Logo-KFV1

Kellner Matthias

Kellner Matthias

Freitag, 29 Juli 2016 07:58

Tag der offenen Tür - SFS Regensburg

 

TETRA-Digitalfunk-Technik löst am 25. Juni analogen Sprechfunk ab

Schweinfurt Stadt und Landkreis. Am Samstag, 25. Juni 2016, beginnt für die Feuerwehren in Stadt und Landkreis Schweinfurt das langersehnte „Digitale Zeitalter“. Pünktlich um 6.30 Uhr wird der alte analoge Sprechfunk durch die neue TETRA-Digitalfunk-Technik abgelöst.

Im Jahre 1972 wurde der analoge Sprechfunk für Polizei, Feuerwehren und Rettungsdienste in Deutschland eingeführt. Seitdem hat sich das für die Einsatzkräfte wichtige Kommunikationsmittel „Sprechfunk“ kaum weiterentwickelt. So wurde zur Jahrtausendwende die Entscheidung für ein neues, modernes Kommunikationsnetz für alle „Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)“ in Deutschland durch die Landesregierungen und den Bund getroffen.

Das hochsichere und mehrfach verschlüsselte deutschlandweite Kommunikationsnetz sollte ursprünglich schon zur Fußball-WM 2006 seinen Dienst aufnehmen. Nachdem viele Bundesländer den neuen BOS-Funk nach dem sogenannten TETRA-Standard bereits nutzen, konnte in Bayern erst relativ spät der Netzaufbau abgeschlossen und die praktische Nutzung begonnen werden. Grund dafür ist unter anderem die hohe Zahl der in Bayern aufgebauten „Antennen“, den sogenannten TETRA-Basisstationen. Etwa ein Drittel aller Basisstationen des bundesdeutschen Netzes stehen in Bayern. Dies sorgt für ein qualitativ hochverfügbares Netz und eine sehr hohe Netzabdeckung im Flächenland Bayern.

 

Während des G7 Gipfels 2015 im Bayerischen Oberland hat der Digitalfunk endgültig seine Einsatztauglichkeit und Zuverlässigkeit für die bayerischen Einsatzkräfte bewiesen.

Im Jahr 2014 haben sich die Feuerwehren der Stadt und des Landkreises Schweinfurt an einer Ausschreibung zur Beschaffung der Endgeräte des Bezirksfeuerwehrverbandes Unterfranken beteiligt. Durch die hohe Zahl an Endgeräten bei der bezirksweiten Beschaffung, über 10.000 Funkgeräte wurden geordert, konnte ein sehr günstiger Preis erzielt werden, der weit unter den damaligen Planungen und Annahmen lag.

Neben der eigentlichen Beschaffung der Endgeräte gab es viele weitere Aufgaben bei der Umstellung der Feuerwehren auf den Digitalfunk zu bewältigen:

Die Beschaffung der rund 1.800 Handsprechfunkgeräte und rund 700 Fahrzeugfunkgeräte durch die Stadt Schweinfurt und die Kommunen im Landkreis Schweinfurt wurde durch den Freistaat Bayern mit rund 80 Prozent bezuschusst. Die Montage der Funkgeräte in die Feuerwehrfahrzeuge musste von den Trägern der Feuerwehren jedoch sowohl finanziell geschultert, als auch organisatorisch bewältigt werden. Alleine bei der Feuerwehr der Stadt Schweinfurt wurden fast 100 Funkgeräte in die Fahrzeuge verbaut. Im Mai dieses Jahres wurden die letzten Fahrzeuge mit der neuen Technik ausgestattet.

Auch für die Feuerwehr-Führung in Stadt und Landkreis bedeutete die Umstellung viel zusätzliche Arbeit in den vergangenen Monaten: „Wir mussten nicht nur organisatorisch neue Vorgaben der Regierung umsetzen, auch die Schulung der etwa 4.000 Feuerwehrangehörigen in Stadt und Landkreis, sowie bei den Werkfeuerwehren, wurde durch eigene Fachleute und geschulte Multiplikatoren übernommen“, sagt Kreisbrandrat Holger Strunk, der sich auch für die Einführung der neuen Technik im Landkreis verantwortlich zeichnet. „Unsere ehrenamtlichen Ausbilder haben viele hundert Stunden in die Ausarbeitung des Schulungskonzeptes, die Ausbildung der Multiplikatoren und die Schulung der Feuerwehrleute investiert.“

