in denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, verpflichten wir die Personen zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.
▪ Personen, die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen oder bei denen von einem erhöhten Infektionsrisiko auszugehen ist, fordern wir auf,
nicht an den Veranstaltungen teilzunehmen. Bei Verdachtsfällen wenden wir ein festgelegtes Verfahren zur Abklärung und Kontaktverfolgung an.
▪ Personen, die in den letzten 14 Tagen mit einer nachweislich Covid-19-infizierten Person in Kontakt waren, dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen.
▪ Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet (gemäß Einstufung des Robert-Koch-Instituts, vgl. deren Internetseite) aufgehalten haben, dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen.
▪ Dieses Hygienekonzept wird den zuständigen Behörden auf Verlangen vorgelegt.
▪ Alle geltenden aktuelle Verordnungen des Freistaates Bayern werden eingehalten und dieses Hygienekonzept laufend an diese angepasst.
▪ Von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird die Anwesenheit protokolliert und die notwendigen Daten für eine eventuelle Kontaktverfolgung erhoben.
▪ An den Eingängen und in den sanitären Anlagen werden Hinweisschilder zu den Hygienestandards angebracht.

Neben den Veranstaltungen, die durch die Kreisbrandinspektion Schweinfurt durchgeführt werden, findet dieses Konzept auch Anwendung bei den Prüfungen der Modularen Truppausbildung.

 

2 Maßnahmen

2.1 Anwendung des 3G-Prinzips

▪ An der Veranstaltung dürfen nur Personen teilnehmen, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) geimpft, genesen oder getestet sind (3G-Prinzip).
▪ Die Teilnehmer müssen entsprechende Impf-, Genesenen- oder Testnachweise zur Prüfung durch den Veranstalter vorlegen.
▪ Von getesteten Personen ist ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund
   o eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchsten 48 Stunden durchgeführt wurde,
   o eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
   o eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest), der vor höchsten 24 Stunden durchgeführt wurde,
   zu erbringen, der im Übrigen den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung entspricht.
▪ Sofern dies im Vorfeld explizit zwischen Veranstalter und Teilnehmer vereinbart wurde, stellt der Veranstalter den Teilnehmern Selbsttests zur Verfügung. In diesem Fall müssen die jeweiligen Teilnehmer spätestens 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung am Ausbildungsort anwesend sein, um die Testung unter Aufsicht des Veranstalters durchzuführen.
▪ Bei einem positiven Testergebnis ist eine Teilnahme nicht möglich, eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt wird durch den Veranstalter veranlasst.

2.2 Handhygiene

▪ Vor der Teilnahme an der Veranstaltung Hände gründlich mit Wasser und Seife waschen.
▪ Alternativ muss eine Händedesinfektion stattfinden.
▪ Zum Abtrocknen werden Einmalhandtücher bereitgestellt.
▪ Hände vom Gesicht fernhalten.
▪ Türklinken wenn möglich nicht mit der Hand anfassen, sondern ggf. den Ellenbogen benutzen.

2.3 Hustenetikette

▪ Beim Husten und Niesen größtmöglichen Abstand wahren, sich möglichst wegdrehen
und in die Armbeuge/ein Papiertaschentuch husten und niesen, das danach entsorgt
wird.
▪ Nach dem Naseputzen/Niesen/Husten gründlich die Hände waschen.

2.4 Erfassung aller Beteiligter

▪ Die Kontaktdaten aller Beteiligter sind bereits vor Beginn des Lehrgangs erfasst.
   o Teilnehmer: über die Lehrgangsanmeldung.
   o Ausbilder und Personal Atemschutzwerkstatt: über die Kontaktliste der Kreisbrandinspektion
▪ Bei jeder Ausbildungseinheit werden die anwesenden Personen mit Hilfe einer Anwesenheitsliste dokumentiert, um ggf. spätere Infektionsketten nachzuverfolgen.
▪ Die Anwesenheitsliste und Kontaktdaten der beteiligten Personen werden mindestens vier Wochen von der für die Veranstaltung verantwortlichen Person aufbewahrt.

2.5 Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung

▪ Ein Mund-Nasen-Schutz ist von allen Beteiligten mitzubringen und immer, wenn der notwendige Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, zu tragen.