 

Die Verwaltung, Registrierung und das „Update-Management“, also das versorgen der Endgeräte mit den jeweils neuesten Parametern und Software-Versionen, ist ein laufender Aufwand, den die neue Technik mit sich bringt. Der Landkreis Schweinfurt hat, wie auch andere Nachbarlandkreise, dazu mit der Integrierten Leitstelle Schweinfurt (ILS Schweinfurt) eine Vereinbarung darüber getroffen. Die ILS Schweinfurt kümmert sich mit ihrem Personal und ihrer 24-Stunden-Bereitschaft um die Endgeräte der Landkreiswehren. In der Stadt Schweinfurt verwaltet die Ständige Wache der Feuerwehr ihre eigenen und die Geräte der Werkfeuerwehren.

Die ILS Schweinfurt, die außerdem alle Feuerwehren in Stadt und Landkreis Schweinfurt im Einsatzfall alarmiert und für die Koordination über Funk sorgt, wird am kommenden Samstag um 6.30 Uhr das Startsignal für die Nutzung des neuen BOS-TETRA-Digitalfunknetzes geben. Ab diesem Datum funken dann nicht nur die Wehren im benachbarten Landkreis Bad Kissingen, die Polizei im Bereich Würzburg/Schweinfurt, der Rettungsdienst im Bereich der ILS Schweinfurt, sondern eben auch alle Feuerwehren im Landkreis Schweinfurt, die Feuerwehr der Stadt Schweinfurt, sowie alle Werkfeuerwehren im Bereich Schweinfurt Stadt und Land digital.

 

„Das ist ein großer Schritt für unsere Feuerwehren“, so Kreisbrandrat Holger Strunk. „Der Digitalfunk hat sich bereits bei einzelnen Einsätzen im Landkreis bestens bewährt. Ich freue mich sehr auf die neue Digitalfunktechnik ohne ‚Knacken, Rauschen und schwer verständlicher Funksprüche, denn eine bessere Verständlichkeit, Erreichbarkeit und Abdeckung wird die Qualität der Arbeit und die Schlagkraft unserer vielen, meist ehrenamtlicher, Helfer erhöhen. Ab dem kommenden Samstag werden alle Einsatz- und Rettungskräfte ein einheitliches Kommunikationsnetz nutzen. Eben ein Netz für alle Helfer“, erklärt Strunk.

Während die Sprachkommunikation ab dem kommenden Samstag im digitalen Netz stattfindet, wird die Alarmierung der Einsatzkräfte per Funkmelder und Sirene bis auf weiteres noch über die analoge Technik durchgeführt. Die Einführung der „digitalen Alarmierung“ durch die bayerische Landesregierung ist für die kommenden Jahre vorgesehen. Somit bleibt auch weiterhin viel Arbeit für die Verantwortlichen bei den Wehren in der Stadt und dem Landkreis bestehen, auch wenn mit dem Startschuss für den Wirkbetrieb des Digitalfunk ein Teilprojekt in der Modernisierung der kommunalen Gefahrenabwehr nach vielen Monaten der Vorbereitung abgeschlossen wird.

Der Beginn des Digitalfunk-Wirkbetriebes, also die Nutzung des neuen Netzes durch alle Feuerwehren in Stadt und Landkreis Schweinfurt am 25. Juni, wird begleitet durch eine landkreisweite Funkübung im südlichen Landkreis an der zahlreiche Feuerwehren und Dienststellen teilnehmen. Wer mehr über die Möglichkeiten und Verbesserungen des Digitalfunks erfahren möchte, dem seien die zahlreichen Veranstaltungen der ILS Schweinfurt und der Feuerwehren in den nächsten Monaten empfohlen. Derartige Aktionen sind immer einen Besuch wert.

 
 

 

EUERBACH, LKR. SCHWEINFURT. Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw auf der Bundesstraße 303 am Freitagnachmittag sind zwei Verkehrsteilnehmer schwer verletzt worden. Einer der beiden schwebt in Lebensgefahr. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde ein Sachverständiger zur Unfallaufnahme der Schweinfurter Polizei hinzugezogen.

 

Um 17.15 Uhr war der 50-jährige Fahrer eines VW Polo von Sömmersdorf in Richtung Euerbach unterwegs. Zum gleichen Zeitpunkt befuhr eine BMW-Fahrerin aus dem Landkreis Schweinfurt die B 303 in entgegengesetzte Richtung. Aus bislang noch unbekannter Ursache geriet der 50-Jährige aus dem Landkreis Bad Kissingen nach rechts ins Bankett und anschließend auf die Gegenfahrbahn, wo er mit dem Wagen der 62-Jährigen kollidierte. Der VW prallte frontal gegen die linke Seite des BMW, der nach rechts an den Fahrbahnrand geschleudert wurde. Der Polo drehte sich mehrfach auf der Fahrbahn, bevor er zum Stehen kam. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen.

 

 

Die 62-Jährige musste durch die Feuerwehr aus dem völlig zerstörten Fahrzeug gerettet werden, ein Rettungshubschrauber flog die Frau anschließend mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Der VW-Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und wurde ebenfalls durch den Rettungsdienst in eine naheliegende Klinik gebracht.

 

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ist zur Stunde (Stand 20.00 Uhr) ein Sachverständiger an der Unfallstelle vor Ort. Die Schweinfurter Polizei wurde durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Euerbach, Niederwerrn, Poppenhausen, Geldersheim und Sömmersdorf tatkräftig unterstützt. An den beiden Fahrzeugen, die mittels eines Krans geborgen werden mussten, entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden. Die B 303 wird voraussichtlich noch bis 20.45 Uhr gesperrt sein.

 

Nachtrag - Pressebericht des PP Unterfranken

 

Nach schwerem Verkehrsunfall auf der B 303 – 50-Jähriger verstorben

 

EUERBACH, LKR. SCHWEINFURT. Der 50-Jährige, der mit seinem VW Polo auf der B 303 am Freitagnachmittag frontal

in einen BMW geprallt war, ist am Freitagabend trotz aller Bemühungen der Ärzte in

einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

 

Bericht: PP UFR / Bilder: KFV Schweinfurt

 

Sennfeld (Lkr. Schweinfurt) - Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Sonntagabend eine Pkw-Fahrerin und ihre drei Kinder zum Teil schwer verletzt worden. Ein Mercedes war von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Schweinfurt.

 

 

Kurz vor 20.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall auf der Schwebheimer Landstraße ereignet. Eine 35-jährige Mercedesfahrerin war mit ihren drei Kindern von Schwebheim in Richtung Sennfeld unterwegs, als sie am Beginn einer langgezogenen Rechtskurve aus noch ungeklärter Ursache links von der Fahrbahn abkam. Dort prallte der Pkw frontal gegen einen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 35-Jährige in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden.

 

 

Die Fahrerin und ihr 6-jähriger Sohn zogen sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber flog den Jungen nach einer Erstversorgung in eine Klinik. Die 35-Jährige und ihre beiden leicht verletzten Töchter kamen mit Rettungswagen in ein Krankenhaus. Der entstandene Sachschaden am Mercedes dürfte nach ersten Schätzungen über 15.000 Euro betragen.

 

 

Neben Polizei und Rettungsdienst befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Gochsheim, Sennfeld und Grafenrheinfeld im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsmaßnahmen blieb die Schwebheimer Landstraße in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort umgeleitet.

 

 

Bericht: PP UFR | Bilder: KFV Schweinfurt

 
9. Feuerwehr-Sanitäter Fortbildung am 23.04.2016 um 20.00 Uhr in Untertheres einladen.
 
"Wenn die Kacke am dampfen ist..." lautet das etwas provokative Thema dieser Fortbildung.
Störfall-, Explossionsschutz- und Immissionsschutzbeauftragter Anton-Ruppert Baumann aus Wangen im Allgäu
wird uns Einblicke in Biogasanlagen geben und auf die Gefahren hinweisen, wenn die Feuerwehr zum Einsatz kommt.
 