2.6 Abstandsregel

▪ Ein Mindestabstand von 1,5 m zu allen Personen (in alle Richtungen) ist sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien zu beachten.
▪ Im Vorfeld der Veranstaltung werden vom Organisator der Veranstaltung die zu verwendenden Sitzplätze zur Sicherstellung des Mindestabstands markiert.
▪ Die Abstandsregeln sind auch auf dem Weg zum Veranstaltungsort und in Pausen zu beachten.
▪ Die Abstandsregeln finden auch bei praktischen Ausbildungen (vornehmlich im Freien) Anwendung

2.7 Lüftung

▪ In geschlossenen Räumen muss alle 30 Minuten eine fünfminütige intensive Stoß- oder Querlüftung erfolgen, idealerweise erfolgt eine durchgehende Belüftung (je nach Wetterlage).

2.8 Umgang mit Gegenständen

▪ Alle Gegenstände (z.B. Schreibgeräte) sind personenbezogen zu verwenden und von den Teilnehmenden selbst mitzubringen. Wenn dies nicht möglich ist, muss eine gründliche Reinigung/Desinfektion nach jeder Benutzung erfolgen.

2.9 Essen und Trinken

▪ Getränke werden ausschließlich in geschlossenen Gebinden angeboten.
▪ Die Ausgabe der Speisen erfolgt durch eine einzelne Person (in der Regel durch den Caterer / Metzger).
▪ Da bei der Essensausgabe der Mindestabstand ggf. nicht eingehalten werden kann, muss von allen Personen im Bereich der Essensausgabe ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
▪ Auch beim Essen ist auf den Mindestabstand zu achten.

2.10 Besondere Maßnahmen bei der praktischen Ausbildung mit Pressluftatmern

▪ Trupps werden – sofern möglich – aus Teilnehmern einer Feuerwehr oder zumindest einer Gemeinde gebildet.

2.11 Vorgehensweise beim Auftreten von Krankheitsfällen

▪ Die Kreisbrandinspektion ist als Veranstalter über Ansteckungsrisiken und mögliche Symptome unverzüglich zu informieren.
▪ Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Krankheitssymptomen sind von den Veranstaltungen auszuschließen.
▪ Auftretende Infektionen werden unmittelbar nach Kenntnis durch die Kreisbrandinspektion dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet und die Kreisbrandinspektion unterstützt bei der Kontaktverfolgung.

Montag, 13 September 2021 17:48

LFV: Verlängerung des COVID-19-Maßnahmengesetzes

geschrieben von

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundestag hat in seiner Sitzung am 7.9.2021 eine Änderung des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vom 27.3.2020 (sog. Covid-19-Gesetz) beschlossen. Das Gesetz sieht nunmehr eine Anwendbarkeit der im Gesetz vorgesehenen Maßnahmen bis einschließlich 31.8.2022 vor.

Dies bedeutet im Einzelnen:

• Eigentlich hätten die Sonderregeln für Vereine zum 31.12.2021 auslaufen sollen. Das heißt: Virtuelle Versammlungen wären ohne entsprechende Satzungsregelung nicht möglich mehr gewesen. Diese Möglichkeit bleibt nun bis zum 31.8.2022 erhalten – auch dann, wenn die Vereinssatzung diese Form der Mitgliederversammlung (noch) nicht vorsieht.

• Auch virtuelle Vorstandssitzungen und andere virtuelle Gremiensitzungen (Ausschuß, Verwaltungsrat, etc.) sind damit weiterhin möglich

• Auch die Regelung, dass der Vorstand im Amt bleiben, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist, wäre ohne die jetzt beschlossene „Laufzeitverlängerung“ des Gesetzes ausgelaufen. 

 

Doch Achtung (!):
Wörtlich heißt es im Beschluss zur Verlängerung der Corona-Sonderregelung:

„Auch wenn die Erleichterungen somit noch bis einschließlich 31. August 2022 zur Verfügung stehen, sollte von diesem Instrument im Einzelfall nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn dies unter Berücksichtigung des konkreten Pandemiegeschehens und im Hinblick auf die Teilnehmerzahl der jeweiligen Versammlung erforderlich erscheint.“

Die Verlängerung soll also keinen Freifahrtschein darstellen, sondern „bei Bedarf“ greifen.

Wir bitten um Kenntnisnahme und Weiterleitung dieser Information in eigener Zuständigkeit.

 

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Peetz
Landesgeschäftsführer

LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.

Montag, 13 September 2021 17:45

LFV: Newsletter LFV-Bayern 04-2021

geschrieben von

 

Der aktuelle Newsletter ist über nachfolgenden Link abrufbar:

Newsletter LFV 04-2021

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