Eingeladen sind alle Feuerwehr- und Rettungsdienstkameraden/innen aller Hilfsorganisationen und Interessierte.
Das Weiterleiten, Vervielfältigen und Verbreiten dieser Veranstaltung ist ausdrücklich erwünscht!
Anmeldungen bitte unter www.feuerwehr-untertheres.de
 
Wir freuen uns auf euch und eine tolle Fortbildung!
Donnerstag, 31 März 2016 16:05

Langwieriger Brandeinsatz in Dittelbrunn

 

Dittelbrunn Lkr. Schweinfurt – Am 30.03.2016 gegen ca. 20:45 Uhr gingen mehrere Notrufe über einen brennenden Strohballen in Dittelbrunn auf Höhe der Heeresstraße ein.

 

 

Umgehend alarmierte die Integrierte Leitstelle (ILS) Schweinfurt nach dem Schlagwort „Brand Strohballen“ die Feuerwehr aus Dittelbrunn, sowie die Inspektionsführung. Auch ein Rettungswachen der JUH Schweinfurt wurde zum Brandeinsatz entsendet.

 

 

Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges an der Einsatzstelle, stellte sich jedoch heraus das bereits mehrere Strohballen brannten und diese sich in einer offenen Halle befanden. Da auf ein Übergreifen auf das Objekt zu rechnen war, wurde die Alarmstufe durch die Integrierte Leitstelle Schweinfurt umgehend erhöht.

 

 

Im weiteren Einsatzverlauf wurden unter anderen die Feuerwehren Hambach, Holzhausen, Pfändhausen, die ständige Wache der Feuerwehr Schweinfurt sowie die Atemschutzwerkstatt des Landkreises Schweinfurt alarmiert.

 

 

Da die Einsatzstelle sich außerhalb der Gemeinde Dittelbrunn befand, wurde eine längere Schlauchstrecke errichtet. Ebenfalls wurden die Landmaschinen die sich noch in der Halle befanden von umliegenden hilfsbereiten Landwirten entfernt.

 

 

Um eine Ausbreitung zu verhindern, entschied man sich das brennende Stroh abzutragen und auf einem Feld abzulöschen.

 

 

Wie es zu Feuer kam ist nun Mittelpunkt der Kriminalpolizei Schweinfurt, die noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen aufgenommen hat. Der Einsatz konnte für die Feuerwehren gegen ca. 3 Uhr beendet werden.

 

 

 

 

 

Die Kripo Schweinfurt geht zwischenzeitlich von Brandstiftung aus und bittet insbesondere um Hinweise von Zeugen, denen in den Abendstunden im Bereich der Heeresstraße/Am Steinig verdächtige Personen aufgefallen sind. Anrufe bitte unter Tel. 09721/202-1731.

Stand der Digitalfunk-Umstellung im Landkreis Schweinfurt

Stand Mitte März sind der Großteil der Fahrzeug der kommunalen Feuerwehren, die Fahrzeuge des Landkreises und die Bund-Fahrzeuge bereits mit dem Digitalfunk ertüchtigt. Bis auf wenige einzelne Gemeinden verfügen nun alle Feuerwehren über digitale Handsprechfunkgeräte (HRT) und Fahrzeugfunkgeräte (MRT). In den letzten Wochen wurden bereits zahlreiche Übungen und vereinzelt sogar Einsätze im Digitalfunk abgewickelt. Grundsätzlich ist der Digitalfunk im Landkreis nun so gut wie einsatzbereit. Es hat sich bei den Übungen und Einsätzen aber auch gezeigt, wie wichtig eine fundierte Einweisung und Ausbildung in diesem Bereich ist, um eine Reibungslose Abwicklung des Funkverkehrs zu gewährleisten.

Stand Mitte März haben sich rund 850 Feuerwehrleute des Landkreises in den verschiedenen Stufen der Sprechfunkausbildung fortgebildet. Die Fachkreisbrandmeister mit ihrem Multiplikator-Stab haben hier ganze Arbeit geleistet. Einzelne Mitglieder der Inspektion haben ebenso die Angebote zur Aus- und Weiterbildung im Sprechfunk genutzt.

An dieser Stelle möchten wir noch einmal den Hinweis geben, dass die Sprechfunkausbildung und die Einweisung in die neuen Endgeräte zu den grundlegenden Ausbildungsthemen der Feuerwehren gehören. Wir appellieren an diejenigen Feuerwehren, die derzeit nur eine geringe bis mittlerer Ausbildungsquote im Funkbereich vorweisen können, Feuerwehrdienstleistende zu eine der zahlreichen Ausbildungsveranstaltungen des Fachbereichs Funk im Landkreis zu schicken.

 

Update der Digitalfunkgeräte

Die Autorisierte Stelle Bayern (AS-BY) hat Ende vergangenen Jahres einen neue Version der Software inklusive Konfigurationsdaten für unsere Digitalfunkgeräte freigegeben. Auf dieser Basis erstellt die Taktisch-Technische-Betriebsstelle (TTB) in der Integrierten Leitstelle Schweinfurt derzeit das Updates für unsere Geräte.. Es wird hier kleine Anpassungen und Verbesserungen geben, auf die wir zu gegebenem Zeitpunkt noch näher eingehen werden.

Da der Landkreis Bad Kissingen den Digitalfunk bereits im Wirkbetrieb nutzt, wird das Update zuerst in diesem Landkreis ausgerollt. Nach erfolgreichem Abschluss werden dann die Geräte im Landkreis Schweinfurt aktualisiert. Diese Aktualisierung ist für den Monat Mai geplant. Genauere Informationen zum Ablauf des Updates werden wir demnächst veröffentlichen.

 

Digitalfunk Wirkbetrieb

Zahlreiche Übungen und Tests haben gezeigt, dass der Digitalfunk im Landkreis Schweinfurt eine zum Teil deutlich bessere Verständigung und Erreichbarkeit von Einsatzkräften im Vergleich zum Analogfunk gewährleistet. Deshalb streben wir eine zeitnahe Umstellung auf den Wirkbetrieb des Digitalfunks an. In Abstimmung mit der Integrierten Leitstelle Schweinfurt und der Freiwilligen Feuerwehr Stadt Schweinfurt mit ständig Besetzter Wache ist der Beginn des Wirkbetriebes im Landkreis und Stadt Schweinfurt – also die komplette Umstellung auf den Digitalfunk - für Samstag, 25. Juni 2016, 06:00 Uhr geplant.

Voraussetzung dafür ist, dass das geplante Update durch die Taktisch-Technische-Betriebsstelle Schweinfurt rechtzeitig fertiggestellt ist. Es wird über den Ablauf und alle Details rechtzeitig Informationen geben.

Wichtiger Hinweis: Solange der Digitalfunk-Wirkbetrieb nicht tatsächlich offiziell ausgerufen wurde, ist der vorhandene 4m-Analogfunk auf Kanal 465 das primäre Kommunikations- und Einsatzmittel. Übungen im Digitalfunknetz (TMO) dürfen nur nach vorheriger Absprache mit den zuständigen Fachkreisbrandmeister Digitalfunk durchgeführt werden. Die Nutzung des Digitalfunknetzes (TMO) im Einsatzfall darf nur nach Anweisung des Einsatzleiters nach vorheriger Absprache mit der Integrierten Leistelle, bzw. auf deren Anweisung, erfolgen. Ein Mischbetrieb von Analog- und Digitalfunk im Einsatz ist zu vermeiden. Feuerwehren die zur Nachbarschaftshilfe in die Landkreisen Bad Kissingen oder Kitzingen entsendet werden, nutzen den Digitalfunk in den Nachbarbereichen nach Rücksprache mit der alarmierenden Leitstelle (Integrierte Leitstelle Schweinfurt) – die Umschaltung erfolgt nur nach Anweisung durch den Disponenten!

 

Einsatzstellenfunk (DMO)

Da nahezu alle Feuerwehren und Fahrzeuge im Landkreis Schweinfurt mit digitalen Handfunkgeräten (HRT) ausgestattet sind und viele 2m-Analogfunkgeräte mittlerweile an altersbedingten Verschleißerscheinungen und Zuverlässigkeitsproblemen leiden, empfehlen wir die kurzfristige Umstellung des 2m-Einsatzstellenfunk auf den digitalen Einsatzstellenfunk im Direktmodus (DMO).

Voraussetzungen:

·         Die Umstellung des Einsatzstellenfunks erfolgt ausschließlich auf Anweisung des zuständigen Kreisbrandmeister (nach Absprache mit dem zuständigen Kreisbrandinspektor) auf Ebene eines gesamten Kreisbrandmeisterbereichs.

·         Je Fahrzeug muss bis auf Weiteres ein 2m-Analogfunkgerät vorgehalten werden, um die Zusammenarbeit mit noch nicht umgestellten Bereichen sicher zu stellen.

·         Das DMO Fleetmapping für den ILS Bereich Schweinfurt ist zwingend einzuhalten.

·         In den Tagen und Wochen nach der Umstellung muss verstärkt mit den Handsprechfunkgeräten (HRT) im Direktmodus (DMO) auf Standortebene geübt werden (möglichst bei jeder Übung / Sonderdienste), um die sichere und fehlerfreie Bedienung im Einsatz sicher zu stellen.

·         Für alle Atemschutzträger muss eine gesonderte Einweisung und/oder Übung auf Standortebene mit den Handsprechfunkgeräten (HRT) im Atemschutzeinsatz durchgeführt werden, um die richtige Bedienung  und Nutzung im Einsatz zu gewährleisten.

 

 

Für Fragen und Kommentare stehen die Fach-KBM Funk jederzeit gerne zur Verfügung.

 

 

 

 

 

Stadtlauringen / Altenmünster - Landkreis Schweinfurt - Am frühen Samstagmorgen war es in einer ehemaligen Schule im Ortskern zu einem Brand gekommen. Eine 67-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die Ursache des Feuers ist zur Stunde noch völlig unklar. Die Kripo Schweinfurt hat die Sachbearbeitung übernommen.

 

 

Kurz nach 05.00 Uhr hatten Zeugen das Feuer in einem Holzschuppen neben dem ehemaligen Schulgebäude in der Dorfstraße bemerkt und den Notruf gewählt. Die Integrierte Leitstelle Schweinfurt alarmierte darauf hin mit dem Schlagwort "Brand Stall" die Feuerwehren aus Altenmünster, Stadtlauringen, Hofheim (Lkr. Haßberge) sowie die Feuerwehrführungskräfte. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Schuppen im Vollbrand und die Flammen hatten bereits auf das Gebäude übergegriffen, so dass der Dachstuhl ebenfalls brandte. Daraufhin wurde nochmals Alarm mit dem Schlagwort "Brand ausgedehntes Gebäude" für die Feuerwehren Ballingshausen, Sulzdorf, Rothhausen, Aidhausen, Maßbach, Rannungen sowie die Dispogruppen Erkunder (FF Werneck), UG-ÖEL Landkreis Schweinfurt und den Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehr Geldersheim ausgelöst. Ebenfalls wurde in der gleichen Alarmierung der Fachberater vom Technischen Hilfswerk Gerolzhofen zum Einsatz gerufen.

 

 

Eine 67-Jährige konnte sich mit Hilfe ihrer Tochter, die rechtzeitig auf das Feuer aufmerksam geworden war, aus der Wohnung im Obergeschoss retten. Die Seniorin erlitt so glücklicherweise lediglich leichte Verletzungen.

 

 

Der Dachstuhl des Gebäudes sowie die Wohnung im Obergeschoss, das als Gemeindehaus genutzt wird, brannten fast vollständig aus. Das Anwesen ist aktuell nicht bewohnbar. Der Sachschaden wird sich auf rund 250.000 Euro belaufen. Die Ermittlungen insbesondere zur Brandursache hat die Kripo Schweinfurt bereits aufgenommen. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Angaben zu dem Feuer machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Dienstag, 23 Februar 2016 08:10

Schwerer Auffahrunfall auf der BAB A7

 

Wasserlosen - Gegen ca. 2:00 Uhr bekam die Integrierte Leitstelle Schweinfurt über die Notrufnummer 112 die Mitteilung, dass sich ein schwerer Auffahrunfall auf der Bundesautobahn A7 zwischen Wasserlosen und Hammelburg ereignet haben soll.

 

 

Die Integrierte Leitstelle Schweinfurt alarmierte daraufhin nach dem Meldebild „VU 3“ die Feuerwehren Wülfershausen, Niederwerrn, Poppenhausen, Werneck, Hammelburg, die UG-ÖEL des Landkreises Schweinfurt und deren Führungskräfte sowie das Technische Hilfswerk aus Schweinfurt. Des Weiteren entsendete die Integrierte Leitstelle Schweinfurt mehrere Rettungsfahrzeuge, zwei Notärzte und den Einsatzleiter Rettungsdienst aus Schweinfurt.

 

 

Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte bot sich folgende Lage für die helfenden. Zwischen zwei LKWs die aufeinander gefahren waren, wurde ein PKW auf den ersten Lkw aufgeschoben wodurch der PKW-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Durch die Wucht des Aufpralls war der Pkw komplett demoliert.

 

 

Die Feuerwehr aus Hammelburg und Niederwerrn mussten den PKW-Fahrer mit schwerem Gerät (Schere, Spreizer) aus seinem Fahrzeug befreien.

 

 

Wie durch ein Wunder wurde der LKW-Fahrer und der PKW-Fahrer nur mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der dritte LKW-Fahrer kam ohne Verletzungen davon.

 

Für die Dauer der Rettung- und Bergungsarbeiten musste die A7 in Fahrtrichtung Kassel für mehrere Stunden gesperrt werden.

UNTERFRANKEN. Seit Montag häuft sich die Verbreitung einer Meldung in sozialen Netzwerken und sonstigen Kommunikationsplattformen, in denen vor Trickdieben gewarnt wird. Die Täter würden sich als Kontrolleure von Rauchmeldern ausgeben und sich so Zugang zu Wohnungen verschaffen. Der unterfränkischen Polizei ist bislang kein solcher Fall bekannt geworden.

 

Die sicherlich gut gemeinte Warnmeldung hatte sich im Laufe des Montags rasend schnell über das Internet und sonstigen Kommunikationsplattformen verbreitet. Darin wird eine angebliche organisierte Verbrecherbande thematisiert, die von Haus zu Haus gehen und gesetzlich vorgeschriebene Rauchmelder kontrollieren würde. Dies wäre nur ein Vorwand, um in die Wohnung zu gelangen und dort Diebstähle zu begehen.

 

Verbreiter der Warnmeldung sind bereits teilweise dazu übergegangen, Ortsbezüge nach Unterfranken aufzunehmen. Angereicht werden die Anpassungen anscheinend auch durch das „Stille-Post-Prinzip“. Über mehrere Ecken werden angebliche Vorfälle bekannt und anschließend mit Details versehen, die tatsächlich dann nicht mehr mit den realen Geschehnissen in Einklang zu bringen sind.

 

Seit der massenweisen Verbreitung häufen sich auch die Mitteilungen von verdächtigen Wahrnehmungen an unterfränkische Polizeidienststellen. Bislang ist es in keinem Fall zur tatsächlichen Feststellung von Verdächtigen gekommen, die mit der beschriebenen Masche tätig waren. Es liegen bislang noch keine gesicherten Erkenntnisse vor, welche die Warnung als Falschmeldung, eine sogenannten „Hoax“, klassifizieren würde.

 

Das Polizeipräsidium Unterfranken möchte mit den gewonnenen Informationen zu einer gewissen Beruhigung der Bevölkerung beitragen. Natürlich steht die Polizei jederzeit zur Verfügung, wenn Sie konkret Verdächtiges beobachten. Zusätzlich sollten Sie auch immer ein gesundes Misstrauen an den Tag legen, bevor Sie Warnmeldungen online Weiterverbreiten.

 

Es hat in der Vergangenheit bereits andere Maschen von Trickdieben gegeben, die sich unter Vorspiegelung falscher Tatsachen Zutritt zu Wohnungen oder Häusern verschafft haben. Deswegen hat das Polizeipräsidium Unterfranken folgende Tipps für Sie parat:

 

  • - Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in ihre Wohnung
  • - Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hausverwaltung, ob tatsächlich Handwerker mit Arbeiten beauftragt sind. Solche Termine werden in der Regel auch vorab bei Wohnungsinhabern angekündigt
  • - Bewahren Sie stets die Ruhe – lassen Sie sich nicht durch angeblichen Termindruck überrumpeln
  • - Fragen sie im Zweifel auch bei Nachbarn oder Verwandten nach und beten sie diese ggf. beim Termin dabei zu sein. Oftmals bringt dies die Täter schon von ihrem Vorhaben ab
  • - Angehörige von Seniorinnen und Senioren sollten auch über solche Vorgehensweisen von Straftätern aufklären.

 

Pressetext der Polizei Unterfranken

Seite 1 von 57